Blutegel Krankheiten

Leech-Krankheiten

Auch Nebenwirkungen können zur Übertragung von Krankheiten führen. Auch unsere Tante hatte Blutegel für sie gesetzt! Falls Sie einen Blutegel auf Ihrem Körper finden, geraten Sie nicht in Panik, weil er keine Krankheiten verbreitet oder Schmerzen verursacht. Mit welchen Krankheiten kann man Blutegel behandeln?

Für welche Krankheiten ist die Blutegelbehandlung geeignet?

Egel sind bei vielen Krankheiten wie z.B. Gelenkerkrankungen, Rheumatismus oder Entzündung hilfreich ( Christian Leppla-Zei)Egel werden seit etwa 2500 Jahren in verschiedenen Kulturkreisen therapiebegleitend verwendet. Wahrscheinlich wurde ein arthrosegeplagter Vorfahr beim Baden durch Zufall gestochen und hat das gute Haustier instinktiv an Ort und Stelle zurückgelassen, um danach Abhilfe zu schaffen - so oder so ähnlich kann die Vorgeschichte der Blutegel-Therapie begonnen haben.

Es scheint daher einleuchtend, warum diese klassische Form der Therapie gute Erfolge bringen kann, z.B. bei Kniearthrosen, Infektionen, Rheuma, verschiedenen Durchblutungsstörungen, Kopfweh und anderen Krankheiten. Es kommt immer wieder vor, dass der Patient nach der Therapie etwa drei bis sechs Monate lang symptomfrei bleibt. In den seltensten Fällen, wie bei einer 80-jährigen weiblichen Knie-Arthrose, sind die Beschwerden für mehr als zweieinhalb Jahre vollständig verschwunden.

Es gibt natürlich auch solche, bei denen die Therapie nicht so gut funktioniert. Letztendlich ist die Therapie mit Blutegeln bei vielen Krankheiten sinnvoll, auch wenn die Erfahrung nicht immer vorhanden ist. Beispielsweise kümmert sich ein Stuttgarter Kollege auch um die Blutegel, wenn die Embryonenrohre verklebt werden - die Verwässerung der Säcke bewirkt auch die Verwässerung der Ausscheidungen in den Eileitern und das Ei fließt bereits wieder besser in die Gebärmutter - auch wenn in der Literatur nichts davon zu lesen ist.

Aus dem anfänglichen Abscheu wird Sympathie und Neugierde für viele Betroffene - es sind schlichtweg spannende Lebewesen, die es schon seit etwa 500 Mio. Jahren gibt!

Blutegel: Dealing with und Gefährlichkeit von Blutegel

Aktualisiert wird unter Ausrüstungspool gerade über die Erfahrung mit Strümpfen gegen Blutegelbefall (Anti-Leech-Socken), wodurch auch die mit dem Gefährlichkeit von Blutegel für verbundene Gesundheitsfrage entstand. Blutlutscher (Hirudinida) säugen schmerzfrei (nur wenige "Stiche") und ähnlich entziehen wie andere Blutlutscher (z.B. Mücken und Vampire) eine Masse, die das Blutsauger unkoagulierbar macht, so dass er die Saugschlangen nicht verstört oder als geronnenes Gerinnsel nicht zu stark im Maul herumliegt.

Bei dem Blutegel-Fall geht es um das polypeptide Hirudin, das aufgrund seiner hohen Blutgerinnungshemmung auch in der Medizin als Antikoagulans verwendet wird. Der gerinnungshemmende Effekt des im Kopf des Blutegels befindlichen Hirudins kann dazu führen, dass Blutegel-Wunden lange Zeit bluten können (Gel. 1-2 Stunden). Außerdem stimuliert Gehirudin, ähnlich wie die von Stechmücken eingesetzte Antikagulanz Histaminausschüttung (-> Juckreiz & Schwellung) und kann zu Allergieausbrüchen AuÃerdem führen.

Die Blutegel selbst wurden bereits in der vormittelalterlichen Heilkunde zum Blutvergießen verwendet und sind durch die zunehmende Verbreitungsrate von Legenden, Aberglaube, Unwissenheit und den Willen vieler, im paramedizinischen Bereich leicht verdientes Brot zu bekommen, wieder "modisch" geworden. Reisende können Blutegel bei überall treffen, in der Regel in Gewässern-Gewässern und sind, im Widerspruch zur Bezahlung von Sozialhilfe Praxiskunden in der Regel nicht auf den unfreiwilligen Blutstropfen anstoßen.

Ein mögliches Gesundheitsgefährdung durch Blutegel gründet jedoch weniger auf die Gerinnungshemmung oder den erträglichen Durchblutungsstörungen, sondern auf eine mögliche Kontamination und Entzündung der Ansaugwunde. "Ähnlich wie Moskausauger können auch (selten!) direkte Krankheiten übertragen sein, z.B. wenn sie zuvor bei einem Krankheitsträger gesaugt haben und noch immer ihren Erreger in sich tragen.

So soll beispielsweise eine Untersuchung HIV- und Lebererreger in Blutegel aus Kamerun entdeckt haben -> http://en.wikipedia. org/wiki/Leech . Zur Vermeidung einer Infektion durch Blutegel-Bisse sollten Blutegel, die z. B. mit einem Nagel an der Schale angesaugt wurden, ausgehebelt und abgeschnitten, die Schamlippen gesäubert und keimfrei bedeckt werden.

Der oft zu empfehlende Einsatz von Speisekegel führt zur Entnahme eines Egels führt dagegen zu einer Verkrampfung des Egels, der dann seinen Bauchinhalt in die Ansaugwunde leert und damit das Infektionsrisiko erhöht. Antihistamine oder Kortison können vor Ort gegen den Juckreiz von Blutegel-Bissen oder gegen die üblicherweise leichten Allergien angewendet werden.

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