Blutegeltherapie bei Krampfadern

Leech-Therapie bei Krampfadern

Blutegel-Therapie bei Krampfadern, Rheumatismus, Arhtritis, Tinnitus, etc. Der Blutegelspeichel enthält mehr als 40 noch nicht vollständig erforschte Wirkstoffe....

: Diese Form der Behandlung wird im Atlantik seit Tausenden von Jahren als Blutreinigungstherapie eingesetzt. Aber auch in der Europa-Medizin, ja selbst in der "Schulmedizin" waren die kleinen Tiere in der jüngeren Zeit noch weit verbreitet. Unglücklicherweise wird dir während deines Studiums nicht beigebracht, wie man Egel anzieht, ich musste es selbst in Indien erlernen.

Der Einsatz ist jedoch sehr simpel, es muss nur auf eine reine Umwelt achtet werden, sie saugen sich selbst auf und geben auch selbst wieder frei, wenn sie "voll" sind. Die Behandlung wird durchgeführt: Der Ursprung der in der praktischen Nutzung eingesetzten Egel ist die Egelzucht aus dem Bibertal in Deutschland.

Der Blutegel wird mit einer "Packungsbeilage" geliefert und ist für den ärztlichen Gebrauch zugelassen. Der Blutegel wird nicht in Form von Alkoholeinfluss umgebracht, nachdem er seine Pflicht erfüllt hat, wie es die Verordnung vorschreiben würde. Zur Vermeidung dieser kniffligen Lage werden die Blutegel nach Deutschland zurückgeschickt, wo sie zunächst einige Tage in Gefangenschaft auf einem Biolandbetrieb stehen und anschließend an den Pensionsteich der Rentierzucht der Böhmischen Egelzucht abgegeben werden.

Deshalb sollte die befallene Hautpartie zwei Tage vor der Therapie nicht eingecremt oder mit Duschgel gewaschen werden. Wenn den Blutegeln immer noch nicht nach Lutschen ist, kann mit einer kleinen Kanüle ein kleiner Tropfen Blut entfernt werden - das macht jeden Menschen unwiderstehlich! Mit einer kleinen Kanüle....!

Auf gesunde erwachsene Menschen dürfen bis zu 10 Egel aufgetragen werden, deren Speicher, aus dem die heute verwendeten Heparinspritzen gewonnen wurden, eine gerinnungshemmende Wirkung hat.

Das Egeltherapieverfahren

Die Egel gehören zur Familie der Ringeltierwürmer und werden seit über 2000 Jahren in der Volksheilkunde zu Therapiezwecken verwendet. Vor allem bei Kreislauferkrankungen wie Blutgerinnseln oder Krampfadern wird die Blutegeltherapie angewendet. Die Blutegeltherapie wird aber auch bei Rheumatismus, hohem Blutdruck, Gout oder Kopfweh sowie in der Schönheitschirurgie mit Erfolg angewendet.

Es gibt kaum ein anderes Lebewesen, das so genau unter die Lupe genommen wurde wie der ärztliche Schnorrer (Hirudo medicinalis) - und das aus guten Gründen: Die im Speicher der kleinen Saugnäpfe enthaltenen Substanzen haben es in sich. Bislang konnten 15 Substanzen im Blutsauger nachgewiesen werden, darunter Hirudin, Heparin (zur Hemmung der Blutgerinnung), Kalin, Hyaluronidase und eine histaminähnliche Substanz, die gefäßerweiternde Wirkung hat und damit den Blutfluss im befallenen Organismus erhöht.

Wurde in der Vergangenheit davon ausgegangen, dass nur der Stich und der damit einhergehende Durchblutungsstörungen für den Therapieerfolg ausschlaggebend sind, so ist heute bekannt, dass die erstaunlichen Heilungsergebnisse nicht in erster Linie auf den Stich und die Blutung zurückgehen, sondern auf den Speichellagerstätten, der in die Schamlippen freigesetzt wird. Die medizinische Erfahrung hat gezeigt, dass die Therapie mit Blutegel (Hirudo medicinalis) entzündungshemmende, immunisierende, antibakterielle und schmerzlindernde Wirkungen hat.

Ein Gewebehormon, das bei Allergien eine entscheidende Funktion hat und an der Verteidigung gegen Fremdstoffe (Immunsystem) - Hirudin, Stabilase und Hybridonidase - mitwirkt. Auch in der Immanuel Klinik in Berlin werden mit Blutegeln Menschen mit Knie-, Schulter- oder Hüftgelenken behandelt.

Der Patient benötigt daher weniger Schmerzmittel. Untersuchungen in Berlin und Essen haben bereits gezeigt, dass Blutegel bei Kniearthrose Schmerzen effektiv gelindern können. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Blutegeltherapie eine noch wenig erfasste Erdschicht. In allen Anwendungsbereichen tun die Lebewesen das Gleiche: Sie entnehmen der Hautstelle und setzen zugleich Aktivstoffe und Fermente über ihren Speicher frei.

Ein Vorurteil gegen Leeches ist völlig unangemessen. Während einer solchen "Mahlzeit" verbrauchen die Blutsauger in einem Zeitraum von 1 - 3 Std. ca. 10 Milliliter Wasser, danach fällt sie von selbst ab. Innerhalb der folgenden 24 Std. erfährt der Patient dann eine sanfte postoperative Blutung mit ca. 20 bis 30 Milliliter Wasserverlust pro Achterliek.

Übrigens ist der Stich des Egels nicht so schlimm, wie viele Patientinnen fürchten. Lediglich der Stich ist spürbar, denn dann gibt der Egel unmittelbar eine betäubende Wirkung ab, was zu einer Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen (Analgesie) während des Absaugvorgangs führen kann. Mit ihren kleinen Kalksteinzähnen reiben sie die Schale sorgfältig auf und fangen nach etwa fünf Monaten an zu säugen.

Diese sollten niemals gewaltsam beseitigt werden, da sonst - durch Brechreiz des Achterlieks - eine Entzündung durch eine Wundinfektion auftreten kann. Während einer Therapie werden mehrere Blutegel angewendet, in der Regel vier bis maximal zwölf. Abhängig von der jeweiligen Anwendung ist eine Therapie mit mehreren oder zwei bis vier Therapien mit weniger Blutegel ausreichend.

Der Achterliek wird nur einmal benutzt und muss nach der Therapie von Amtes wegen abgetötet werden. Die Kosten für eine einzelne Blutegeltherapie von ca. eineinhalb Stunden liegen bei ca. 100 EUR, die die meisten Patientinnen und Patientinnen selbst tragen müssen, weil sie nicht von der Krankenversicherung gedeckt sind (je nach nationaler Regelung). Unstrittig sind die guten Ergebnisse bei der Therapie von Krampfadern und Blutgerinnseln.

Egel lutschen auch bei schwerwiegenden Krankheiten auf. Die Blutegeltherapie hat bei hohem Blutdruck eine entspannende und reinigende Wirkung auf die Blutgefäße, die unter anderem den Blutdruck senkt und im besten Falle zu einer Reduzierung der Verhärtungen führen kann (Arteriosklerose). Beinulzera, Krampfadern, Blutergüsse, Kopf- und Migräneerkrankungen, Rheumatismus, Magen-Darm-Trakt, Gicht, Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden und vieles mehr. Es wird davon ausgegangen, dass die Therapie mit Egel weitestgehend nierenfrei ist.

In der Regel etwa 2 bis 48 Std. nach einer Therapie kommt es als Folge des Bisses zu einer Röte mit Schwellungen, die oft mit Jucken einhergeht - vergleichbar mit einem Moskitostich. In einigen Fällen ist nach der Therapie eine Durchblutungsstörung festzustellen, auch Blutergüsse an den Bisstellen kommen recht oft vor, verschwinden aber innerhalb weniger Tage vollständig.

Kontraindikationen für die Therapie mit Blutegeln sind:

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