Blutegeltherapie Hund

Egeltherapie Hund

Die Blutegeltherapie zeigt nun große Erfolge bei der Behandlung von Hunden. Seit Jahrhunderten wird die Blutegeltherapie zur Behandlung verschiedener Krankheiten beim Menschen eingesetzt. Egel, auch bekannt als Hirudotherapie, haben eine jahrtausendealte Tradition in der Humanmedizin.

Egeltherapie beim Hund

Fünfaugenpaare, 240 Reißzähne und ein ausgeprägter Bluthunger - diese Merkmale charakterisieren nicht das Horrorwesen aus einem Schreckensfilm, sondern die Süßwasserregel "Hirudo medicinalis", den Heil-Egel. Das unauffällige kleine Tier hat gewaltige heilende Kräfte und wird seit mehreren Dekaden zunehmend in der Heilkunde eingesetzt. Aber auch bei unseren Tieren können mit Hilfe der Blutegeltherapie verblüffende Ergebnisse erzielt werden, die teilweise an ein kleines Weltwunder angrenzen.

Allein das Worte "Blutegel" lösen bei manchen Menschen bereits einen unverhohlenen Abstoß aus. Aber der Schnorrer hat diese Missbilligung überhaupt nicht verdient, denn sein eigener Namen kommt nicht vom Stichwort "Ekel", sondern vom Griechisch "echis", was mit dem Stichwort "kleine Schlange" übersetzt werden kann. Einige vermuten gar, dass die Schlangen des Stabes des Äskulapius tatsächlich ein Adler sind.

Obwohl der ärztliche Schnorrer seinen Namen hat, ist er nicht in der Schlangenfamilie, sondern in der Ringwurmfamilie. Welche Erkrankungen können mit Blutegeln behandelt werden? Der Achterliek wird seit der Urzeit in der Humanmedizin eingesetzt. Die Blutegeltherapie erlebte jedoch im neunzehnten Jh. einen schlimmen Aufschwung, denn zu dieser Zeit wurden Egel für fast jede Erkrankung und in großer Anzahl eingesetzt.

Oftmals wurden bis zu 80 Blutegel parallel auf einen einzelnen Probanden aufgetragen. Aufgrund dieser Ereignisse wurde die Blutegeltherapie heftig in Misskredit gebracht und wurde von nun an als eine altertümliche Therapiemethode bezeichnet, die keine moderne Praxis zu bieten hatte. Die Blutegeltherapie wurde in den 1960er Jahren wiederentdeckt und hat sich seither zu einer akzeptierten Behandlung vieler Erkrankungen durchgesetzt.

Aber auch bei Tieren kann der ärztliche Schnorrer verschiedene Ergebnisse verbuchen, da seine Arbeitsgebiete groß sind. Vor allem bei schwer arthrotischen Tieren, die vom Veterinär beinahe aufgebraucht werden, kann eine Blutegeltherapie oft kleine Wundertaten bewirken. Obwohl Arthrosen damit nicht heilbar sind, genügt oft eine einzelne Therapie, um die Beschwerden für mehrere Schwangerschaftswochen zu mildern.

Tatsächlich ist der Haarbiss des Blutsaugers kein echter Haarbiss, sondern eher ein Sägen der Fell. Weil der Schnorrer jedoch schmerzstillende Stoffe unmittelbar in die Schamlippen der Schamlippen freisetzt, spürt der Hund im ersten Augenblick nur leichte Schmerzen, die mit dem Stachel einer Kanüle zu vergleichen sind. Unmittelbar nach dem Anbiss und auch während des ganzen Saugenvorgangs scheidet der Schnorrer einen ganzen Mix aus gesundheitlich wertvollen Stoffen aus.

Infolgedessen hat die Behandlungsmethode mit ärztlichen Egeln sowohl eine gerinnungshemmende und lokale gefäßerweiternde Wirkung als auch eine immunisierende und lymphatische Strom-beschleunigende Wirkung. Und wie funktioniert die Nachbehandlung? In Deutschland werden ärztliche Egel auf besonderen Egelzuchten gezogen und von dort per Expressversand an den Behandler versandt. Private Personen können sie auch in Apotheken erhalten, aber obwohl die Blutegelanwendung grundsätzlich recht einfach ist, sollte die Verabreichung der Therapien jedoch nur von versierten Veterinären oder Veterinärmedizinern erfolgen.

Sie müssen exakt an der richtige Position platziert werden, damit sie ihre volle Wirksamkeit entfalten kann. Werden zusätzlich die Leisten an geeigneten Akupunkturpunkten platziert, kann die Wirksamkeit der Behandlung erheblich gesteigert werden. Außerdem darf die Blutegeltherapie nicht bei jedem Hund durchgeführt werden. Bei Blutgerinnungsstörungen oder blutverdünnenden Medikamenten ist die Zubereitung von Blutegeln ein Tabuthema.

Nach dem " Etappenziel " benötigt der Hund Zeit zur Wiederbelebung. Daher sollte von ihm für 48 Std. nach der Anwendung keine Höchstleistung verlangt werden. Auch nach der Anwendung sind die Tiere in der Nähe der Behandlungsstelle meist sehr locker und einige von ihnen können während der Behandlungszeit einschlafen - dies ist besonders der fall, wenn die Blutegel auf Akupunkturpunkten platziert werden.

Die Einstellung der Egel ist im Grunde genommen nicht schwierig. Egel sind extrem empfindlich gegenüber äußeren Reizen. Streß und Rastlosigkeit können Sie buchstäblich "auf den Bauch schlagen" und Ihnen den Wunsch zu bissen komplett abnehmen. Ein paar Egel zwischen " Türe und Scharniere " zu setzen, ist daher eine sichere Garantie für das frühzeitige Ende der Therapie.

Außerdem sollte der Praktizierende bei den Blutegeln keine Furcht oder Abscheu verspüren, da die Nerven stärke auf die Lebewesen - den Hund und die Blutegel - übertragen wird. Deshalb sollte die Therapie möglichst in der Arztpraxis erfolgen, denn ein Transporte können für die Blutegel so belastend sein, dass sie nicht anbeißen oder gar absterben wollen.

Starke Düfte lassen die Blutsauger auch ihren Hunger los. Daher sollten die HÃ?nde vor der Anwendung nicht mit parfÃ?mierter Schaumseife ausgewaschen oder eincremen werden. Außerdem dürfen die HÃ?nde nicht nach Qualm stinken, denn auch die Blutsauger haben den Wunsch nach einer Blutspeise verloren. Außerdem sollte der Hund "natürlich" sein.

Hunde-Shampoos oder Flohsprühungen sind daher vor der Anwendung für einen Zeitraum von 48 Std. zu vermeiden. Bevor der Aufsatz angebracht wird, wird die Bisslage abrasiert und evtl. ein wenig verkratzt, um den Biss dem Achterliek an der richtigen Position angenehmer zu machen. Als der Achterliek voll ist, läßt er sich ganz von selbst umfallen.

Nur in extremen Notsituationen sollten Sie den Blutegel frühzeitig herausnehmen, da es vorkommen kann, dass ein Teil der Blutegelzähne in der Verwundung bleibt. Das Wundmaterial selbst ist nach der Therapie nahezu keimfrei und blutend bis zu zwölf Std. nach der Therapie. Diese Nachblutung muss die gewundene Stelle nicht verbinden, da sie als natürlicher Wundreiniger fungiert.

Lediglich wenn der Hund die Verletzung konstant lecken will, sollte sie vorsorglich bedeckt werden. Wie geht es mit den Blutegeln nach der Therapie weiter? Selbst wenn viele Halter und Heilpraktiker es nicht gern sehen, dürfen Blutsauger aus Hygienegründen nur einmal verwendet werden und müssen nach der Blutschlacht abgetötet werden, da sie als potentiell ansteckend erachtet werden.

Unter keinen Umständen dürfen ärztliche Blutegel in Flüsse oder Gewässer gelangen.

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