Blutegeltherapie wo

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Die Blutegeltherapie ist eine Form der Blutentnahme. Bei der Blutegeltherapie handelt es sich um eine jahrtausendealte Heilmethode. mw-headline" id="Historical_Background">Historical_Background[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Blutegelbehandlung&

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Während der Blutegeltherapie werden blutige Tiere (in der Regel Hirudo officinalis oder Hirudo medicinalis) an einem geeigneten Ort platziert, so dass sie einen kleinen Blutverlust von etwa acht bis zehn Millilitern auslösen. Die im Blutsauger des Blutegels enthaltene Antikoagulanz (Hirudin, etc.) führt unter anderem zu einer Nachblutung, die in Ausnahmefällen bis zu 24 Std. dauern kann.

Die Blutegeltherapie wird heute in der Evidenz-basierten Heilkunde nahezu ausschliesslich im Bereich der Schönheitsoperationen durchgesetzt. Insbesondere bei der Transplantation von Ohr, Finger, Zeh oder Haut werden Egel verwendet, um die Heilung der Wunde mit den Wirkstoffen im Blutegelspeichel zu optimieren. Aufgrund der gerinnungshemmenden und gefäßerweiternden oder krampflösenden Wirksamkeit von Hirudin kann die Venendrainage des angesammelten Bluts stimuliert oder gar erst möglich gemacht werden, so dass die Reinimplantate nicht zurückgewiesen werden oder untergehen.

Laut Heilkunde basiert die Wirksamkeit der Egelbehandlung auf mehreren Faktoren: dem Bissstimulus, den im Speicher von Blutegeln vorhandenen Stoffen, die durch den Stich freigesetzt werden, der Bakterienflora von Blutegeln und dem damit einhergehenden Blutvergießen. Im Bereich der Bisslage können blaue Flecken auftreten, die nach einigen Tagen nachlassen. Der Blutdruck kann nach der Therapie sinken und der Kreislauf kann schwach werden.

In der Regel heilen die Bisse innerhalb weniger Woche, in Ausnahmefällen verbleiben jedoch kleine Spuren. Weil das von den Blutegeln absorbierte Gewebe lange Zeit im Tierkörper verweilt und nur allmählich durch eine Peptidase abbaut wird, kann der Egel zahlreiche Krankheitserreger auffangen. Zur Vermeidung des Risikos einer Übertragungsrate vom Patienten auf den Patienten sollten die Egel unter Kontrollbedingungen kultiviert werden und jeder Egel sollte nur einmal zur Therapie verwendet werden.

6. Nach dem ärztlichen Gebrauch werden die Blutegel entweder abgetötet oder in so genannten Ruhestandsteichen platziert. Hochsprung ? Andreas Michalsen, Manfred Roth: Blutegeltherapie.

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