Bobath Behandlung

Die Bobath Behandlung

Das Bobath-Verfahren ist ein spezielles Behandlungskonzept für Erwachsene und Kinder mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Behandeln Sie Bewegungsstörungen effektiv mit Physiotherapie. Bobaths Der Neurologe Dr. Karel Bobath und seine Ehefrau, die Krankengymnastin Dr.h.

c., entwickelten in den 19. Jahren des 19. bis 19. Jahrhunderts ein sogenanntes Bobath-Konzept. Die Berta Bobath, entwickelte. Sie umfasst Heilmethoden für Physiotherapeuten und Beschäftigungstherapeuten und gibt Leitlinien für die Tätigkeit von Pflegekräften, Logopäden, Medizinern, Verwandten und den Betreffenden selbst vor. Die Bobath-Konzeption basiert auf der Prämisse der "Reorganisationsfähigkeit" (Plastizität) des Hirns, d.h. dass gesundheitsfördernde Gehirnregionen die bisher von den kranken Gebieten ausgeführten Tätigkeiten wieder erlernen und mitnehmen können.

Angehörige der relevanten Berufsgruppen werden während des Studiums oft mit dem Begriff vertraut gemacht und in Weiterbildungskursen, die sie nach der Berufsausbildung absolvieren, vertieft und erweitert. Im Rahmen des Bobath-Konzeptes können die Beschwerden neurologischer Krankheiten, d.h. Krankheiten des Hirns und des Rückgrats, mit Wirkungen des Nerven-Muskelsystems therapiert werden.

Allen diesen Krankheiten ist gemein, dass neben Gefühlsstörungen (Sinnesstörungen) und Änderungen der Muskelsteuerung und -spannung (Muskel- oder Haltungsspannung) auch Probleme bei der Bewegungskoordination und dem Gleichgewichtssinn auftreten. Der Betreffende gilt als eine Persönlichkeit in dieser Lebenswelt, die in den Bereichen Haushalt, Arbeit und Soziales mitwirkt.

Darüber hinaus stellt der Therapeut interessierte Fragen zu Vor- und Begleitkrankheiten und berücksichtigt die Einbindung in das familiäre, berufliche und gesellschaftliche Milieu. Es gibt im Bobath-Konzept keine festen Abläufe, sondern eine ganze Serie von Grundsätzen, die für die Behandlung aller Beteiligten gelten: Als Vertrauensbasis für die Arbeit an der Grenze wird ein fachlicher und individueller Umgang mit der Persönlichkeit hergestellt.

STETS AKTIVE Zusammenarbeit wird verlangt und durchgesetzt. Dabei wird eine Handfläche aufgelegt, um die Beweglichkeit der betreffenden Personen zu initiieren und zu erleichtern, die als Facilitation bezeichnet wird. Dabei wird die Hilfestellung schrittweise reduziert, d.h. die HÃ?nde werden nach und nach entfernt, so dass der Betreffende seine BewegungsablÃ?ufe immer selbstÃ? Innerhalb des gegenwärtigen Umfelds der betreffenden Personen (im Spital, Reha-Zentrum oder zu Hause) wird ein "24-Stunden-Management"-Programm entwickelt, um das in der Behandlung Erlernte in den Praxisalltag zu transferieren.

Als " eigene Aktivitäten " werden für jeden Betreffenden selbstständige Bewegungsabläufe entwickelt, die er als Hausaufgabe ausführen soll. Die Bobath-Konzeption bewertet die Ressource, d.h. die nach der Krankheit verbleibenden Kompetenzen und ihr Potenzial. Es stellt sich die Frage: Was KANN die betreffende Personen tun, was bleibt von ihnen übrig?

Was für alltägliche Tätigkeiten können sie mit wenig Unterstützung ausüben? Es ist natürlich auch notwendig herauszufinden, was sie nicht kann, zu welchen Tätigkeiten und Bewegungsabläufen sie angewiesen wird und wie diese Hilfen ausfallen sollen. Zusammen mit dem Betreffenden werden Therapieziele bestimmt, was nach eigenem Gutdünken des Therapeuten in einem kurzzeitigen Zeitrahmen und in einem längerfristigen Zeitrahmen realisiert werden soll und kann.

Für die Durchführung alltäglicher Aufgaben wie Körperpflege, Ernährung und Kleidung werden zwei funktionsfähige Arm- und Handflächen benötigt. Die Verbesserung ihrer Aktivität ist ein weiteres wesentliches Therapieziel. Darüber hinaus kann der Bobath-Therapeut Schluckbeschwerden und Sprachstörungen (Dysarthrie) nachbehandeln. Der Therapeut erarbeitet vor diesem Hintergund eine Therapiestrategie und selektiert messbaren Parametern, die von Zeit zu Zeit auf den Behandlungserfolg hin geprüft werden.

Der Betreffende ist immer ein tatkräftiger Begleiter in der Behandlung! Sie sollte in den Alltag integriert werden. Weil sich die Therapeuten immer an der momentanen Leistungsfähigkeit des Betreffenden orientieren, gibt es so gut wie keine übermäßige Nachfrage und keine Gegenanzeigen. Wie häufig die Behandlung erfolgt, hängt von den entsprechenden Zielvorgaben ab: Befindet sich der Betreffende in einer sich verbessernden und wiederherstellenden Funktionsphase, sollte die Behandlung jeden Tag durchgeführt werden.

Befindet sich der Erkrankte in einer Zeit der Aufrechterhaltung der wiedererlangten Leistungsfähigkeit, sind oft drei, zwei oder gar nur eine Behandlung pro Kalenderwoche ausreichend. Ein Behandlungszeitraum dieser Größenordnung ist heute in vielen Einrichtungen unerschwinglich. Um so mehr ist es wichtig, dass die Therapeuten gut geschult sind und in Weiterbildungskursen immer auf dem Laufenden bleiben, um die verfügbare Zeit bestmöglich zu nützen!

Darüber hinaus muss der Betreffende die oben genannten Tätigkeiten ausüben, gegebenenfalls mit Unterstützung von Verwandten. Autor: Bettina Paeth Rohlfs, Nov. 2005, Arbeitgemeinschaft Bobath im Deutsche Vereinigung für Krankengymnastik (ZVK) e. V. Dieser Redaktionsbeitrag wurde von der ZVK e. V. erstellt. Hier findet man Ergotherapeutinnen und Physiotherapeutinnen, die nach dem Bobath-Konzept mitarbeiten.

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