Bonding Therapie Klinik

Klebungstherapie Klinik

Die Chefarztin der Psychosomatischen Klinik in Bad Herrenalb, Walther Lechler, benannte sich später in NIP Bonding Psychotherapie um. Die Emotionsarbeit als besonderes Merkmal unserer Krankenhäuser Interpersonelle Aufmerksamkeit, gesellschaftliche Anerkennung und physische NÃ??he sind GrundbedÃ?rfnisse des Menschen, ohne die wir nicht ungesund leben können.

Aber auch Erfahrungen von Missbrauch oder Gewalt haben dazu beigetragen, dass viele Menschen das grundlegende Bedürfnis nach interpersoneller Zuneigung nicht mehr haben. Eine verbindende Psychotherapie nach Dan Casriel kann dazu beitragen, dass Menschen wieder den Drang nach Aufmerksamkeit und gesellschaftlicher Anerkennung verspüren.

Die Therapie beinhaltet zum einen die "bonding therapy", zum anderen die "adjustment work" sowie die schemaorientierte Therapie. Weil die beiden Behandlungen nicht für alle Patientinnen und Patientinnen gleichermaßen anwendbar sind, überprüfen wir im jeweiligen Fall, welche Therapie angemessen ist. Für jeden einzelnen Kunden wird im Detail die für ihn passende Therapie besprochen. Mit der " Bindung " als Behandlungsform können in einem schützenden und unterstützenden Umfeld tiefgreifend verteidigte Empfindungen von zwischenmenschlicher NÃ?

Die Freiheit des Gefühlsausdrucks, kombiniert mit der Erfahrung der menschlichen Verbundenheit, begünstigt die Lösung oder Einbindung dieser Emotionen. Diese können dann in der Therapiegemeinschaft und im Krankenhausalltag weiter getestet und konsolidiert werden. Es gibt den Patientinnen und Patienten das Gefühl, dass sie das Recht haben, eine unabhängige Person mit eigener Persönlichkeit zu sein, und dass es von Vorteil ist, ihre körperlichen und seelischen Belange zu fühlen und zu erfüllen.

by Jeff Gordon

Der Bereich der bindenden Psychotherapie wurde in den 1960er und 1970er Jahren von Dr. Daniel Casriel ausgearbeitet. Dr. Casriels wichtigste Entdeckung ist die Wichtigkeit eines bio-gefestigten menschlichen Grundbedürfnisses nach emotionaler Öffnung und physischer Naehe. Ausgehend von der Bondtheorie, der von Gräwe ausgearbeiteten Konsistenzlehre, der neuzeitlichen Gehirnforschung und dem Prozesserfahrungsansatz von Greenberg und Elliot wurde in den vergangenen Jahren die Lehre der Bondpsychotherapie von Dr. Konrad Stauss, dem ehemaligen Chefmediziner der Sozialpsychiatrie Bad Grönenbach, weiterverfolgt.

Für Kasriel war die von ihnen erarbeitete Anpassung der Psychodynamik von großer Wichtigkeit. Kasriel schloss seine Unterrichtsanalyse mit der Firma Freud ab, die selbst eine der größten Analysten von Freud war. In seinem Werk hatte er einen starken ethnologischen Blick. Von dort aus traf er auf die indigenen Völker und war von deren unkomplizierter Herangehensweise an die körperliche NÃ??he zu Kleinkindern und GroÃ?en Ã?berzeugt.

1962 lernt er in Kalifornien eine Gemeinde zur Rehabilitierung von Drogensüchtigen mit. Das Synanon war der Name dieser Selbsthilfe-Einrichtung und wurde zur Inspiration für das Daytop-Modell zur Therapie von Heroinabhängigen, das später von Kasriel entwickelt und international eingesetzt wurde. Bei der Zusammenarbeit mit seinen Patientinnen und Patienten nahm er zwei Aspekte der Synanon-Erfahrung auf: Zum einen die freisetzende Kraft des Ausdrücken von tiefen Gefühlen und zum anderen die Bedeutung der Selbstzerstörung bei der Auseinandersetzung mit selbstzerstörerischem Verhalten.

Allmählich entwickelt er die spezielle Schreiübung und die zielgerichtete Tätigkeit zur Änderung des pathologischen Denkens (Einstellungsarbeit). Casriel hat in den vergangenen 10 Jahren seiner Tätigkeit immer mehr die Heilkraft betont, die in der Befriedigung der primären Bedürfnisse nach Menschlichkeit (Bindung) besteht. Daraus entstand die Bondingübung, die heute so zentral ist, dass seine Methodik Bonding Therapy genannt wird.

Durch Dr. Walter Lechler wurde Dan Casriel und seine Werke besonders im deutschen Sprachraum bekannt. Von 1971 bis 1988 als Chefarzt der Psychosomatikklinik Bad Herrenalb hat Dr. Lechler Casriels die Praxis als wichtige Komponente in die Lehr- und Lerngemeinschaft der Klinik eingebracht und aufbereitet. In Deutschland gibt es derzeit mehrere Krankenhäuser für Psychosomatik und Sucht, die neben anderen Therapieverfahren auch die Bindungspsychotherapie einsetzen, sowie mehrere Zentrum und Therapiepraxen, die mit dieser Technik auskommen.

Die " International Society for Bonding Psychotherapy " besteht seit 1984 mit Regionalgesellschaften in den USA, Deutschland, Belgien/Niederlande, Schweden, Italien und der Schweiz. Die Zertifizierung für die Qualifikation zur Anwendung der Bonding-Therapie erfolgt durch die I.S.B.P. und die Regionalgesellschaften. The " European Society for Bonding Psychotherapy " ist ein Mitgliedsland der " European Association for Psychotherapy " (EAP).

Die vielfältigen geistigen und psychosomatischen Qualen des modernen Menschen sieht er als das Resultat einer kulturbedingten Vorbelastung. Kernstück dieser Aufbereitung ist ein Mangelzustand im Hinblick auf eines der grundlegenden Lebensbedürfnisse des Menschen - die Bindung. Konkret ist Bindung das bio-gefestigte menschliche Grundgebot nach gefühlsmäßiger Öffnung zusammen mit der körperlichen NÃ??he zu anderen Menschen.

Aufgrund der Situation der kleinen Familie und des Stresses des heutigen Lifestyles kommt es bei Kindern in der Westwelt oft zu einem Mangel an simpler physischer und psychischer Aufmerksamkeit. Die bindende Psychotherapie ist in der Regel für alle Menschen geeignet, die einen verbesserten Zugriff auf ihre Emotionswelt erhalten und ihre Emotionalen Bindungsfähigkeiten stärken wollen. Bei Menschen mit besonders starren und/oder fragilen Ich-Strukturen sollte die Bindungspsychotherapie nur in einem klinisch geprägten Umfeld und in modifizierter Gestalt angewendet werden.

Die bindende Psychotherapie ist ein Gruppentherapieverfahren, das in den unterschiedlichsten Kontexten eingesetzt werden kann: als kontinuierliche, antragstellende Personengruppe, als vorbeugende und wachstumsorientierte Selbstwahrnehmung und als Haupt- oder Ergänzungsmaßnahme im Klinikum. Ein typischer Bindungsvorgang umfasst etwa 3 Std., die Beteiligung an einer wöchentlich stattfindenden kontinuierlichen Gruppierung etwa 1 bis 3 Jahre.

Üblicherweise wird eine Bindungssitzung mit einer Informationssitzung mit dem Leiter eingeleitet. Dabei wird auf unterschiedliche arbeitsrelevante Sachverhalte verwiesen, wie z.B. das Zusammenspiel von Empfindungen, Haltungen und Verhaltensweisen, die Sinnhaftigkeit der emotionalen und körperlichen NÃ??he, die Sinnhaftigkeit und der Gesichtsausdruck von GefÃ?hlen, GrundÃ?berzeugungen, die sich in der Beziehungsgestaltung wiederspiegeln, die Sinnhaftigkeit und der Ansatz der BindungsÃ?

Anschließend beginnen die Klebearbeiten in zwei parallelen Arbeitsgruppen, der Klebegruppe und der Verhaltensgruppe. In beiden Fällen werden die beiden Gruppierungen von versierten Therapieexperten durchlaufen. Zur Verklebung liegen die Gesellschafter auf den dafür vorgesehenen Unterlagsmatten. Wenn die arbeitende Persönlichkeit an ihrem Lebenspartner festhält, lässt sie sich diese NÃ??he empfinden.

Soweit mehr Glauben in die eigenen Empfindungen und in den Lebenspartner gefunden wird, verwandelt sich die Nachbarschaft von etwas Seltsamem und Erschreckendem in einen erfreulichen und besiegeln. In mehreren Sessions verhält sich diese Aufgabe wie ein "psychologisches Mikroskop" (Casriel), so dass die Teilnehmer ihre Befürchtungen und negative Einstellung zur emotionalen NÃ?

Es können die durch die Näheübung aktivierten Punkte behandelt werden, z.B. Näheangst, Vertrauensmangel, Ehepartnerprobleme, Elternprobleme, Probleme der Kinder, Vorgesetzte, etc. Peter, ein 34-jähriger Teilnehmender in einer wöchentlich stattfindenden Bindungsgruppe, sagt zustimmend, während andere Mitglieder der Gruppe sagen, dass sie ihn als reserviert, unprofiliert empfinden und in der Gruppelandschaft verschwinden.

Nachdem er das Feedback besprochen hat, ist Peter nun soweit, eine Emotionsübung mit neuen Settings zu erproben. Bonding Psychotherapie ist ein emotionaler und emotionaler Lerneffekt, der auf dem Zugriff auf tiefe Gefühle, dem Bewusstsein und der Wandlung von alten, nicht mehr angemessenen Haltungen gegenüber sich selbst und anderen und dem Lernen von neuen Verhaltensmustern aufbaut. Förderung des emotionalen Wandels:

Grundlegende Grundlagen einer prozess- und elebnisationsorientierten Therapie.

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