Bondingtherapie

Klebungstherapie

Die Bindungstherapie findet oft im Rahmen einer therapeutischen Gemeinschaft statt, zum Beispiel in einer psychosomatischen Klinik. In seinen Publikationen erwähnt Dan Casriel, dass viele Patienten ("nicht alle") nach einer Bonding-Therapie eine individuelle Therapie benötigen. Bonding Psychotherapie - Was ist das? - Haftvermittlungen Therapie

Bonding Psychotherapie ist ein emotionaler lernender Prozess, dessen Effektivität auf dem Zugriff auf tiefe Gefühle, der Entfaltung positiver Haltungen gegenüber sich selbst und anderen sowie der Entfaltung und Praxis neuer Verhaltensmuster aufbaut. Das Vertrauensverhältnis in der Unternehmensgruppe erlaubt es, einen offen und ehrlich mit einander in Kontakt zu kommen, bewährte, heute wie Stolperfallen wirkende Vermeidungsstrategien zu kennen und zu verlassen und neue, adäquate Verhaltensmuster zu testen.

Neben der Klebeübung und der Anpassungsgruppe beinhaltet jeder Kurs eine Einleitung und Information über die Arbeiten sowie Zeit für Rückfragen und Gespräch. Sie ist für Teilnehmer mit und ohne Vorkenntnisse gedacht.

Lieber Gast, herzlich eingeladen auf unserer Website!

Lieber Gast, herzlich eingeladen auf unserer Website! Das 1984 von Ingo und Ingo und Admiral Gerstenberg gegründete Unternehmen wurde 2014 zum NETWORK ACI. Alle, die wir dieses Netz unterstützen, stellen Ihnen unsere zum Teil Jahrzehnte lange Expertise und Expertise zur Verfügung. Seine Loyalität und Dankesfreude an seine Lehrer kombinierte Ingo Gerstenberg mit seiner Neugierde auf das Neue und seiner Bereitschaft, es auszuprobieren.

Der im DCI praktizierte Bonding-Prozess durchläuft einen kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess.

Bindung, psychoanalytische Untersuchungen, Kinderforschung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, meine erste und einzigste "Begegnung" mit Dan Casriel, wenn man es so will, mit einer Performance in einem großen Auditorium, gespielt mit V. Eine Gruppevariante mit vielen Menschen in New York wurde von Dr. Casriel in vitro gezeigt, zubereitet von markanten und ohrenbetäubenden Filmen, die....ihre Wirkungsvollkommenheit nicht verpasst haben.

Einige der Patientinnen und Patienten des Films waren junge Menschen aus den armen Stadtteilen New Yorks, die stark gestört, süchtig oder herumlungernd waren, die nicht mehr auf die Chancen und Fähigkeiten menschlicher Bindungen gezählt hatten und die unter den Hammerstößen dieser Screitherapie nach einigen Lebensmonaten gesellig wurden und sich an sich und an anderen Menschen erfreuten.

"Ich konnte bei drei Anlässen meine eigenen Erlebnisse mit der Bindung machen, von denen eine Mixtur aus Begeisterung, Notwendigkeit klarer Diagnose, Erläuterung und Bestätigung des Umfelds und dem Verlangen nach Verständnis und Durcharbeitung blieb. Ich erinnere mich bei allem Respekt vor Walther Lechlers Courage, pflegebedürftigen Menschen mit neuen Verfahren zu unterstützen, an eine verhältnismäßig willkürliche Bindungsanwendung bei hohem Gruppenzwang, die natürlich auch als massiver Ansporn bezeichnet werden könnte, ohne viel Vor- und Nachbereitung, mit nur begrenzten Möglichkeiten der Verarbeitung im Konversationsgespräch und mit umfangreichem Einsatz seiner champagnerbürgerlichen Bonanza-Autorität.

Ich erinnere mich besonders daran, wie undeutlich es für viele Patientinnen und Patienten, auch für solche mit Geschichten über sexuellen Missbrauch, war, mit einer oft überwältigenden NÃ??he und der mitunter sehr ambivalenten IntimitÃ?t des Zusammenhakens umzugehen. Als ich 1987 an einem mehrtägigen Seminar mit Ingo und Admiral Gerstenberg in ihrem "Dan Casriel Institut" bei Hadamar teilnahm, war ich beeindruckt von der Gelegenheit, mich mit dem, was ich in einem verständnisvollen und ermunternden Dialog erlebt hatte, auseinanderzusetzen, obwohl die Teilnehmerzahl sehr groß war und nicht alle Teilnehmenden wirklich im Mittelpunkt der Theotherapeuten stehen konnten.

Ich begann damals darüber nachzudenken, dass neben den reinen Haltefunktionen des betreffenden Gesprächspartners das Ausblenden der Beziehungsereignisse nur dann gerechtfertigt werden kann, wenn die unterdrückten Auswirkungen oder Gefühlsentzug in einem Regressionszustand erlebt werden können, der nur biologisches Halten, Warmherzigkeit und quasi-personale Förderung, wenn schon..... Während eines dreistelligen Aufenthaltes wegen einer schwerwiegenden Erschöpfungkrise in der Psychiatrie Mathildenbad, dem Hause II hier in Grönenbach, was mir viel brachte, habe ich vier Bindungssitzungen in einer recht großen Runde erlebt.

So wurde die Hilfe beim Festhalten und die Aufforderung, in die Auswirkungen einzutauchen, immer persönlicher, von einer anspruchsvollen Verbindung geprägt. Beunruhigender waren die Ritualelemente durch die Klinik, d.h.: die kurze und strenge klangliche Einführung in die Spielregeln, in den Rahmen, die neuen Patientinnen und Studenten immer wieder erläutert werden musste; die kurze Zeitbegrenzung, etwa eine halbe Autostunde pro "Anordnung"; außerdem blieb der Eindruck bestehen, dass die kräftig rituellisierten Gestaltungselemente auch ein wenig Angst der Therapeutinnen beinhalteten, die meiner Meinung nach zu befürchten begannen, dass etwas Unbeherrschtes geschehen könnte.

Dabei wurde beobachtet, dass Einzelpatienten, insbesondere scheue, die in der großen Gruppe Schwierigkeiten hatten, über ihre Beschwerden zu reden, zeitweise auf ihren Erfahrungen beharrten. Interessant und hilfsbereit im Grönenbacher Matthildenbad war die Unterweisung in gegenseitiger Hilfe zur Selbsterhaltung, die den Hilfemangel ausgleicht, wenn die Patientinnen und Patientinnen in der Lage waren, sich selbst einstellungsähnliche Hilfsregeln zu erteilen.

Aufgrund der relativ fehlenden therapeutischen Erfahrung konnten jedoch nur wenige Patientinnen und Patienten hilfsbereit und prozessorientiert über ihre Erfahrungen mit der Bindung aussprechen. Die Bindung war als reflektierender Bestandteil des Therapieplans noch nicht wirklich in das Therapiekonzept eingebunden. Aber nun zu den Fragen und Bedenken des Körpertherapeuten-Analytikers zum Thema Kleben. Vermutlich bezieht sich das immer noch auf das Umfeld, in dem in einer grösseren Runde geduldige Paare "auf die Liegematte gehen", ein Kollege auf dem Ruecken, der andere ueber ihm, auf Knien und Ellenbogen abgestützt, so dass er dem anderen viel Koerperraum und die Moeglichkeit zum Festhalten, ja zum Heften gibt.

Tatsächlich erscheint mir dies als eine ideale Unterstützungsform, ein Behälter, in dem bei maximalem biologischen Umweltschutz unbelebte, ängstliche, verkrampfte und protoaffektive, aber auch Ausdrucksbewegungen, die sie begleite oder ihnen vorspanne...... Das Verhalten wiederholte oder simulierte oder symbolisierte die Unterstützung, die die Mütter dem Kleinkind in der Nähe von Angst oder Schmerzen oder krampfhaftem Weinen entgegenbringen können, wenn sie es frontseitig gegen den eigenen Leib drückte oder klammern ließ; eine Art Unterstützung, die auch in späten Phasen des Lebens des Kleinkindes durchaus in Varianten angeboten werden kann.

Ist die Einstellung für den emotionalen Befindlichkeitszustand des Betroffenen richtig, wird das zunächst drohende oder entgleisten Affektschaos möglich, dessen Versagen der Betroffene lebenslang erlitten hat und dessen einsetzende Umlagerung nun im Pflegekontakt beginnt. Dieser ideal-typische Zusammenhang von Einstellung, Rückbildung und Affektzustand ist jedoch nicht von Anfang an in der Bindung vorgegeben, ja, ich möchte vereinfachen, indem ich sage, dass, wie bei vielen jüngeren Therapien, aus genau diesem ideal-typischen Beweis eine hochwirksame Anordnung generalisiert und ideallisiert wurde, ohne hinreichende Diagnose der Patientinnen und Patientinnen, ohne hinreichende Widerspiegelung der Ereignisse in der Beziehung und ohne hinreichende spezi -fische und gefühlsmäßige Widerspiegelung dessen, was bei Um- und Rückübertragung abläuft.

Diese Art der Genehmigung, Gestaltung und Seduktion in der Truppe beinhaltet auch idealerweise typische Augenblicke "rührender" Unterstützung und nimmt damit ein antropologisches PhÃ?nomen auf: Im Gruppenzwang und -zug werden emotionale Zustände möglich, zu denen der "zivilisierte" oder verkrampfte Mensch sonst nur wenig Zugang hat, es sei denn im Ballett, im Saufen, mit Dingen oder unter dem EinfluÃ? anderer, oft weitaus mehr kÃ?nstlicher Reizmittel als diese Kombination aus Hold und gruppendynamisch organizierter Steigerung von Widerstand und SchreckfuÌ?rfung.

Es ist mir ein Bedürfnis, zunächst als kritisierender Analyst wahrgenommen zu werden, aber ich möchte betonen, dass es mir um das Thema Vernetzung geht, um die Lokalisierung und Anwendung von Bindung im Gesamtzusammenhang einer ganzheitlichen Behandlung, die nicht nur eine Sonderregelung zum Ganzen erhöht oder ein Höchstmaß an Effektivität, Durchgängigkeit und technologischer Rationalität des Therapieprozesses im Wettbewerb der Verfahren aufzeigt.

Mir ist auch bekannt, dass mit dem extrem entgegengesetzten Pol der Bindung, der Hochfrequenz-Psychoanalyse, gerade die sich ergänzenden Gefährdungen und Unzulänglichkeiten, die, wie wir in Casriel 1) lesen können, zur Suche und Entfaltung eines stärkeren Umfelds beigetragen haben, nicht zu übersehen sind. Dies bringt mich zu einem Kernpunkt der möglichen Verwirrung: dem Konzept der Bindung.

Zwischenzeitlich hat die Kinderforschung genau genug herausgefunden, inwieweit die Bindungsentwicklung die Entstehung eines gesünderen Selbst möglich macht, sofern die Bindungsart nicht zugleich der Anker oder Träger narzisstischen, sexuellen Umgangs oder Anaklitismus ist. Der Pychoanalysator betont die Jahre der Verbundenheit und dämpft zugleich die Regulation von Affekten, die überwiegend linguistisch übermittelt werden.

Die Verbindung besteht die Risiko, äußerste Verbundenheit und sozusagen vorpersönlichen Einfluss mit Verbundenheit und Verliebtheit zu vermischen. Das Kind geht durch verschiedene Phasen des "Gebrauchs" der Mütter oder von Teilen und Teilfunktionen von ihr. Dennoch erscheint es von Bedeutung, dass die einzelnen Funktionen der Mütter in ein übergeordnetes Objekt eingebunden bleibt, mit dem Anhaftung, Beständigkeit und Konfrontation wie Fusion erfahren werden.

So sind die verminderten Funktionalitäten des Haftgriffs bei der Auseinandersetzung mit starken Affekten einerseits äußerst bedeutsam, anderseits aber auch Teil einer ganzen Relation, die die unterschiedlichsten Staaten und Kontakt- und Bindeformen in einer mentalen Biografie fassen, gestalten und integrieren soll. Jede Szene beinhaltet neben den heilungsfördernden Elementen auch Momente der Gefahr: Es sind die darin beinhalteten Offerten, die eine teilweise gewaltsame, wiederholte oder verewigte ursprüngliche Traumata mit sich führen; die möglich und oft unterschwellige Retrozumatisierung, sowohl durch eine Repetition früherer, sich überschneidender Sternbilder als auch durch eine Provozierung von Übermittlungen und unterbewussten Fantasien, die zu einer kontraindizierten Nutzung des Vorhabens führen.

Die Absprache zwischen einer Grenzlinienstruktur des Betroffenen und einer wiederholten Aufteilung in persönliche Fragmente ist wohl am klarsten, gerade durch die Umgebung: Der Betroffene nützt die Ausdrucksmöglichkeit mit einem Teil seiner Persönlichkeit, während andere Teile das bereits lockere Kohärenzband weiter verfestigen, verschwinden, verschleiern, verbergen oder auflockern. Konni Stauss richtig verstehen, ist das auch der Umstand, dass er in seiner Grenztherapie überhaupt keine Bindung eingeht.

Ganz allgemein nehme ich an, dass bei Casriel die eigentliche Kundschaft, d. h. drogen- oder alkoholabhängige Heranwachsende, denen es an Ernährungsunterstützung und der Entwicklung und Einbindung von Primärwirkungen fehlte, charakteristisch für das Gesamtkonzept war. Es ist auch zu beachten, dass die Bindung zeitweilig, d.h. für einige Wochen oder mehr, entweder in Einrichtungen oder auch in der Poliklinik mit mehreren wochenl. Sessions zu einer Vermischung von Therapiestil und Lebensweise wurde.

Innerhalb dieses Rahmens bietet das Umfeld angesichts der unübersichtlichen und gewalttätigen Situation in der Kindheit, trotz seiner Komplexität, eine bessere Ordnung und Regulation der frühen Auswirkungen. Die organismischen und affektiven Einflüsse in der Umgebung der Truppe erlauben eine heilende Unordnung der mentalen Körper. Die Basisdiagnose seiner später ausgedehnten Kundschaft verallgemeinert Kasriel als "charaktergestörte Persönlichkeiten", die am ehesten als Menschen mit gefrorenen Herzen zusammengefasst werden können.

"159 ) Sie gelangt nicht in den psychoanalytischen Bereich, weil verteidigte Wirkungen, Bindungen, Übertragungen und Symbolisierungen getrennt sind. Gefrieren oder Gefrieren wird ferner als "Abschotten" bezeichnet, als ob sie "kein Recht auf eigene Emotionen" hätten (163). Es besteht der Verdacht, dass sie die im Geschrei zum Ausdruck gebrachten Wirkungen abweisen. Das heißt jedoch, dass dem frühen Elterncontainer die Hilfsfunktionen der Mütter und die Möglichkeit fehlten, mit emotionalen "Notfallreaktionen" des Babys zurechtzukommen.

Es handelt sich jedoch um eine sehr organische Teilfunktion der Mütter, bei der das Kleinkind noch nicht die ganze Person der Mütter wahrnehmen muss, und bei der es nicht notwendigerweise um Objektkontinuität geht, sondern um die Unterstützung dessen, was die Kinderforscher das "entstehende Selbst" (Daniel Stern) oder das sich selbst formierende Kern-Selbst bezeichnen, mit all den Risiken einer Ent -wicklung zum Zersplitterten, zum Falscheren oder zum Einfrieren.

Mit der Charakterkrankheit, die Kasriel gemeint hat, ist das Selbst nicht grundlegend von der Zersplitterung gefährdet, die Auflösung des Bordeline Patienten. Es hat mehr damit zu tun, dass ihn die Betroffenen überfordern und durch kontradiktorische Ich-Zustände werfen, mit dem Ergebnis, dass er für sich und andere unvorhersehbar wird und immer wieder Entfremdung, Zorn und Ablehnung stößt.

Der enorme Nutzen dieser Einstellung wird nicht dadurch geschmälert, dass man fragt: Und was ist dann? Casriels enttäuschende Haltung in der psychoanalytischen Forschung erscheint so groß, dass er alles mit abwertenden Wörtern überstrapaziert, was nun auch in anderen Therapien entdeckt wird, auch in solchen, die im Gegensatz zur psychoanalytischen Forschung entstanden sind: unterstützende Beziehungen, Objektbeständigkeit, Konfliktlernen, Symbolfiguren, Idealfortbildung und vieles mehr.

Bereits von diesem Zeitpunkt an ist die Folge, die starke Einstellung der Bindung in ein integrierendes Gesamtkonzept zu integrieren, das die jeweiligen Dienstleistungen erkennt, lokalisiert und spezifisch aufbringt. Ich möchte sehr vereinfachend einige der Risiken einer "unintegrierten" Bewerbung aufzeigen, wie sie sich aus psychoanalytischer Perspektive darstellt. Bisher fehlt offenbar ein Verständnis dafür, wie die in der Bearbeitung der "Matte" entwickelten oder offenbarten Empfindungen in ein Ego eingebunden werden können, das auch in alltäglichen Situationen mit ihnen zurechtkommt.

Es stellt sich also die Frage: Wie werden die freigegebenen Wirkungen wie die im Normalleben gegen sie verwendeten Abwehrkräfte in das Ego eingebunden und wie werden sie vor Vergeltung oder gar nur der Wiederkehr der Introjects bewahrt? Einer meiner größten Impressionen war die schnelle Routine des Schreierns, vor allem bei Patientinnen und Patienten, die eine ansonsten unzugängliche, gewalttätige Selbsterfahrung in Schreien und intensiver Berührungen empfinden, etwas Ähnliches wie Nervenkitzel, Anspannung, Stimulierung; auch früh, aber nicht thematisch aufdringlich.

Ich hatte den Eindruck, dass bei vielen Patientinnen und Studenten durch das Ausblenden der Beziehungsarbeit zum Gehilfen eine subliminale Sexualität nicht wahrnehmbar ist, vor allem nicht bei Patientinnen und Patientinnen, die ein Thema Missbrauch durch Spaltung in Schach hielten oder die Situation des Missbrauchs im Rahmen des Schutzes der Kulissen wiederbeleben. In meiner Tätigkeit gibt es immer eine Art Blockarbeit, die ich nicht als Benchmark heranziehen möchte und auf die sich viele Kolleginnen und Kollegen vor allem auf die Feinabstimmung der Haptik in der Verbindung konzentrieren.

Das Verhältnis zwischen der drastischen Fortpflanzung der frühen Bindung und der symbolischen Wechselwirkung mit dem erforderlichen Lernen der Bedeutung von Einfluss, Expression, Übertragung nach außen und Verhältnis erscheint mir im Verborgenen zu sein. Man spürt wohl die Mixtur aus Empathie und Handhabung, das Oszillieren zwischen der Fähigkeit zur Bindung, Begegnungen und affektiven Freizügigkeit, die bedrohliche Verwirrung zwischen Verinnerlichung und ritueller Verkündung, die überhaupt keinen greifbaren Gehalt hat, keinen selbst entwickelten Begriff von Weiblichkeit. Diese Verwirrung wird durch die Verinnerlichung und die rituelle Verkündung verursacht.

Ich glaube, dass Kasriel, wie eine ganze Anzahl anderer Wegbereiter für neue spezielle Therapieformen, mit krassen Misserfolgen und Niveauabfällen zu kämpfen hat. Ein polemischer Grenzverlauf zur psychoanalytischen Analyse, ein Überwinden der originalen Unterscheidung, Enttäuschungen und Größenfantasien wie Effizienzdruck und Therapieindustrialisierung durchziehen den Rahmen und die Theorien.

Ich möchte den Zerfall von Affekt- und Dauerbeziehung ganz kurz an zwei exemplarischen Punkten verdeutlichen: a) die Zusammensetzung der Gruppen und b) die von körperlicher Gewalttätigkeit. a) Das Lob des schnellen Mitgliederwechsels, aus Furcht, dass die Verteidigung sonst unklar bleibt: "Wenn neue Menschen in die Gruppierung eingelassen werden, schauen zumindest einige durch die Verteidigungsmechanismen eines Handhabungs-Manipulanten und greifen ihn an.

Der Rahmen wird unweigerlich Menschen anlocken, die sich hier auch auf autoritäre oder sadistische Weise vergnügen können. Die rasche Züchterin des Quadrinity-Prozesses befindet sich noch in frischem Gedächtnis. b) Kasriel untersagt strengstens Gewalttätigkeiten in den Gruppierungen. "Aber die Taubheit der Auswirkungen bei vielen Kindern wird dadurch verursacht, dass die ihnen gehörenden Impulse zum Handeln Katastrophen verursacht haben.

Deshalb ist es für Pesso und andere Körpertherapeutinnen, die mit dem Konzept der Unterstützung und Eindämmung im weiteren Sinn zu tun haben, besonders bedeutsam, Begrenzungen zu schaffen, die die Handlungsimpulse festhalten, und sie nicht durch Verboten zu dämpfen. Dass Konni Stauss 2) und andere mittlerweile aus gutem Grund keine Bindung bei Grenzpatienten einsetzen, ja, sie betrachten es als gegensätzlich.

Deshalb möchte ich von einer Sekundärgefahr reden (obwohl ich diese Gefährdungen immer auch als Therapieherausforderung betrachte): Rituelle Bindungen in der Gruppe können leicht dazu führen, dass einige oder viele Patientinnen und Patientinnen an einer durchgehenden Dekolleté oder einem Grenzzustand leiden: Ein Teil brüllt, spürt und brüllt, während der andere Teil friert, kriecht, sich an das Fehlselbst anpasst oder eine Krisenbewältigung durchführt.

Also, wie kommt man zu einem ganzheitlichen Ansatz, der die Bindung zu einer von mehreren technologischen Variationen in einem Therapieprozess macht, der die eingefrorenen Effekte mit der Ich-Struktur und ausgearbeiteten Zusammenhängen verknüpft? Benötigt wird eine präzisere und auch auf die Kleinkinderforschung ausgerichtete Entwicklungpsychologie, eine Vermittlung von Therapiebeziehungen, ein Strukturbildungs-, Widerstands-, Transmissions- und Gegenübertragungskonzept und schliesslich eine Überarbeitung der Grössenphantasien, die wir in nahezu allen Wegbereitern von neuen Therapiemethoden vorfinden, die meinen, den Philosophenstein ausfindig zu machen und der universellen anthropologischen und damit auch therapeutisch-praktischen Be legung eines wichtigen Segments der geistigentwicklung.

Allgemein könnte man behaupten, dass die integrative Beurteilung der Bindung auch in einem Moment der Therapiehistorie erfolgt, wenn die abgeschlossenen Normenkonzepte permeabler werden, die Schule eher bereit scheint, von einander zu profitieren und Ideen zu tauschen. Es beginnt der Festland der Säuglingsforschung, um sein therapeutisches Angebot auf das Entwicklungsstadium und die Invalidität der Patientinnen und Patientinnen auszurichten, was aus diagnostischer Sicht immer deutlicher wird.

Kasriel schämt sich etwas, an mehreren Orten im Buch darauf hinzuweisen, dass viele Patientinnen und Patientinnen ("nicht alle", betonte er vorsichtig) danach eine individuelle Therapie benötigen, die zuvor so verachtet wurde. Wie in der psychoanalytischen Forschung, die die Frustration über das Fehlen von Ergebnissen auf die Patientinnen und Patientinnen schieben will, werden auch hier die massiven "negativen Diagnosen" als Skeptikerinnen und Skeptiker über den Wesenszug der nicht klagenden oder ausdauernden Patientinnen und Patientinnen eingesetzt.

Der Schwerpunkt auf dem preverbalen Schrei bezieht sich übrigens schon zu Beginn verhältnismäßig darauf, dass die Überarbeitung des "Einfrierens" von Gefühlen ein Frühstadium ist, in dem der Unterschied zwischen Binden und Binden und Binden und Beziehungen besonders klar ist. Kasriel erklärt: "Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausdrücken intensiver präverbaler Empfindungen - wie z.B. einem Wutausbruch wie bei einem Kleinkind in seiner Geburtsstätte.

"Aber er benötigt Unterstützung und Bindungen, ist aber noch nicht notwendigerweise mit Bindungen konfrontiert, auch wenn man eine wiederholte Bindungen durch die Mütter als Grundbausteine der Bindungen nennen könnte. Bei Dan Casriel wird er durch die für Pioniere typischen Forderungen nach Allgemeingültigkeit und konkurrierender Leistungsfähigkeit ebenso schwierig wie bei anderen Konquistadoren der Therapieszene.

Casriels enttäuschende Haltung gegenüber seiner eigenen Psyche und dem Umfeld in Analyseinstitutionen ist plausibel und einfühlsam. Ich stimme voll und ganz mit der Auffassung überein, dass die eingefrorenen Auswirkungen zum Ausdruck gebracht werden sollten, jedoch nicht im Sinn eines unverbindlichen Vorrats. So wie Casriel plötzlich und mit verarmten Konsequenzen seine Verbundenheit mit der psychoanalytischen Forschung abbrach, so ist die Verbundenheit mit realen oder verinnerlichten Menschen abgebrochen, und zu keinem Zeitpunkt im Buch las ich etwas über den Wunsch, den Patientinnen und Patienten bei der Aussortierung der positiven und negativen Aspekte ihres geistigen Erbes zu behilflich sein.

Zu Recht hebt er angesichts der frühzeitigen, prä-verbalen Lähmung solcher Menschen hervor: "Die üblichen psycheanalytischen Verfahren, die auf zeitaufwändigen, schmerzhaften Kontrollen und Beobachtungen beruhen, sind angesichts einer solchen Kapselung sinnlos. "170 ) Die gekürzte Darstellung könnte die für New York charakteristische Unfruchtbarkeit der Sozialpsychologie in den 1950er und 1960er Jahren widerspiegeln, mit einer unsinnigen Ein-Personen-Psychologie und einem Vertrauen in die Interpretation und Erkenntnis.

Sie mögen aber selbst das Gefühl haben, dass das Beziehungselement in diesem Abbild der Psyche überhaupt nicht berücksichtigt wird. Wenig später wird gesagt, dass die psychoanalytische Untersuchung "in der Trödelkammer" landet. Der Entsorgungsrausch von Casriel führt zu dem Paradoxon, dass ich mich wie ein Verfechter der psychoanalytischen Praxis vorkomme, obwohl ich mich nicht gerade von kritischer Seite vermisse.

Ich bleibe, ohne den biografischen Teil seines Pfades reduktionsmäßig nutzen zu wollen, bei der Thesen, dass sich Kasriel, wie viele andere Wegbereiter, aufgrund des Ausmaßes der Enttäuschungen sowie der als Enthüllung empfundenen Umkehrung in einer strategischen schwierigen Situation befindet, die sich in Übertreibungen, Beweisungszwang, Abwertung und Selbstverwirklichung manifestiert, die nicht mehr von einem wirklich fundierten ärztlichen Gedankengut unterstützt wird.

Was mir am meisten drohend scheint, ist, dass die in Gruppen- und Marathon-Sitzungen hervorgerufenen Community-Gefühle mit Leidenschaft in Verbindung gebracht werden, in der das englische Wortspiel bond kaum wieder auftritt. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich habe Ihnen einige sehr heikle Überlegungen und Fragen zur Methodik und Theorien des Bonden an Dan Casriel gestellt. Daher möchte ich noch einmal betonen, dass ich meine vierte konstruktive Auseinandersetzung mit dem Band zur Selbsterfahrungsgruppe von Lela und Ulf Langguth auf diesem Kongreß verdanke: Ich näherte mich mit Drastie und Intensitaet einem Themenkomplex von Zorn, Empoerung und Empoerung im Kontext mit wiederbelebter Erinnerung an drohend verfehlte Religionsgefühle, die sonst nicht möglich gewesen waeren.

Daher ist es für mich trotz aller kritischen Bedenken leicht, die Vorteile des Setting zu erkennen, aber gleichzeitig eine bessere theoretische Grundlage und eine gezieltere und reflektierte klinische Umsetzung der Anordnung zu verlangen. So könnte die Bindung auch eine wichtige Funktion im weiteren Verlauf der therapeutischen Forschung und der Zusammenarbeit und Vernetzung der Methoden haben.

Im Gespräch hat sich gezeigt, dass eine ganze Gruppe von Casriel Therapeuten mit der Methodik des Bondens mittlerweile viel ausgeprägter handeln, als es Casriels strikte Richtlinien und einfache Diagnosen voraussetzen ließen, so Jürgen Klingelhofer und sein Gespann im Hause II. besonders bei der Aufbereitung der großen NÃ?

Die Verklebung wird in einigen Praxen nur reserviert mit gründlichen Vor- und Nacharbeiten durchgeführt. Mancher Therapeut überlässt es dem Betroffenen, ob und wann er sich der ganzen Kraft des Umfeldes überlassen will. In Ingo und Admiral Gerstenberg wird berichtet, dass es nun eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihnen und etablierten Heilpraktikern und Analysten gibt, die Patientinnen und Patientinnen von aktuellen Behandlungen in ihre Werkstätten entsenden, um den Prozess zu ergänzen und zu stimulieren.

Andere Kolleginnen und Kollegen, auch aus dem Ausland, teilweise analysierungsorientiert, berichten, dass sich Krankenversicherungen und Experten nun auch aus Gründen der Kosten und zugunsten einer tieferen Genesung für die Zusammenarbeit der individuellen tiefenpsychologischen Behandlung und Bindung einsetzen. Es wird das theoretische Defizit anerkannt und bereut, wodurch klar ist, dass eine Vielzahl von Behandlern von der "reinen Lehre" der Bindung abweichen und die Methode mit ihren anderen Verfahren wie Psychodrama, Gestalttherapie, transaktionale Analyse und analytische Therapien zumindest durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Behandler kombinieren.

Für sie wird gezeigt, dass eine unmittelbare Mischung aus Präzisionsarbeit auf die Beziehungen und das intensive Bindungsmedium durch die gleichen therapeutischen Personen dazu neigt, sich selbst auszuschließen. 1 ) Kasriel, Dan: Die Wiederherstellung des Fühlens. Die Paderborner 1993. 3) Mooser, Tilmann: Was sollte die Bewegungstherapie aus der psychoanalytischen Forschung erlernen?

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