Bowen Schema

Bogenschema

Diese Trennungssequenz wurde von BOWEN festgelegt und wird nach ihm als Reaktionsschema von BOWEN bezeichnet. Auch Tom Bowen selbst hielt sich nicht an ein festes Schema. BowEN beschrieb diesen Prozess als eine diskontinuierliche Reaktion.

mw-headline" id="Separation_by_gravity_and_crystallization">Separation_by_gravity and_crystallization[Edit | edit source text]

Die Bezeichnung magnetische Differenzierung bezieht sich auf die Bildung verschiedener partieller Magmen aus einem sogenannten Rumpfmagma durch Änderung der stofflichen Zusammenstellung. Diese Konzeption stammt aus einem Zweig der Erdwissenschaft, der sich mit den magnetischen Vorgängen im Inneren der Erde beschäftigt: der körpereigenen DNA. Dabei wird das PhÃ?nomen beschrieben, dass eine FlÃ?ssiggesteinsschmelze (Magma) mit einer bestimmten chemischen/ mineralogischen Beschaffenheit (Eltern-Magma) nicht, wie zu erwarten, auskristallisieren muss, sondern dass eine ganze Palette von unterschiedlichen Gesteinen mit unterschiedlicher Beschaffenheit, d.h. unterschiedlichen Mineralkomponenten, daraus entstehen kann.

Die Konzeption der magnetischen Differenzierung durch Bruchkristallisation wurde speziell von Norman Bowen auf der Grundlage der Erkenntnis erarbeitet, dass es sich bei Gesteinsschmelzen bzw. Magneten um Mehrkomponenten- oder Multimaterialsysteme handelt, deren Einzelkomponenten unterschiedliche Aufschmelzpunkte aufweisen. Wenn sich ein Magma abkühlt, erstarrt das Bauteil mit dem größten Aufschmelzpunkt und senkt sich aufgrund seiner höheren Festigkeit in der Magnetkapsel.

Von der verbleibenden Teildickekristalline, der Rest, wird beim weiteren Kühlen das Bauteil mit dem nächst höheren Aufschmelzpunkt herauskristallisiert, das wiederum nach unten sinkt; so verändert die Restdicke beim Durchlaufkühlen kontinuierlich ihre optische Beschaffenheit. In der fortlaufenden Serie wird die Differenzierung mit einer calciumreichen Plagioklase, dem Endelement des Feldspat-Festlösungssystems an Orthit, eingeleitet.

Mit zunehmender Abkühlung des Magmas oder zunehmender Ablagerung von anorthitischem Material wechselt das Mischlösungssystem zu dem natzeichen Endelement Albumit. Nach Abschluss der Differenzierung wird nur noch Albertit abgetrennt. Der Begriff der diskontinuierlichen Serie bezieht sich auf die Differenzierung unterschiedlicher Mineralien nach ihrem Aufschmelzpunkt. Zuerst wird Olivin mit dem höchstmöglichen Aufschmelzpunkt getrennt, dann Pyroxen, dann Amphibol und schließlich Biotit mit dem tiefstmöglichen Aufschmelzpunkt.

Die beiden Serien verlaufen parallellaufend und erläutern die Unterscheidung von einer mafiösen ( "basischen") Verschmelzung zu einem felsigen ( "sauren") Rest, aus dem die Mineralien Kalifeldspat, Muskelkovit und Quartz kristallisieren. Im Allgemeinen nimmt im Zuge der magnetischen Differenzierung der Gehalt an Magnesit, Eis und Kalzium im Rest des Magmas ab und der an Silizium, Salz und Pott.

Dies bedeutet, dass die fafischen und Zwischenmineralien zunächst aus Basaltschmelzen kristallisieren und ein felsiges Restma entsteht, das sich schließlich zu einem Granitgestein verfestigt. Diese Basalt ische Intrusionskomplex weist eine Gesteinsabweichung von ultrabasisch bis granitisch auf und zeichnet sich durch ihre sehr starke Schichtstruktur aus, die der Schichtstruktur von Sedimentgestein erstaunlich nahe kommt.

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