Buchhandlung

Buchladen

Der Buchladen ist die Einzelhandelsebene für den Vertrieb von Verlagsprodukten an Endverbraucher. mw-headline" id="Arten">Arten[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Buchladen ist die Einzelhandelsebene für den Verkauf von Verlagsprodukten an Privatkunden. Es gibt in Deutschland rund 6 000 Buchhandlungen[1] mit rund 120 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 10 Milliarden EUR (2000). Am weitesten verbreitet ist der stationäre Buchhandel mit dem Sortiment Buchhandlung, das sich nicht auf bestimmte Bereiche spezialisiert hat. Das Unternehmen stellt seinen Abnehmern eine breite Palette von Produkten zur Verfügung, die sowohl mengenmäßig als auch mengenmäßig nach den Spezifikationen des Eigentümers (und immer des Marktes) geordnet sind.

Für ihre Kundschaft mit besonderen Interessen bietet sie kompetente und fachkundige Dienstleistungen an. Ein Universitätsbuchladen passt sein Sortiment an die Curricula der lokalen Universitäten an und wird häufig in Kooperation mit der Uni und ihren Institutionen und Anlagen veröffentlicht. Die Kinder- und Jugendbuchläden sind spezielle Sortimente, die eine breite und anspruchsvolle Literaturauswahl anbieten, die den Alltagsleben und die Problematik von Familie, Kind und Jugend in Fiktion und Beratung reflektiert.

Der Bahnhofsbuchladen bietet Zugfahrtliteratur, Reiseleiter und meist auch Zeitungen. Im Comic-Shop finden die Besucher oft nicht nur ein großes Sortiment an Comics und Animationsfilmen, sondern auch Phantasie und Science Fiction. In theologischen und religiösen Buchläden wird oft überkonfessionelle Fachliteratur für ihre besonders engagierten Kundschaft angeboten. In den 1970er Jahren haben sich zudem viele Autoren als Partner an kooperativen Sortimentsbuchhandlungen beteiligt, die sich auf "Literatur als Kunst" und anspruchsvolle Weltliteratur ausrichten.

Darüber hinaus entwickelten sich in diesen Jahren weitere Differenzierungen und Fachgeschäfte wie Linksbuchhandlungen, Damenbuchhandlungen, Esoterikbuchhandlungen etc. vor allem in den großen westfälischen Städten, in denen es die entsprechenden Kundschaft gab: Ein verhältnismäßig neues Phänomen sind Buchhandelshäuser, die ihren Kundinnen und Kunden alles "unter einem Dach" bieten wollen. Neben der Gründung dieser Mystery-Buchhandlungen haben viele der großen Publisher einige ihrer Klassiker (Rowohlt, Ullstein) aus dem Programm genommen.

Aber auch die Vermarktungsstrategen der Publisher wollen Leserschaften ansprechen, die sonst keinen Kriminalroman anstreben. Andererseits wird es für Krimikunden immer schwerer, ihr Lieblingsgenre an Buchtischen in den Filialen zu finden. Auch für spezielle Produktgruppen bietet der Fachhandel seinen Kundinnen und Endverbrauchern die richtige Fachliteratur an, z.B. tierische Bücher in Tierhandlungen, Gesundheitsführer in Apotheken oder Reiseleiter in Touristeninformationsbüros.

Ein wichtiger Bereich der Sortimentsbuchhandlungen sind die Versandhäuser. Ob als Ergänzung eines bereits existierenden Unternehmens oder gar als reine Online-Buchhandlung, sie kann dem Verbraucher nicht das Erleben einer " realen " Buchhandlung ermöglichen; für einen gezielten Einkauf und eine umfangreiche Suche ist die Internet-Buchhandlung oft sehr gut geeignet. Die PR-Arbeitsmappe für Büchereien, Sortimentsbuchhandlungen und Medien.

Bratsche Falkenberg Verlagsanstalt, zweite Ausgabe Bremen 2010, ISBN 978-3-937822-38-9. Fachbuchhändler, Buchhalter. Jahrgang 4, Leipzig 1733, Kolumne 1766. Hochsprung wwww. com E-Books bringt Buchhandlungen in Schwierigkeiten. heise.de, erschienen am 14. Juni 2009.

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