Buchinger Fasten

Fasten bei Buchinger

Das Buchinger Heilfasten wird mit sogenannten Hilfstagen eingeführt. Buchingers therapeutisches Fasten gilt als die am häufigsten verwendete Fastenmethode. Das Fasten nach Buchinger: Fasten ist der bewusste, freiwillige (im Gegensatz zum Verhungern) Verzicht auf feste Nahrung und Stimulanzien für eine begrenzte Zeit.

Fasten bei Buchinger - so läuft es ab

Das Buchinger Fasten war zunächst ein ambulantes Behandlungskonzept für die Behandlung chronischer Zivilisationskrankheiten (z.B. Stoffwechselerkrankungen). Meistens wird es aber heute zu Haus gemacht, um ein paar Pfund rasch abzubauen. Mehr über das Buchinger Fasten erfahrt ihr hier. Wofür steht Buchinger Fasten? Das Fasten nach Buchinger soll die selbstheilenden Kräfte des Organismus anregen.

Dem Bauherrn selbst, dem Mediziner Dr. Otto Buchinger, wird nachgesagt, dass er sich von schwerwiegenden Stoffwechselerkrankungen geheilt hat. Darüber hinaus soll das Buchinger Fasten die Atmosphäre anheben und das Interieur ausgleichen. Das stationäre Fastenkurprogramm umfasst zwei bis vier Schwangerschaftswochen, aber auch ein eigenständiges Sprechstundenprogramm mit dem Titel "Fasten für gesündere Menschen", das sieben Tage umfasst.

Sie dienen der physischen und mentalen Abstimmung auf das Fasten. Beim Fasten nach Buchinger werden regelmässig weitere Stuhlgänge durchgeführt. Sie trinken während der mind. fünf Tage des Fastens nur: Gemüsesuppe, Kräutertee, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte und Mineralwasser, es gibt auch einige Scheiben Kaffee mit Kaffee und Kakao sowie Zitronen. Nach einer individuellen Bewertung durch den behandelnden Arzt kann zur Minimierung des Proteinabbaus Vollmilch oder Kuhmilch verabreicht werden.

Fester Bestandteil des Buchinger Fastens sind auch die täglichen Leberpackungen, Ausdauersportarten und Turnen, Trockenbürsten am Morgen, Kneippbehandlungen und Entspannung. Wenn man das Fasten nach Buchinger zu Haus durchführt, sollte man sich eine ganze Weile frei machen, um alle weiteren "Programmpunkte" darunter zu bekommen. Nach den Fastentagen folgen die Aufbauphasen, an denen die Nahrungszufuhr allmählich erhöht wird, um die Stoffwechsel- und Verdauungsfunktion wiederherzustellen und eine langsame, bewusste Ernährung zu praktizieren.

Das Buchinger Fasten hat in den Untersuchungen Effekte bei Herz-Kreislauf-, Chronikentzündungs-, Neuroleiden (Überempfindlichkeitsreaktionen) oder Stoffwechselerkrankungen sowie bei Stressschmerzen und Psychosomatik gezeigt. Weil der Organismus beim Fasten nach Buchinger aufgrund der geringen Kalorienzufuhr die Fettablagerungen befällt, sinkt man rasch. Zusätzlich zu den Fettansammlungen attackiert der Organismus beim Buchinger Fasten auch das Muskelprotein, da es aus den zugelassenen Getränken praktisch kein Protein aufnimmt.

Nicht zuletzt deshalb lässt Buchinger Fastentherapien nur für einen kurzen Zeitraum alleine durchführen. Kranken Menschen sollte man nur in einer Krankenstation fasten. Die Fettverbrennung während des Nüchternens führt zu größeren Konzentrationen von Ketonelementen (Stoffwechselverbindungen, die in katabolischen Stoffwechselzuständen wie z. B. hungrig, während einer Reduktionskur oder in kohlenhydratarmen Diäten vorkommen).

Vor allem bei längerer Fasten ohne medizinische Hilfe und bei Menschen, die bereits vor Beginn des Fastens gesteigerte Urinsäurewerte zeigen, ist diese Gefährdung gegeben. Nutze daher die Faszeit, um über dein Nährstoffverhalten nachzudenken - wenn möglich mit technischer Absprache. Weil der körpereigene Fasten mit weniger Kohlenhydraten auskommt und diese Sparmassnahmen nicht vergisst, auch wenn er wieder die gewohnten Kohlenhydratmengen aufnimmt.

Das Fasten nach Buchinger ist ein guter Weg, um schnell zum Erfolg zu kommen und Menschen zu ermutigen, auf eine fettreduzierte Diät umzustellen. Buchinger Fasten ist jedoch nicht als Langzeit-Reduktionskost zu empfehlen.

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