Buddhismus Schicksal

Das Schicksal des Buddhismus

Eine andere Theorie besagt, dass das, was passiert, Schicksal oder Vorsehung ist. Buddhismus zum Schicksal? - Allg. Informationen über den Buddhismus

Das Schicksal würde bedeuten, dass alles bestimmt ist. Aber vom buddhistischen Standpunkt aus macht das keinen Sinn. Nein. Tatsächlich bin ich mir ziemlich sicher, daß sowohl das Schicksal der Tendai- und Shingon-Mönche als auch ihre Voraussagen stimmen. Frag dich nur, was so ein Schicksal bedeuten würde. Welchen Glauben haben Sie an das Schicksal der Tendai und Schingonmönche?

Die Bezeichnung Schicksal - Ming auf Chinesisch erscheint mir viel weniger verhängnisvoll als westliche Ideen. Wir haben diesen Leib und diesen Verstand, es gibt einen ständigen Wechsel, wir werden alt, kranker und stirb.

Doch schon im frühchinesischen (d.h. vorbuddhistischen) Gedankengut gab es die Idee, dem Schicksal zu folgen (sozusagen mit dem Fluß zu fließen) oder nicht. Die Rückbesinnung auf das Schicksal ist zum Beispiel ein wichtiger Punkt für Laotse, und so gibt es die Idee, das Schicksal, nicht dem der Natur zu entsprechn.

Zum Beispiel könnte man meinen, dass das Wohnen im Reich der Schwerkraft mein Schicksal ist. Ich muss nicht auf allen vieren kriechen. Es ist ähnlich mit den anderen Sachen im Alltag. Deshalb kann es Sinn machen, wenn die chinesische und die japanische Seite über das Schicksal sprechen, was vielleicht etwas anderes bedeutete, als wenn wir über das Schicksal sprechen.

Selbst wenn wir über Yeli sprechen (inwieweit dieser Ausdruck Sinn macht, ist meiner Ansicht nach kontrovers, jedenfalls unter weltlichen Buddhisten), sind nur geringfügige Änderungen der gesamten Situation beabsichtigt. Sie können moralisch einwandfrei wohnen und 18 Std. am Tag nachdenken ( "wenn Sie können"), aber Sie werden trotzdem älter und kranker und sterben.

Buddha war nicht anders. "Stillschweigen " ist der Name der Wiederkehr des Schicksals. Rückbesinnung auf das Schicksal - das ist die Kontinuität. Es muss nur unterschieden werden, dass die buddhistischen Karma-Ansichten, die Hindu-Ansichten, das Westverständnis dessen, was Schicksal ist, und das China-Verstehen dessen, was Schicksal ist, vier unterschiedliche sind.

Auf Chinesisch gibt es aber auch die konfuzianistische Sicht, die sich wohl auch mit dem Daoismus verwechselt hat. Es gibt bestimmt hellseherische Shingon- oder Tendai-Mönche (oder ich habe über sie gelesen), die den Menschen ihr Schicksal und/oder ihr Dasein vorab erzählen, also müssen die Moenche selbst daran glauben oder nicht?

Wenn es letzteres ist, dann wäre es etwas, wo diese Herren das Geflecht aller Gründe und Zustände erfahren und dementsprechend Erklärungen darüber abgeben können, wie sich das Dasein dieser Menschen entwickelt, wenn sie es nicht verändern. Das heißt nicht, dass das das Schicksal dieser Menschen wäre.

Den historischen Buddhas zeichnet aus, dass er in die Lebensumstände eines Menschen eindrang und ihm auf diese Art und Weise nützliche Denkanstösse und Hinweise gibt. Das Schicksal würde bedeuten, dass alles bestimmt ist. Aber vom buddhistischen Standpunkt aus macht das keinen Sinn. Nein. Tatsächlich bin ich mir ziemlich sicher, daß sowohl das Schicksal der Tendai- und Shingon-Mönche als auch ihre Voraussagen stimmen.

"Das reicht, das sehe ich im Alltag. Im Falle des Schicksals gibt es jedoch überhaupt keine Einflussmöglichkeit. Cravin: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hellseherische Shingon- oder Tendai-Mönche gibt (oder ich habe über sie gelesen), die den Menschen ihr Schicksal und/oder ihr Dasein vorab erzählen, also müssen die Moenche selbst daran glauben oder nicht?

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