Calcit

Kalzit Calcit Kristalle neigen dazu, dick oder rund zu sein, wie dieser Kanonenholm aus Zacatecas. Rund um Calcit: Mineralische Gemmologie.

mw-headline“ id=“Etymologie_und_Geschichte“>Etymologie und Geschichte[Bearbeiten | | Quelltext bearbeiten]

Calcit, Calcit, Calcit, Calcspar oder Doppelholm, ist ein sehr häufiges mineralisches Element aus der Mineralsorte „Carbonate und Nitrate“ mit der Chemikalie Ca[CO3] und damit auch aus chemischer Sicht sichtbar. Der Calcit kristalliert im Trigonalsystem und bildet unterschiedliche Kristall- oder Aggregatsformen (Habitus). Calcit ist in seiner reinen Gestalt farbneutral und transparent. Calcit zählt mit einer Mohs Härte von 3 zu den mittelfesten Mineralien, d.h. es kann mit einer Kupfer-Münze verkratzt werden.

Die Bezeichnung Calcit stammt aus dem Altgriechischen und Englischen und ist abgeleitet von der Bezeichnung chálix (m und f; Mörser, Kalk, Kies) oder lateinischer Calx (Kalk). Ausgabe der mineralischen Systematik nach Stunz gehört Calcit zur Mineralstoffklasse der „Carbonate, Nitrate und Borate“ und dort zur Fachgruppe der „wasserfreien Carbonate ohne Fremdanionen“, wo er als „Calcitgruppe“ mit der Ordnungszahl bezeichnet wird.

Ausgabe der seit 2001 gültigen und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendeten Strunz-Mineralsystematik klassifiziert Calcit in die Kategorie „Carbonate und Nitrate“ (Borate bilden nun eine eigene Klasse) und dort auch in den Bereich „Carbonate ohne weitere Antigene, ohne H2O“. Dieser wird jedoch nach der Elementargruppenzugehörigkeit der betreffenden Edelkationen weiter untergliedert, so dass das Minerale je nach seiner Beschaffenheit in der Unterteilung „Erdalkalicarbonate (und andere M2+)“ zu erkennen ist, wo es mit dem System Nr. 4. AB.05 die noch vorhandene „Calcitgruppe“ aufbaut.

Das nach Dana hauptsächlich im englischsprachigen Raum verwendete Mineralsystem klassifiziert Calcit, wie das überholte Strunz-System, in die gängige Kategorie der „Carbonate, Nitrate und Borate“ und dort in die Kategorie der „wasserfreien Carbonate“. Dort ist er auch Titeur der „Calcitgruppe (Trigonal: R-3c)“ mit der System-Nr. 14.01.01 und den anderen Gliedern Gaspeit, Magnetit, Otavit, Rodochrosit, Gerstensaft, Siderit, Schmiedehonit und Haerocobaltit innerhalb der Unterteilung 14.01 Ungekohlte Karbonate mit der einfachen Summenformel A+CO3.

Kennzeichnend für Kalzitkristalle ist eine besonders starke Zweistärke. Das wird dadurch deutlich, dass bei einem gewissen Betrachtungswinkel jedes von einem kristallklaren Gegenstand zweimal beobachtet wird, eine sehr nützliche Fähigkeit zur Identifizierung von Calcit, daher der gebräuchliche Begriff double spar. Veranschaulichung der Hochdoppelbrechung eines großen Calcit-Einkristalls („Doppelspat“) durch Verdoppelung der Inschrift darunter…..

Im Vergleich zu anderen Mineralien ist Calcit kaum witterungsbeständig. Kalzit wird bei kalter, verdünnter Säure unter starker Gaserzeugung aus der Himalaya-Grube gelöst. Edelsteinhügel, aus dem Fluss Olenitsa, ist Kalziumkarbonat dreiförmig und kommt in der freien Wildbahn neben dem trigonalen Kristallisations-Kalzit auch als orthorhombischer Kristallisations-Aragonit und als sechskantiger kristalli gerundete Vaterite vor.

Calcitsorten mit feinen, blattförmigen Steinen werden als Blattspat oder Papierspar genannt. Ein Pseudomorphosis von Calcit zu ikaite wird als Glendonit oder Glendonit oder Glendonit oder Glendonit oder auch als Glendonit genannt. Calcit wird nach dem chemischem Gleichgewichtszustand gebildet: Das Gleichgewichtszustand der oben genannten Reaktionen verschiebt sich mit zunehmender Temperaturerhöhung immer mehr nach rechts. Kalzit lässt sich gut in sauren Gewässern lösen und lässt sich leicht aus Kalkstein herauslösen, was zu Höhlensystemen führt.

Das gelösten Calcit wird an anderer Stellen abgelagert. Bei weitem die grössten Kalzitvorkommen sind auf marine Vorkommen zurückzuführen. Auf dem Meeresboden lagern sich die kalzithaltigen Knochen und Hüllen zahlreicher kleiner Seetiere wie Miesmuscheln, Steinkorallen und verschiedener Proteste wie der Kokolithophoriden an. Coral Reefs haben auch eine wichtige Funktion bei der Kalzitbildung.

Bei den anorganischen, abiogenen Formationsgebieten von Calcit handelt es sich um ebene apokalyptische Meeresflächen, die sich in der Intertidalregion befinden. Hier wird Calcit in Gestalt von Millimeter kleinen Kugeln (Calcooiden) ausfallen. Kalzit im Kugelmarmor ist auf die thermale Verwandlung von Kalzitsedimenten zurückzuführen. Aus einer Seetiefe von 3500 Meter, der sogenannten Calcitkompensationstiefe, wird der Calcit komplett im Meerwasser gelöst. Aus diesem Grund verbleiben weder kalzithaltige Ablagerungen, noch Muscheln oder Leichen.

Kalzit tritt als Ablagerung in der Statolithmembran der Makula-Organe des Innenohrs auf. Der Kalzit mit den Gesteinen Kugelmarmor, Kalkstein und Onyxmarmor ist ein hochwertiger Dekorations- und Baustoff, der auch im Kalkstein zur Herstellung von Beton und Düngemitteln sowie als Gesteinskörnung beim Verhüttern von Erze zum Einsatz kommt. Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaft werden besonders reinste Quarze in der Optikindustrie, vor allem in der Polungsoptik, zum Beispiel in Gestalt von Prismen von Glan-Taylor oder als Verzögerungsplatten genutzt.

Vermahlener Kalzit oder Kalkstein wird als „Kalziumsand“ in verschiedenen Feinkörnern unter verschiedenen Marken als Terrassensubstrat auf dem Markt vermarktet. Contrôles micro-environmental de biomineralisation: Oberflächenprozesse der Apatit- und Calcitfällung in quartären Böden. Springen Sie hoch zu: abcd Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogische Tabellen. Die E. Schweizerbart’sche Verlagbuchhandlung (Nägele and Obermiller), Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X, p. 286. ? Jump up to: abcd Wolfgang F.

Abgrenzung: Kalziumkarbonat Von der Kreide bis ins 20. Jhdt. High-Springen ? D.W. Thompson et al: Bestimmung der optischen Anisotropie von ultraviolettem bis mittlerem infraroten Calcit durch allgemeine Ellipsometrie. Dünne Festschichten 313-314 (1998) S. 341-346; doi:10.1016/S0040-6090(97)00843-2. Hochsprung Hans Jürgen Rösler: Fachbuch der Erze. Deutsches Verlagshaus für Grundlagen industrie, Leipzig 1979, ISBN 3-342-00288-3, p. 695. hochspringend Stefan Weiß: Das große Lagerstättenverzeichnis der Mineralien.

Art, München 2014, ISBN 978-3-921656-80-8. Hochsprung Richard V. Gaines, H. Catherine W. Häuterin, Äugene E. Foord, Brian Mason, Abraham Rosenzweig: Dana’s New Mineralogy. Johann Wiley & Söhne, New York (u.a.) 1997, ISBN 0-471-19310-0, S. 428. Hochsprung Ulrich Henn: Edelsteininkundliches Wörterbuch. und S. 428. Eigener Verlag, Idar-Oberstein 2001, ISBN 3-932515-24-2, S. 10 Hochsprung ? Karl-Erich Schmittner, Pierre Giresse:

Mikroumweltkontrollen der Biomineralisierung: Oberflächenprozesse der Apatit- und Calcitfällung in quartären Böden In : Sedimentologie Jahrgang 46/3, Roussillon, Frankreich 1999, S. 463-476. High Jump ? Charles Palache: Der größte Kristall In: Amerikanischer Mineraloge Jahrgang 17 (1932), S. 362-363. Hochsprung Krassmann: Riesen Island Spar aus Helgustadir, Island.

29. Januar 2018, abrufbar am dritten Quartal 2018. Walter Schumann: Juwelen und Juwelen. Der BLV Verlagshaus, München 2014, ISBN 978-3-8354-1171-5, S. 224. Die Hochspringer Guy Ropars, Gabriel Borre1, Albert Le Floch, Jay Enoch, Vasudevan Lakshminarayanananananan : Ein Depolarisator als präziser Sonnenstein, der auch bei der Wikinger-Navigation durch polarisiertes Licht möglich ist.

Ein: In: Gesetze der Royal Society A. 2011, doi:10.1098/rspa.2011.0369. Highspringen ? Albert Le Floch, Guy Ropars, Jacques Lucas, Steve Wright, Trevor Davenport, Michael Corfield, Michael Harrison : Der Alderney-Kristall des 16. Jahrhunderts: ein Calcit als effektiver optischer Referenzkompass?

Categories
NULL

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.