Cellulite

Zellulitis

Die Freude daran ist leider oft getrübt, denn viele Frauen zeigen unschöne Dellen an Oberschenkeln und Gesäß - Cellulite. Die Cellulite hat nichts mit Gewicht zu tun, sie erscheint auf den dünnsten Beinen. Doch heutzutage dürfen sich Frauen keine Cellulite mehr erlauben. Hier werden Mythen über Cellulite enthüllt, die besten Tipps gegen die bösen Dellen und tolle Übungen zur Beseitigung der Orangenhaut gegeben.

Gegen Cellulite (Orangenhaut)

Unglücklicherweise ist die Lust daran oft trüb, denn viele Damen weisen unansehnliche Beulen an Schenkeln und Gesäß auf - Cellulite. Cellulitis oder Cellulite ist keine Erkrankung, sondern ein ästhetisches Phänomen - oft nur ein kleiner Trost für die betroffene Frau. Regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung können Cellulite reduzieren.

Zusatzmassagen und die korrekte Hautpflege verhindern die Bildung einer Delle. Diese als unangenehm empfundene Delle entsteht nahezu ausschliesslich bei der Frau. Die Natur stellt somit sicher, dass sich die Frau während der Trächtigkeit der veränderten Lage - dem zunehmenden Magen, der Beckenlockerung bei der Entbindung - nachgeben kann.

Dies ist auch der Hauptgrund, warum Cellulite bei vielen Schwangeren zum ersten Mal nach der Geburt vorkommt. Cellulitis tritt auf, wenn zu viele Fettmoleküle in den Fettpolstern sind. Sie vergrössern sich, schieben sich nach oben und werden von aussen als Beulen erkennbar. Die folgenden Einflussfaktoren unterstützen die Entwicklung von Cellulite: Estrogene, die Geschlechtshormone der Frau unterstützen die Fettzellenbildung und die Wasserspeicherung, das Bindegewebe wird noch milder.

Stress füllt auch die Körperfettzellen auf und fördert die Cellulite. Auch Cellulite wird durch den Nikotinkonsum gefördert, da das Nikotin das Gewebe geschwächt wird. Wie wird Cellulite bekämpft? Die Cellulite beginnt in den tieferen Schichten der Haut, so dass das Phänomen mit der Applikation von Cremes und Wundsalben nicht in einem fortgeschrittenem Entwicklungsstadium gelöst werden kann.

Lediglich die Verbindung von korrekter Nahrung, Pflege, Massage und sportlichen Aktivitäten trägt zur Bekämpfung von Cellulite bei.

Zellulitis - wer kriegt sie und was nützt gegen sie?

Selbst wenn es Sie nicht beruhigt - Sie befinden sich in guter Gesellschaft: Laut der Untersuchung sind 85 bis 98% aller über 20-jährigen an Cellulite erkrankt, beinahe alle. Obwohl die unansehnlichen Beulen und Vertiefungen an Gesäß und Oberschenkel beinahe jeden Betroffenen zur Hoffnungslosigkeit veranlassen, bereiten sie keine körperlichen Unannehmlichkeiten.

Bei den meisten adulten Damen gehört das Einbeulen, Ausbeulen und Verhärten des Hautfettgewebes einfach zum Grundbestand. Aus anatomischen Gründen sind es beinahe ausschliesslich Damen, die zu Unrecht Cellulite bekommen: Männer- und Frauenhaut haben unterschiedliche Strukturen. Bei der Frau ist die Epidermis schlanker, die darunter liegenden Dermis elastischer.

In der Unterhaut von Schwangeren gibt es mehr und grössere Fettpolster, die in einer Fettkammer kombiniert werden. Das weibliche Bindegewebe verläuft rechtwinklig zur Haut und fast gleichzeitig und ist daher sehr elastisch: kleine, flexible Stützen, die dem Andruck der Fettkammer leicht ausweichen. An diesen Spalten schieben sich die vergrößerten Fettpolster nach oben und formen die für die Haut charakteristischen Vertiefungen.

Beim Mann dagegen sind die Fetträume kleiner und fest in der Subcutis verankert: Das stärkere Gewebe läuft nicht vertikal wie bei der Frau, sondern horizontal zur Hautoberfläche; die Einzelstränge sind viel enger miteinander verbunden und noch grössere Mengen an Fetten binden sich zu geschmeidigen Bündel. Die Hormone Östrogene sind dafür verantwortlich, dass sich Fette hauptsächlich an Oberschenkeln, Hüfte, Gesäß und Magen ansammeln.

Obwohl die Fettgewebsmenge sicherlich das Ausmass und die Entwicklung von Cellulite beeinflusst, ist die diesbezügliche Prädisposition zunächst erbgutbedingt. Sogar sehr schlanke Damen erhalten bei besonders flexiblem Gewebe Orangenschalenhaut - eine Erbschwäche. Einige Stimulanzien wie z. B. Nicotin, Kaffe und Spiritus schränken die Blutgefäße ein - das kann auch Cellulite auslösen.

Da nahezu alle Mütter unter unerwünschten Beulen litten und diese um jeden Preis loswerden wollten, hat sich Cellulite in den letzten Jahren zu einem breiten, ergiebigen Betätigungsfeld für die Kosmetikindustrie entwickelt. Denn Cremes und Badzusätze sorgen für die Pflege Ihrer Körperhaut, was ein schöner Erfolg ist. Sie gelangen jedoch nicht in das Unterhautbindegewebe, und damit in den Bereich der Cellulite, sind sich die Hautärzte einig.

Bei vielen Patienten ist der letzte Schritt eine OP und das störende Fette wird von einem Doktor abgesaugt. Ihr Umriss ist nach der OP schmäler als zuvor, aber die Vertiefungen und Unebenheiten bleiben erhalten. Das Unterhaut- und Hautfettgewebe wird örtlich narkotisiert. Dadurch soll der Anpressdruck auf die Fettpölsterchen, die die Oberhaut nach aussen hin durchdringen, abklingen.

Eine weitere Therapieform der Cellulite ist die fotodynamische Behandlung, die bisher zur Entfernung von Tumoren bei der Behandlung von Krebserkrankungen der Haut diente. Auf diese Weise sollen Fette zerplatzen. Letztendlich gibt es nur eine einzige wirksame Möglichkeit, die Beulen wenigstens zu reduzieren: mit unnötigen Pfund. Sie machen es nur noch viel schlechter, denn nach einer radikalen Heilung wird das Fette rasch resorbiert.

Dies ist die einzige Möglichkeit, eine Überdehnung der Fettzelle und das Auftreten von Beulen zu unterdrücken.

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