Chemotherapie

Chemiebehandlung

In der Chemotherapie hemmen so genannte Zytostatika die Proliferation von Krebszellen. Chemotherapie ist eine effektive Krebstherapie mit Hilfe von Medikamenten. Zweifellos hat die moderne Chemotherapie die Behandlung von bösartigen Erkrankungen erleichtert und verbessert. Ihre Chemotherapie wird speziell für Sie zusammengestellt. Die Chemotherapie ist neben der Operation und Strahlentherapie die dritte Säule der konventionellen Krebstherapie.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Chemotherapie ist eine Arzneimitteltherapie gegen Karzinom (antineoplastische Chemotherapie) oder Infektion (antiinfektive oder antibakterielle Chemotherapie). Im Volksmund (auch bekannt als Chemo[1]) ist die Zytostatikatherapie von Krebspatienten meist miteinbezogen. Die Chemotherapie kann unter heilenden, unterstützenden oder lindernden Aspekten erfolgen. In der Chemotherapie werden Substanzen eingesetzt, die ihre schädliche Auswirkung auf gewisse krankheitserregende Körperzellen oder Mikro-Organismen so spezifisch wie möglich entfalten und deren Entwicklung abbrechen oder unterdrücken.

Sie werden in der Krebsbehandlung als Zytostatika, in der Therapie von Infektionserkrankungen als Antivirenmittel, Chemotherapeutika, Virustika, Antimykotika und Anthelmintika bezeichnet. Die meisten dieser Stoffe machen sich bei der Therapie von bösartigen Tumoren die rasche TeilungsfÃ??higkeit von Krebszellen zunutze, weil sie anfÃ?lliger sind als die gesunden Krebszellen gegen Zellteilungsstörungen; sie wirken aber Ã?hnlich auf gesundere, ebenfalls teilungsfÃ?hige Krebszellen, was zu BeifÃ??en wie Haarausfall oder durchfallgefÃ?

Die Therapie bakterieller Infektionserkrankungen nutzt die verschiedenen Strukturen eukaryontischer (menschlicher) und prokaryontischer Organismen (Bakterien). Die Krebsbehandlung mit mono-klonalen Antikoerpern und Cytokinen, wie z. B. Interleukine und Interferone, ist keine Chemotherapie, sondern eine Krebs-Immuntherapie. So beschreibt er die Therapie von Infektionserkrankungen mit Verfahren, die den Erreger unmittelbar bekämpfen.

1904 erkannte er Trypanrot als erstes effektives Chemotherapeutikum und nutzte es zur Heilung von Mäusen mit Schlafkrankheiten. 2 ] Ehrlich startete am 21. September 1909 in Frankfurt am Main weitere Experimente, indem er Syphilis-Erreger in die Ratte einspritzte und diese dann mithilfe von chemotherapeutischen Methoden behandelte. Die Wirkung der Chemotherapie ist von mehreren Einflussfaktoren abhängig.

Zunächst wird ein chemotherapeutisches Mittel beim Menschen in unterschiedlicher Geschwindigkeit abgebaut, und je schneller das Mittel wirkt oder im Organismus vorhanden ist, umso schneller kann es nur funktionieren. Beispielsweise kann ein Krebs sehr dicht und blutarm sein. Der dritte Parameter beeinflusst das Ansprechen von Chemotherapeutika. Sie werden als Chemosensibilität und Chemikalienbeständigkeit bezeichne.

Mit einem Antibiogramm ist es möglich, die Wirkung von Chemotherapeutika auf Keime zu erproben. Die Chemosensibilität von Tumorzellen kann auch in vivo geprüft werden (Chemosensitivitätstest). Präsentation der Log-Zell-Kill-Hypothese (idealisierter Kurs bei einem festen Tumor). In der blauen Linie ist der Kurs nach einer chirurgischen Entfernung des Tumors mit einer adjuvanten Chemotherapie dargestellt, in der roten Linie der Kurs eines nicht funktionsfähigen Tumors und der Chemotherapie.

Adjuvans ist die Bezeichnung für die Chemotherapie, die nach einer kompletten chirurgischen Entfernung des Krebses zum Erfolg führen soll. Das Präparat ist eine Chemotherapie vor der OP. Oftmals werden Adjuvantien, Neoadjuvantien oder Chemotherapien allein mit Strahlentherapie (Radiochemotherapie) verbunden. Beim Umgang mit älteren Menschen ist zu berücksichtigen, dass sie oft eine reduzierte Leber- und Nennfunktion sowie eine reduzierte Knochenmarkreserve haben und daher empfindlicher auf die Stoffe reagieren.

Die lokale Therapie ist bei festen Geschwülsten (d.h. festen, im Unterschied zu z.B. Leukämien) nicht mehr ausreichend, wenn bereits Tochtergeschwülste nachgewiesen wurden. Vor oder nach der operativen Beseitigung eines Geschwulstes, auch ohne Metastasennachweis, wird ein adjuvantes (= ergänzendes, helfendes) Zytostatikum verabreicht, wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass das Rezidivrisiko hoch ist: Der Geschwulst kann durch chirurgische Eingriffe oder Bestrahlungen und mit hoher Heilungswahrscheinlichkeit vollständig und heilend entfern. Ergebnis der Untersuchung ist, dass die erwarteten Begleiterscheinungen der medikamentösen und therapeutischen Interventionen sind.

Beispielhafte Krebstherapien, bei denen eine Chemotherapie zu einer permanenten Behandlung führt: Nicht nur das Krebsorgan ist für die Auswahl des Therapeutikums ausschlaggebend (z.B. können solche Maßstäbe sein: Trotz dieser Einzelaspekte können für Malignome typ. Chemotherapeutika benannt und regelmäßig eingesetzt werden.

Die Chemotherapie verbindet heute nahezu immer mehrere Aktivstoffe (außer eventuell Monotherapie mit weniger Nebenwirkungen, palliative zytostatische Chemotherapie[16]). Bei FOLFIRI handelt es sich um eine wöchentliche, mittelschwere Chemotherapie mit den nachfolgenden Wirkstoffen: Bei FOLFOX handelt es sich um eine 14-tägige, mittelschwere Chemotherapie mit den nachfolgenden Wirkstoffen: Bei XELOX handelt es sich um einen dreiwöchigen Chemotherapie-Zyklus, der aus den nachfolgenden aktiven Inhaltsstoffen besteht:

Welche Begleiterscheinungen eine Chemotherapie hat, hängt von der Therapieform und der persönlichen Belastbarkeit ab. Sie können ganz fehlen oder in unterschiedlichen Stärken (von leicht bis tödlich) vorkommen. Zu diesen Begleiterscheinungen gehören Brechreiz und Brechreiz, Abgeschlagenheit, Haarausfall, Mukositis und Blutbildstörungen. Aufgrund einer möglichen chemotherapeutischen Infertilität wird das Sperma vor der eigentlichen Anwendung bei Menschen, auf Wunsch des Betroffenen (ähnlich wie bei Samenspendern), gelagert.

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