China Medizin

Chinesische Medizin

Hier finden Sie Informationen über die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Praktische Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) von Dr. Reto Turnell. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), einem der ältesten medizinischen Systeme der Welt, ist es bis heute sehr lebendig.

Traditionell-Chinese Medizin.... Praktika

Traditionell-Chinesische Medizin (von hier an TCM) ist eine heilende Kunst, die im Mittleren Königreich seit Jahrtausenden praktiziert und entwickelt wird. Es stellt sich die naturwissenschaftliche Fragestellung, weil die traditionell chinese Medizin nicht auf den Grundsätzen der zeitgenössischen Medizin basiert. Sie kam vor sechs Jahren aus Frankreich nach China, um die klassische Volksmedizin zu lernen, und ist heute als Praktikantin in einem TCM-Krankenhaus in einer der unzähligen Zukunftsmetropolen Chinas tätig, die niemand hier weiß - im wirtschaftlichen Kontext, der oft als Second Tier City bezeichnet wird.

Seit der kulturellen Revolution in Mao gibt es einen großen Einbruch in der traditionellen Medizin, da eine individuelle medikamentöse Versorgung mit 1,51 Ärzten pro 1.000 Einwohner nicht möglich ist. Auf jeden Fall ist es kein de facto vorbeugendes Instrument mehr, da 60% der Gesundheitskosten auf den Menschen entfallen.

Für die praktische Anwendung heißt das, dass die chinesischen Medizin ihre Wertschöpfung einbüßt. "Es geht um so viel mehr als das", erläutert Anaïs, "es geht um das Thema Lebensenergie, die Lebensenergie der Heilung. Wie sie mir erzählt, ist ihre Wegstrecke noch lang, dass sie in entlegene Gebiete Chinas fahren will, um ihren Lehrmeister zu treffen, der die Kunst der Heilung über diese Vorgänge hinaus erfährt.

Dies ist für sie besonders schwer, da nur wenige der chinesischen Lehrer an einen westlichen Schüler denken.

Traditionell Sinaiische Medizin

Bei der chinesischen Medizin handelt es sich um ein seit mehreren tausend Jahren erfolgreiches und ältestes Therapieverfahren, das noch heute angewandt wird. Diese Perioden reichen weit über zehntausend Jahre zurück, denn bei Grabungen wurden Steinnadeln entdeckt, die darauf hinweisen, dass bereits vor dem Metallzeitalter (in China um 8000 v. Chr.) meridiane Systeme bekannt waren.

Die zweite Hauptsäule der Volksmedizin, die Medizin, geht wahrscheinlich noch weiter zurück, da sie aus der Ernährungswissenschaft hervorgegangen ist, die in ihren Ursprüngen sicherlich bis zu zwanzigtausend Jahre ist. Es ist anzunehmen, dass die Volksmedizin vor etwa 2500 Jahren als Wissenschaftssystem gegründet wurde.

Es geht auf die Tradition der Deoisten zurück, die die ersten Belehrungen dieser antiken Medizin bei einem Priesterwesen bestellten. Dabei ergaben sich die so genannten fünf Transformationsphasen als Normenkonventionen, die auch heute noch die Basis der Volksmedizin sind. In den Köpfen der chinesischer Forscher spielen also das Stichwort "Qi" das, was am besten umgesetzt wird: mit einer aktiven, gerichteten Lebenskraft und dem Ausdruck "XUE", der das zweipolige Gegenstück ist und am besten mit Säften, Nahrungssäften und Blutzufuhr umgesetzt wird.

Der Qi ist nicht meßbar, aber auf jeden Falle auswertbar und kann sowohl vom Betroffenen als auch vom Akkupunkteur über die Akkupunkturnadel ertastet werden. Laut der Epistemologie führender sinologischer Experten (Marcel Granet, Manfred Porkert, Needham) ist die Sinologie ein Wissenschaftssystem. Im Gegensatz zur abendländischen Medizin wird die chin. Medizin als Induktiv-Synthese beschrieben, d.h. epistemologisch gesehen sind zwei effektive Positionen, die an unterschiedlichen räumlichen Standorten parallel existieren, logisch verknüpft.

Chinamedizin ist immer Evaluierungsmedizin und Qualitätsmedikament, hier werden die Erscheinungen auf der Grundlage des vorhandenen Bipolarsystems beurteilt. Der Grund für die Kraft der chinesichen Medizin liegt in ihrer ununterbrochenen Weitergabe über etwa 2500 Jahre. Das bedeutendste Stück ist nach unserem heutigen Kenntnisstand die "Inner Classics of the Yellow Prince" (Huangdi Neijing), die um das dritte Jahrtausend v. Chr. entstanden sind.

Damit die Texte mehr Einfluss und wissenschaftliche Bedeutung erhalten, wurde das gesamte Werk dem sagenumwobenen Prinzen "Huangdi" zuerkannt. Laut der Sage lebte der Prinz im dritten Jahrtausend v. Chr.. Das zweite Teil, genannt Loingshu (Drehpunkt der Strukturkraft), wird auch als der äußere klassische Teil des Ganzen betrachtet.

Er ist als Außenklassiker des gelbe Prinzen in der Bibliographie der Han-Dynastie aufgeführt. Erst seit dem elften Jh. unserer Zeit ist dieser externe klassische Gegenstand nach neuen Untersuchungen zuverlässig auffindbar. Diese grundlegende Arbeit der "Inner Classic of the Yellow Prince" wird auch heute noch als bindende Basis der Volksmedizin angesehen, die ohnehin als kompetentes Medium konsultiert wird.

In den darauffolgenden Jahrhunderten wurde die Fachliteratur von berühmten Ärzten und Historikern ergänzt und so wurde im dritten Jh. seit Anfang unserer Zeit ein systematische klassische Behandlung der Akkupunktur und Moxibution geschaffen, weitere bedeutende Arbeiten zur Pulsdiagnose wurden geschrieben. Darüber hinaus, als Ergänzung zum Innenklassiker ein "Klassiker der Einwände" (Nanjing) oder wie er auch genannt wird, der "Klassiker der komplizierten Probleme", in dem er eine Reihe von physiologischen und pathologischen Problemen in der Theorie diskutiert.

Eine weitere grundlegende Basisarbeit ist das so genannte Schanhanlun, das analog mit Traktaten über schädliche Erkältung übersetzt werden soll, die Zhang Zhongjing im zweiten Jh. nach dem Anfang unseres Kalender geschrieben hat. Im Aufbruch der Volksmedizin und der Blütezeit der Hochkultur entsteht 1220 ein anderer Klassiker: der "lebenserhaltende klassische der Akumoxitherapie". In den darauffolgenden Jahrzehnten wurden diese Arbeiten immer wieder umgeschrieben, weitergereicht und vervollständigt, z.B. durch ein weiteres bedeutendes Werk des großen Volksarztes Li?hizhen, "Untersuchungen über die 8 ungewöhnlichen Leitbahnen" (1576).

Basis für die Umsetzung der Chinamedizin in Europa muss daher eine vertiefte Quellanalyse dieser längst vergangenen und immer wieder mit neuen Ergebnissen modifizierten Altwerke sein. Lediglich die genaue Übersetzung dieser Arbeiten bildet somit den naturwissenschaftlichen Rahmen für die Praxis der Volksmedizin in der Bundesrepublik. Nachfolgend finden Sie zu Ihrem Nutzen einen kurzen Überblick über die Grundzüge des Induktiv-Synthese Wertsystems der Volksmedizin.

Als die kommunistische Umdrehung in China begann, wurde die Volksmedizin zunächst als konterrevolutionär und geistig behindert zurückgewiesen und strafrechtlich geahndet. Die so genannten Altarärzte, die die Tradition der chinesischen Medizin überliefert haben, wurden im Zuge der kulturellen Evolution strafrechtlich geahndet und zu schweren körperlichen Arbeiten auferlegt. Infolge von Landenteignungen gab es in China Hungersnöte und in den 50er Jahren große Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln.

Mao Zedong wandte sich der chinesischen Medizin zu, die noch immer in entlegenen Regionen des Landes angewandt wurde, um der Gesellschaft weiterhin medizinische Versorgung bieten zu können. 1958 gründet er neue akademische Einrichtungen und Fakultäten für Chinamedizin an 7 unterschiedlichen Hochschulen, die bis heute existieren. Nachdem Deng zu Beginn der 80er Jahre die russische Medizin in größerem Umfang in die Westmächte kam, kam es zu einem großen Zustrom von Patienten und einer weiteren Verbreitung in der Westwelt.

Andererseits sind nun auch konventionelle medizinische Beeinflussungen in China eingeflossen. Derzeit werden die so genannte Chinamedizin und die Westmedizin in großen chinesischen Einrichtungen, sowohl in Universitäts- als auch in Ambulanzen, zusammengeführt, und in China werden derzeit Fachzentren eingerichtet, in denen westlich geschulte und auch in der chinesischen Medizin geschulte Chinesen beide ergänzend einsetzen.

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