Cluster Krankheit

Gruppenkrankheit

Sie treten periodisch in einem Cluster auf, was zur Entstehung der Krankheit beizutragen scheint. Clusterkopfschmerz ist gekennzeichnet durch starke einseitige Kopfschmerzen, meist hinter dem Auge. Wofür stehen Clusterkopfschmerzen? Clusterkopfschmerzen sind durch starke, 15-180 minütige Schmerzanfälle charakterisiert, die unilateral im Auge, im Stirnbereich oder im Schläfenbereich auftreten. Diese Angriffe finden regelmäßig in einem Cluster oder Cluster statt.

Es gibt auch Kopfschmerzfreizeiten von verschiedener Intensität. Episodischer Cluster-Kopfschmerz tritt in Zeiträumen von 7 Tagen bis zu einem Jahr auf, mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 4-12 auf.

Chronischer Cluster-Kopfschmerz ist gekennzeichnet durch das Aufkommen von Clusterangriffen über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr ohne Kopfschmerzfreizeiten oder mit einer kurzzeitigen Kopfschmerzfreiheit von weniger als 14 Tagen. Der Mittelwert des Alters bei Beginn des Cluster-Kopfschmerzes liegt bei 28 bis 30 Jahren. Aber auch in viel jüngeren Jahren können Clusterkopfschmerzen zum ersten Mal beobachtet werden.

Im Gegensatz dazu sind Clusterkopfschmerzen bei Kleinkindern und Heranwachsenden selten zu finden. Bei Männern liegt die Inzidenzrate von Clusterkopfschmerzen bei 15,6 pro 100.000 Menschen pro Jahr und bei Männern bei 4,0 pro 100.000 Menschen pro Jahr und bei der Frau. Bei einer durchschnittlichen Krankheitsquote von 9,8 pro 100.000 Menschen und Jahr. Laut diversen Untersuchungen liegt die Inzidenz von Clusterkopfschmerzen in der Gesamtpopulation bei etwa 0,9%.

Laut einer Umfrage der Cluster Kopfschmerz Selbsthilfe Gruppe (CSG) in Deutschland vergehen durchschnittlich acht Jahre, bis die richtige Diagnostik erfolgt ist. Clusterkopfschmerzen sind die einzigen Formen der Primärkopfschmerzerkrankung, die bei Menschen eindeutig vorherrschend sind. Die Männerquote bei Patientinnen mit chronischen und episodischen Clusterkopfschmerzen beträgt zwischen 70% und 90%.

Intervall-Therapie

Bei episodischen Clusterkopfschmerzen ist neben der Behandlung von akuten Schmerzanfällen eine so genannte Abstandhaltung von Bedeutung, um weitere Anfälle zu vermeiden. Für diese Vorbeugung ist das Präparat Verapamil besonders gut gerüstet, ebenso wie Glukokortikoide (Kortison). Alternativ können auch Methysergide, Lithhium oder möglicherweise Valenproinsäure eingesetzt werden, um ein Wiederauftreten von Clusterkopfschmerzen zu vermeiden. Glucocorticoide werden in der Cluster-Kopfschmerztherapie vor allem ergänzend oder als Brücke eingesetzt, bis z.B. Verapamil wirksam ist.

Treten die Clusterkopfschmerzattacken immer zur selben Tages- oder Stundenzeit auf, eignet sich Dihydroergotamin, das zwei Std. vor einem Schmerzanfall eingesetzt werden sollte, für eine Intervalltherapie. Bei chronischen Clusterkopfschmerzen ist die Behandlung erschwert. Grundsätzlich wird eine permanente Behandlung mit Verapamil oder Litauen durchgeführt, da die anderen Arzneimittel nur für einen bestimmten Zeitraum eingesetzt werden können.

In manchen Fällen ist es jedoch notwendig, mehrere Präparate zu kombiniert, um eine erfolgreiche Behandlung von Clustern mit chronischem Kopfschmerz zu erreichen. Sinnvoll ist es, etwa alle sechs Monaten zu probieren, das Medikament erneut zu reduzier. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt über die exakte Cluster-Kopfschmerzbehandlung. Sind Sie durch den Chronic Cluster Headache schwer geschädigt und reagieren nicht auf die herkömmliche Behandlung, kann auch die Neurromodulation in Betracht gezogen werden: Mit elektrischen Reizen sollen die Schmerzreize unterdrückt und damit die Frequenz und Stärke Ihrer Schmerzanfälle reduziert werden.

Hierfür stehen unterschiedliche Eingriffe zur Verfügung, wie z.B. die so genannte Tiefenhirnstimulation (THS) am posterioren Unterarm über einen so genannten Gehirnschrittmacher oder die bilaterale dauerhafte Stimulation des Hinterkopfnervs (Nervus occipitalis).

Mehr zum Thema