Co2 Bad Therapie

CO2-Badetherapie

Anwendung von gasförmigem Kohlendioxid auf die Mikrozirkulation der Haut, Clin Hemorheol Microcirc. des Badenden nicht zu nahe über dem. so dass die CO2-Dämpfe nicht zu stark eingeatmet werden. Es gibt natürliche Quellen, die zugeordnet werden, die daher alternativ auch als Badetherapie bezeichnet werden.

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Kohlendioxidbäder sind eine Form der Bäderbehandlung und beziehen sich auf Badewannen, deren Kohlendioxidquelle einen Kohlendioxidgehalt von mind. einem Gramm pro kg Gewicht hat. Der Ursprung der für therapeutische Zwecke verwendeten Kohlensäure kann natürlicher oder künstlicher Herkunft sein. Es gibt in Deutschland viele teilweise kaltherzige, teilweise warmherzige Naturquellen, die einen entsprechend höheren Kohlendioxidgehalt für Kohlendioxidbäder aufweisen:

In der Vergangenheit war Friedrich Wilhelm Beneke 1857 zum Beispiel der erste Brunnendoktor in Bad Nauheim, der die erste Arbeit über die Therapie von Herzkranken mit Kohlensäurebädern vorlegte. KÃ?nstliche KohlensÃ?urebÃ?der können auf zwei verschiedene Weisen hergestellt werden, entweder mechanisch oder chemisch.

Das maschinelle Herstellen geschieht durch Sättigen des Wassers mit flüssiger Kohlensäure aus einem Stahlzylinder unter einem Druck von etwa drei bar in einer sogenannten Imprägniervorrichtung (Imprägnierverfahren). Die so imprägnierten Kaltwasser wird dann dem Warmwasser in der entsprechenden Dosierung zugesetzt und das Vollbad schließlich mit Warmwasser auf die Betriebstemperatur umgestellt.

Dadurch wird die korrespondierende Kohlensäuremenge durch Zusatz einer schwach säurehaltigen Substanz oder eines Säuresalzes wie ?B. Aluminiumsulfat (Kohlensäureentwickler) freigesetzt. Bei Teilbädern wird eine elektrobeheizbare Box mit einem Hohlraum mit Elastikmanschette eingesetzt, bei Vollbädern werden die entsprechenden Sitzkabinen oder Spezialbäder eingesetzt. Für die Aufbereitung wird Kohlendioxid zugeführt, das zu einem starken Temperaturabfall führt.

Die mutmaßliche Auswirkung von Kohlendioxid auf die Rezeptoren der Haut im Kohlensäurenbad soll die Juckreiz- und Schmerzsensibilität reduzieren. Kohlendioxid verhindert die Sensitivität der Kälterezeptoren und regt die warmen Rezeptoren an, so dass die Bäder der Kohlensäure etwa 2 °C wärmer sind als sie tatsächlich sind.

Aus diesem Grund können Carbonsäurbäder auch bei niedrigeren Temperaturwerten bis ca. 31 C ohne Kälteeinwirkung eingesetzt werden. Nach dem Bad sollte der Organismus geduscht werden und ein Rest von mind. 30 min. beobachtet werden. Gegenanzeigen sind zum einen Fiebererkrankungen und -entzündungen, Herzversagen (Stad. III und IV, NYHA), hochwertige koronare Insuffizienz und hoher Blutdruck (Stad. IV, WHO), die im Allgemeinen für ein Vollbad angezeigt sind.

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