Craniosacral Therapie Nebenwirkungen

Kraniosacrale Therapie Nebenwirkungen

Einsatzgebiete der Osteopathie; Hat die osteopathische Behandlung Nebenwirkungen? Welche "Nebenwirkungen" hat es gegeben?

Craniosacrale Therapie - Anwendung, Wirken und Gefahren

Eine der alternativen medizinischen Behandlungsformen ist die Kraniosakraltherapie oder die Schädel-Sakrum-Therapie. Dabei handelt es sich um eine Handbehandlung, bei der Handbewegungen vor allem im Hals-, Schädel-, Kreuzbein-, Wirbelsäulen-, Fuß- oder Beckenbereich durchgeführt werden. Wofür steht die cranio-sacrale Therapie? Der Ursprung der craniosacralen Therapie liegt in der craniosacralen Osseopathie, deren Begründer der Amerikaner William Garner Sutherland war.

In Sutherland war man der Ansicht, dass die Kopfknochen der erwachsenen Menschen nicht steif, sondern mobil waren. Der Künstler führt viele eigene Experimente sowie Experimente an Dritten durch und spürt den sogenannten kraniosakralen Impuls - minimal rhythmische Bewegungsabläufe - auf dem Menschenskelett. Er stellte auch fest, dass die Bewegung des Sacrum mit der des Sacrum übereinstimmte.

Der Osteopath John E. Upledger hat 1983 das Fachbuch "Craniosacrale Therapie" veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Handbehandlung, bei der Handbewegungen vor allem im Hals-, Schädel-, Kreuzbein-, Wirbelsäulen-, Fuß- oder Beckenbereich durchgeführt werden. Es besteht aus dem Liquor, den drei Meningen, den Hirnknochen und der Halswirbelsäule. Die Cranio-Sacral-System umgibt das Rückgrat und das Hirn.

Verbindendes Element zwischen den Körperperipherieteilen und dem cranio-sacralen System ist das bindegewebige Gewebe. Mittels Craniosacraltherapie kann die Verspannung im craniosacralen System balanciert und die Selbstregulierung vorangetrieben werden. Die craniosacrale Therapie basiert auf der Basis folgender Grundelemente: Diese Behandlungsform ist daher eine gewisse Verbindung zwischen alternativer und konventioneller Medizin. Die in der Wirbelsäulen- und Schädelgegend zirkulierende Hirnflüssigkeit ist ein Indiz dafür.

Die Therapeutin kann ihre eigene rhythmische Bewegung spüren und so Verstopfungen auflösen. Für die cranio-sacrale Therapie wird auf einem Behandlungsstuhl unter der Annahme einer Funktionsstörung des cranio-sacralen Systems vorgegangen. Dazu zählen das Sacrum, die Wirbelsäulen, die Hirnhaut, die Hirnknochen und die Liquor. In den so genannte Liquoräumen fließt die Liquorflüssigkeit um das Rückgrat und das Herz.

6 bis 14 mal pro Sekunde wandert eine Mikrowelle vom Kopf zum Sacrum, dem sogenannten craniosacralen Impuls. Die Befürworter dieser Form der Therapie sind der Ansicht, dass dieser Energiestrom die Mobilität oder Ordnung des Skeletts des Schädels wiedergibt. Behandelt werden sowohl akut als auch chronisch auftretende Erkrankungen wie Wirbelsäulen- und Hüftbeschwerden, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Unfallschmerzen, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten bei Kleinkindern, HNO-bezogene Erkrankungen, psychologische Beeinträchtigungen oder Geburtsverletzungen.

Dem Therapeuten geht es vor allem darum, die pflanzliche Beweglichkeit der Patientinnen und Patientinnen zu erlernen. Die vegetativen Nervensysteme erfüllen extrem bedeutsame Aufgaben, deren Hauptkomponenten das parasympathische und sympathische Wirtssystem sind. Das sympathische nervöse System regt die Durchblutung an, während das parasympathische nervöse System für die Erholung ist. Zur Neutralisierung dieses Spannungszustandes wird das parasympathische Nervenkostüm im Zuge einer craniosacralen Therapie angeregt, so dass sich der Patient wieder beruhigen kann.

Zudem wird durch die Craniosacraltherapie ein ganzheitliches Menschenbild geschaffen. Prinzipiell ist die Craniosacral-Therapie für alle Altersgruppen geeignet, mit dem Bestreben, das Gleichgewicht des Liquorrhythmus der Gehirnwäsche zu wiederherstellen. Indem er den Schädel oder das Kreuzbein tastet, bemüht sich der Psychotherapeut, den craniosacralen Takt seines Kranken zu spüren. Im Verlauf der Therapie nimmt die seelische, mentale und physische Anspannung ab und die selbstheilenden Kräfte werden stimuliert.

Die Dauer einer Session beträgt etwa eine Autostunde, eine Gesamttherapie umfasst zwei bis 20 Therapien, mit einem Intervall von sieben Tagen zwischen zwei Sessions. Im Falle von Patientinnen und Patientinnen, die nur auf diese Therapieform angewiesen sind, konnten schwere Krankheiten vernachlässigt werden. Deshalb sollte eine Therapie immer in Rücksprache mit einem Arzt durchgeführt werden.

Die Kraniosakraltherapie ist nicht für Menschen gedacht, die an einem erhöhten Schädeldruck oder zerebralen Blutungen erkrankt sind. In der Therapie von Säuglingen droht eine Verletzung des Gehirns, da sie noch immer weit auseinander liegende Lücken zwischen den Kopfknochen haben. Die Therapie ist jedoch sehr erfreulich und kaum mit Gefahren verbunden.

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