Darmspülung Zuhause

Colon-Bewässerung zu Hause

Kolon-Hydrotherapiegerät für die Heim- und Ozontherapie. Die gemeinsame Darmspülung kann bequem zu Hause durchgeführt werden, sollte aber besser von einem erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. In Fällen von chronischer Verstopfung und zur Unterstützung von Entgiftungskuren ist eine Darmspülung zu Hause sinnvoll.

Darmsanierung zu Hause: Selbst einlaufend?

Am Anfang einer Heilfastenkur oder Ernährung versprechen viele, den Darm mit einem Darmklistier zu Haus zu reinigen. Was Sie bei der Applikation berücksichtigen müssen und ob eine Darmspülung überhaupt Sinn macht, erfahren Sie von uns. Und was ist ein Darmspülung? Die Klistierspritze ist eine schonende, einfache und sorgfältige Art der Reinigung und Entleerung.

Mit einer solchen Darmspülung wird in den Anus hineingeleitet, was den Stuhlgang anregt. Zu den häufigsten Einläufen für die Darmsanierung zu Haus gehören Spüler, Einwegklistiere, Klyso-Spritzen und Einlaufpumpen. Bis zu zwei Litern des Wassers können mit einem Spender in den Verdauungstrakt eingebracht werden, der den ganzen Dickdarm reinigt.

Es wird daher auch als "hoher Einlauf" bezeichnet. Einwegklistier: Ein Einwegklistier (auch Mikro- oder Mini-Klistier genannt) enthält nur zwischen 5 und 200 ml Wasser - in der Regel eine hypertone Injektionslösung, die Wasser osmotisch im Verdauungstrakt bindet und so den Stuhl weich macht. Der" kleine" Klistier findet ohne Darmsonde statt, so dass nur eine Irritation auf das Rektum wirkt, die zu dessen Leerung führen kann.

Klyso-Pumpen: Für einen Zulauf mit einer Klyso-Pumpe werden bis zu zwei l Spülmittel aus einem getrennten Tank abgesaugt und über einen Saugschlauch in den Anus gefördert. Die Eingeweide werden in Dünndarm und Großdarm eingeteilt, die ihrerseits in unterschiedliche Bereiche untergliedert sind. In einem Klistier wird nur der ca. 1,5 Meter lange große Verdauungstrakt säubert.

Darmsanierung mit Einlauf: Wann ist eine Darmspülung vonnöten? Toxine ausschwemmen, Gewicht verlieren und das Abwehrsystem kräftigen - das ist es, was viele Menschen von der Darmspülung erwarten. Allerdings sind Fachleute dieser Entwicklung gegenüber kritisch eingestellt und raten von einer eigenen Darmsanierung ab. "Spülen und Klistiere zur Darmsanierung sind nicht notwendig", sagt Prof. Thomas Frieling, Chefarzt der Kliniken II an der Helios Clinic in Krefeld.

"Die Eingeweide reinigen sich und auch die Schleimhaut erneuert sich immer wieder. "Medizinisch gesehen ist die Darmsanierung durch Klistier nur für die Koloskopie, vor der Geburt oder bei einer chronischen Obstipation von Nutzen, da sich der Verdauungstrakt bei gesundem Menschen auf natürlichem Wege säubert und keine Schlacke oder Gifte zurückgeblieben sind.

"Es gibt keinen Bedarf, den Magen zu reinigen, und du kannst dich nicht selbst vergiftet haben. Dies ist ein Märchen, das fortbesteht", sagt Frieling. Es gibt auch keinen Anlass, die für die Gesundheit des Darms wichtigen Keime loszuwerden. Besonders zu Anfang einer Heilfastenkur oder Darmreinigung wird die Darmspülung vorgenommen - mit dem Zweck, den Verdauungstrakt von Ausscheidungen und Toxinen zu entlasten, damit sich die Darmflora besser erholen kann.

Während des Nüchternens kann ein Klistier noch Sinn machen: Durch die Reinigung des Darms wirkt der Organismus heller und ist auf den drohenden Verzicht auf Nahrung vorbereitet. Regelmässige Darmspülung während des Hungers trägt ebenfalls zur Aufrechterhaltung der Darmtätigkeit bei, wodurch metabolische Produkte eliminiert und das Gefühl von Hunger minimiert werden. Nach Frieling kann die Fastenzeit gut für den Organismus sein, sollte aber nur unter medizinischer Kontrolle erfolgen, ebenso wie der Dünndarm.

Die möglichen Ursachen für einen Klistier sind: In den eigenen vier Mauern kann man leicht einen Klistier machen. Eine Darmspülung kann für unerfahrene Menschen jedoch unerfreulich sein. Bei dieser Darmsanierung ist es besonders darauf zu achten, dass Sie sich in der unmittelbaren Umgebung der WC befinden, wenn Sie die Flüssigkeiten nicht mehr festhalten können. Fastentipp: Nach dem Klistier sollten Sie eine Erholungsphase beginnen.

Der Zulauf kann mit unterschiedlichen Spülmedien erfolgen. Es sollte nicht zu warm oder zu warm sein, um den sensiblen Dünndarm nicht zu schädigen. Lauwarmwasser (Temperatur 36 - 37 °C) ist am besten. Wahrscheinlich werden Sie aufgrund der großen Wassermenge im Verdauungstrakt einen großen Drang zum Stuhlgang haben.

Aber Achtung: Ist das Leitungswasser zu kühl, kann es zu Darmverkürzungen und Verkrampfungen kommen. Warmwasser lockert den Verdauungstrakt und der Sessel wird weich. Im Bedarfsfall können dem Mineralwasser diverse Zusatzstoffe wie Kamille, Speisesalz, Glyzerin, Bentonit, heilende Erde oder Öle zugesetzt werden, um die Abführwirkung weiter zu erhöhen.

Kamillentee ist auch für Einläufe gut geeignet, da er den Verdauungstrakt besänftigt und zugleich eine entzündungshemmende Wirkung hat. Wenn Sie eine Darmsanierung durch Klistier zu Hause vornehmen wollen, sollten Sie sich im Voraus ausführlich darüber unterrichten oder einen Facharzt aufsuchen, da bei unsachgemäßer Verwendung unerwünschte Wirkungen auftritt. Nicht nur das: entzündliche Zustände und Schäden im sensiblen Verdauungstrakt sind auch die möglichen Konsequenzen der Applikation - zum Beispiel, wenn Sie beim Einsetzen der Geräte nicht aufpassen oder zu hei?

Bei schwangeren, stillenden und kranken Müttern erhöht sich das gesundheitliche Risiko, weshalb eine Darmspülung unterbleibt. KEIN Klistier sollte in den nachfolgenden Situationen ausgeführt werden: Ein Klistier kann einmal im Monat ohne Bedenken ausgeführt werden, um Ihr Wohlbefinden zu steigern. Die Darmrehabilitation oder das Fasten, die von regelmässigen Klistieren flankiert wird, kann ein- bis zwei Mal im Jahr stattfinden.

Auf jeden Fall ist eine nachträgliche Umstellung der Ernährung und die nachhaltige Entwicklung einer guten Darmflora empfehlenswert. Durch die osmotische Lösung sollte der Mini-Einlauf jedoch nicht regelmässig verwendet werden, da er den körpereigenen Flüssigkeitshaushalt stört und die Darmschleimhäute reizt. Zusätzlich kann ein Eingewöhnungseffekt auftreten, der den Verdauungstrakt an die Abführmittel gewöhnen und noch langsamer macht.

Wenn Sie Ihrem Magen etwas Gutes tun wollen, sollten Sie sich in erster Linie mit einer gesunden und ausgewogenen Diät mit viel Frucht, viel Grün zeug und viel Ballaststoff versorgen. Regelmäßiges Training sorgt auch dafür, dass der Magen in Schwung bleibt. Diejenigen, die diese Beobachtungen machen, halten ihren Magen auf Dauer fit und haben keinen Anlass für eine Darmspülung durch Einläufe.

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