Der Buddhismus

Buddhismus

Buddhismus ist eine Lehrtradition und Religion mit Ursprung in Indien. Weil die buddhistische Praxis die Menschen dauerhaft verändert. Der Glaube des Buddhismus mag den Christen fremd erscheinen: Der Glaube kennt kein Paradies und keinen allmächtigen Gott. Buddhismus ist die Lehre von Siddharta Gautama. Der Buddhismus und der Hinduismus sind zwei Religionen, die aus demselben Land (Indien) stammen und ähnliche spirituelle Begriffe verwenden.

mw-headline" id=".C3.9Überblick">Überblick

Buddhismus hat seinen Ursprung auf dem südindischen Kontinent bei Gautama in Indien. Nach der Tradition hat er im 35. Lebensjahr durch die Erfahrung des "Erwachens" eine Reihe von Einsichten gewonnen, die es ihm erlaubten, die buddhistischen Lehren zu entwickeln. Kurz darauf verbreitete er die Lehren, gewannen die ersten Jünger und gründeten die Buddhisten.

Er durchwanderte bis zu seinem 80. Lebensjahr, mit dem nach buddhistischen Vorstellungen das letzte Nirwana (Parinirvana, "Aussterben") stattfand, die nordindische Lehre. Der Buddhismus breitete sich von Siddhartha Gautamas nordindischer Herkunft zunächst auf den südindischen Kontinent, Sri Lanka und Zentralasien aus. Sechs Buddha-Räte haben zur " Heiligsprechung " der Lehre und, zusammen mit der weiteren Ausbreitung in Ost- und Südostasien, zur Entfaltung der verschiedenen Überlieferungen beigetragen.

Nördlicher Buddhismus (Mahayana) erreicht Zentral- und Zentralasien über die Seidenstraße, wo andere Überlieferungen wie Chan (China), Zen (Japan) und Amitabha Buddhismus (Ostasien) entstehen. Der Buddhismus kam auch unmittelbar aus dem Norden Indiens in den Himalaya, wo Vajrayana (Tibet, Bhutan, Nepal, Mongolen und andere ) seinen Ursprung hatte. Auch andere Religionen haben den Buddhismus durchdrungen oder Anstöße für ihre Verankerung gegeben (vgl. Bon und Sh?g? und Shinbutsu-Sh?g?).

Aus Südindien und Sri Lanka erreichte der Südbuddhismus (Theravada) die Staaten in Südostasien, wo er das Mahayana abtrat. Buddhismus interagierte in vielerlei Hinsicht mit den Glaubensrichtungen und der Philosophie der Staaten, in denen er sich verbreitete. Es wurde auch mit spirituellen und weltanschaulichen Überlieferungen verbunden, deren Lehre sich von der des Ur-Buddhismus unterscheidet.

Dieses Chakra (Rad der Lehre) ist das Sinnbild der Lehren des Buddhas. Die Basis der Buddhismuspraxis und die buddhistische Theorien sind die Vier Noblen Wahrheiten: Erster Edler Glaube, dass das Leiden in der Natur gewöhnlich durch Leiden (dukkha) über Geburten, Alters, Krankheit u. Sterben gekennzeichnet ist; Zweiter Edler Glaube, dass dieses Leiden durch die drei Geistgifte Habgier, Verachtung und Blendung hervorgerufen wird; Dritter Edler Glaube, dass künftiges Leiden nicht aus der Abwendung dieser Gründe oder aus dieser Abwendung von Freude und Vierter Edler Glaube, dass die Mittel, Leiden zu vermeiden und damit Seligkeit zu schaffen, in der Übung des Adligen 8.

Dies sind: das richtige Wissen, die richtige Intention, die richtige Sprache, das richtige Tun, der richtige Lebenswandel, die richtige Ausübung, die richtige Achtsamkeit und die richtige Betrachtung, wodurch die Vereinbarung der Ausübung mit den Vier Noblen Glaubenswahrheiten, d.h. die Vermeidung des Leidens, mit Recht verstanden wird. Gemäß der Lehren des Buddhismus sind alle unaufgeklärten Lebewesen einem unendlichen, schmerzhaften Zyklus (Samsara) von Geburt und Geburt zu unterziehen.

Die buddhistische Übung zielt darauf ab, aus diesem Zyklus des sonst ewigen Leidens herauszukommen. Dies soll dadurch geschehen, dass das Leiden vermieden wird, d.h. das ethische Handeln, die Pflege der eigenen Tugend (Fünf Silas), die Übung des "Eintauchens" (Samadhi, vgl. Meditation) und die Entfaltung des Mitgefühls (hier deutlich vom Mitgefühl unterschieden) für alle Lebewesen und der allumfassenden Lebensweisheit (Prajna) als Ergebnis der Übung des Noblen 8.

Wenn man sich in den Buddhas (Staat), dem Dogma (Lehre und Weg zu diesem Staat) und der Sanga (Gemeinschaft der Praktizierenden) flüchtet, zeugt man von seinem Wunsch, die Vier Noblen Wahrheiten anzuerkennen und zu praktizieren und zur Gemeinde der Praktiker des Dharmas zu gehören. In der Erkenntnis, dass Leiden wie Alterung, Krankheiten, Tod und Schmerzen unlösbar mit dem täglichen Brot zusammenhängen, machte er sich auf, die verschiedenen religiösen Lehren und Denkweisen zu erforschen, um die wirkliche Beschaffenheit des Glückes des Menschen zu ergründen.

Etwas später, in Isipatana, dem jetzigen Sarnath, gab er seine erste Unterrichtsrede und brachte damit das "Rad der Lehre" (Dharmachakra) in Gang. Dann, als Buddhist, hat er den ganzen Tag seines Leben lang gelehrt und die buddhistische Lehren, den sogenannten Kultivierungsweg an die von ihm gegründete Gemeinde weitergegeben. Die vierköpfige Gemeinde besteht aus den Ordensbrüdern (Bhikkhu) und Ordensschwestern (Bhikkhuni) des Buddhismus sowie aus Männern (Up?saka) und Frauen (Upasika).

Ab seinem ( "angeblichen") Sterbejahr im 80. Lebensjahr setzt der Buddhismus ein. In Rajagarha trafen sich seine Jünger drei Monaten nach Buddhas Tode zum Ersten Rat (Sangiti[10]), um den Islam (Lehre) und die Vinaya (Mönchsregeln) zu diskutieren und sie nach den Lehren des Buddhas aufzuzeichnen. Der Zweck des Treffens war die Wiedervereinigung zu einer einheitlichen buddhistischen Unterweisung.

Gemeinsam mit dem Suttapitaka, den schriftlichen Lehren Buddhas, und dem Vinayapitaka, der Kollektion religiöser Regeln, stellt sie die Älteste große Zusammenstellung buddhistischer Schrift, Tipitaka (Sanskrit: Tripitaka, auch Pali-Kanon), geschrieben in Pali, dar. Lediglich diese Texte wurden vom Rat als echte Fundamente der Buddhismuslehre erkannt, die die Teilung der klösterlichen Gemeinschaft besiegelt haben.

In der Zeit des Teravada, den Belehrungen der Ältesten, stimmten die Menschen zu, die ursprüngliche Belehrungen und Vorschriften unverändert zu übernehmen, der Maasanghika etablierte keinen festen Schriftenkanon und nahm auch keine Aufzeichnungen auf, deren Ursprung vom Buddhas nicht nachweisbar war. Im Laufe der Jahrhunderte breitete sich die Lehrtätigkeit in Süd- und Südasien aus.

Unter der Herrschaft von König Ashoka (3. Jh. v. Chr.) breitete sich der Buddhismus über ganz Indien und weit darüber hinaus aus. In der Grenzregion zu Pakistan, geprägt von den von den mit Alexander dem Großen ins Lande gekommenen Griechen, ist in Gandhara die griechisch-buddhistische Kunst entstanden, eine Mixtur aus indischem und hellenistischem Einfluss.

Der Buddhismus verbreitete sich so weit, wurde aber in Indien ab dem X. Jh. allmählich zurückgeworfen. Daher gehören die letzen Festungen des Buddhismus auf dem Indianischen Kontinent (Sindh, Bengalen) rasch zu den islamisch geprägten Regionen.

Auf dem malaiischen Schärengarten (Malaysia, Indonesien) sind heute nur noch Überreste zu besichtigen (mit Ausnahmen von Bali ), die belegen, dass hier einst die buddhistischen Kulturkreise blühten. Ein vielfältiger Ausbau der Lehren wurde durch die Aussagen Buddhas vorgegeben: Der Buddhismus hat sich als eine Lehren, die explizit in Frage gestellt werden kann, natürlich mit anderen Glaubensrichtungen gemischt, die auch Göttervorstellungen kannten oder die die Gesetze der Abstinenz gar nicht oder weniger strikt anwandten.

Nach den Lehren des Buddhas, wie sie im Rat von Patna aufgestellt wurden, folgt die Therapie ("die Doktrin der Ältesten"). Das Mahayana ("das große Vehikel") vermischte sich mehr mit den Urreligionen und der Philosophie der Kultur, in die der Buddhismus eintrat. Jahrhundert zu einer Wiedergeburt des Buddhismus in vielen asiatischen Staaten führte.

Das Schaffen einer international gültigen Fahne im Jahre 1885 ist ein Symbol dafür. Die World Fellowship of Buddhists (WFB) wurde 1950 insbesondere dank der Initiative von Thailand und Sri Lanka gegründet. Gegenwärtig gibt es etwa 450 Mio. Menschen auf der ganzen Welt. Zu den Ländern mit dem am weitesten verbreiteten Buddhismus gehören China, Bhutan, Japan, Kambodscha, Laos, die Mongolei, Myanmar, Sri Lanka, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam.

In letzter Zeit ist jedoch ein geistiges lnteresse an der Buddhismuslehre in der Bildungsklasse wieder auferstanden. Unter den Dalit ("Unberührbaren"), die vom " Urvater der indianischen Konstitution ", Herrn Ambedkar, ins Leben gerufen wurden, gibt es seit 1956 eine Strömung, die die Bekehrung zum Buddhismus als eine Möglichkeit betrachtet, der Repression durch das Kastenwesen zu entgehen.

Jahrhunderts nimmt die Neigung zum Buddhismus auch in den Industriestaaten Europas, der USA und Australiens zu. Die 1975 gegründeten EBU (European Buddhist Union) haben sich zum Ziel gemacht, diese Gruppierungen zu verbinden und in einen Dialog einzubinden, der einen langfristigen Inkulturationsprozess und damit die Entwicklung des europ.

Eine weitere Zielsetzung ist die Eingliederung in die europäischen Gesellschaften, damit buddhistische Vereine ihr geistiges, menschliches, kulturelles und gesellschaftliches Bekenntnis ohne Hemmnisse wahrnehmen können. Der Buddhismus wurde in vielen europäischen Staaten gegen Ende des zwanzigsten Jahrhundert in der Öffentlichkeit und im Staat als solche erkannt. Der Buddhismus wurde in Europa erstmals in Österreich voll und ganz gewürdigt (1983).

11] Der Buddhismus wird vom Staat in Deutschland und der Schweiz nicht als Religionszugehörigkeit erkannt. Der Buddhismus ist in seiner Urform, die sich aus dieser alten Tradition nur bedingt rekonstruieren lässt, und gleicht durch seine vielschichtige Entwicklung zum Teil einer Tradition des Denkens oder der gelebten Weltanschauung. Er selbst sah sich weder als Gott noch als Träger der Lehren eines anderen.

Es wurde deutlich, dass er die Lehren, Dhamma (Pali) und Dharma (Sanskrit), nicht auf der Grundlage der göttlichen Enthüllung empfangen hatte, sondern durch seine eigene Meditation seinsicht (Kontemplation) ein Verstehen der Beschaffenheit des eigenen Verstandes und der Beschaffenheit aller Dingen. Dieses Wissen ist jedem Menschen bekannt, der seiner Lehr- und Methodologie folgt.

Gleichzeitig sollte die von ihm vorgetragene Belehrung nicht rechthaberisch befolgt werden. Im Buddhismus bedeutet der Begriff Sanskrit (Dharma) oder Dhamma (Pali) im Grunde zwei Dinge: Buddhas Unterweisung ( (in Theravada, Buddhas, Mahayanas und Vajrayanas auch zusammen mit den Belehrungen der Budhisattvas und der großen realisierten Meister). Die Grundlage des Dharmas sind die Vier Noblen Wahrheiten. 4.

Sie ist eines der drei Schmuckstücke, die sogenannten "Objekte der Zuflucht", die aus dem Lehrmeister, der Lehrtätigkeit und der Mönchsgemeinschaft ( "Buddha, Sangha und Dharma") bestehen. Im Zentrum der Lehren Buddhas stehen die Vier Noblen Wahrheiten, von der vierten der Wahrheit geht der 8.

Die achtfachen Wege gliedern sich in drei Hauptgruppen: die Erkenntnis der Lehren, ihre ethische Grundlage und die Betonung der spirituellen Ausbildung (Meditation/Aufmerksamkeit). Das " konditionale Auftauchen ", auch "bedingter Nexus"[15] (Pali: Paticcasamuppada, Sanskrit: Pratityasamutpada), ist eines der wichtigsten Begriffe des Buddhismus. Das Wesen dieser Lehren lässt sich in dem folgenden Spruch zusammenfassen: "Das ist, weil es so ist".

Das oberste Gebot des Buddhismus ist es, diesem Zyklus zu entfliehen, indem man kein Yeli mehr auslöst. In der buddhistischen Lehre nennt man das den Eintritt ins Nirwana. In der buddhistischen Vergangenheit betrachtete man dieses Bestreben oft als nicht erreichbar in einem einzigen Menschenleben, besonders unter den Laizisten, weshalb es mehr darum ging, gutes Yeli anzuhäufen als das Nirvana in diesem Menschenleben zu erringen.

Samsara, "ständiges Wandern", wie es in den bedeutenden Indianerreligionen üblich ist, beschreibt den kontinuierlichen Zyklus des Lebenszyklus von Sterben und Gebären, Geburten und Untergang. Die buddhistische Übung hat zum Zweck, diesen Zyklus zu durchbrechen. Jeder Mensch ist im Lebenszyklus eingeschlossen, an ihn geknüpft durch das Karma: seine Handlungen, sein Denken und seine Gefühle, seine Sehnsüchte und Sehnsüchte.

In Mahayana tauchte auch die Identitätstheorie von Samsara und Nirvana (in westlichen philosophischen Bezeichnungen immanent statt transzendent) auf. In den Astica-Schulen der Indianerphilosophie wurde das "Selbst" gelehrt (S. att?, skt. ?tman), ähnlich dem Konzept der Selbstseele. Er leugnete die Existenzberechtigung von www.org als persönlicher und dauerhafter Einigkeit.

Nach Buddha's Lehren setzt sich die Person mit all ihren Lebenserfahrungen und Auffassungen in der ganzen Erde aus den fünf Bereichen (S. khandh?, skt. skandhas) zusammen: den Körpern, den Sinneswahrnehmungen, den Wahrnehmungen, den mentalen Anregungen und dem Bewusstsein. Vom buddhistischen Standpunkt aus gesehen ist das Selbst keine ständige Einigkeit, sondern ein Prozess, der durch ständiges Werden, Verändern und Verfallen gekennzeichnet ist.

In diesem Zusammenhang hat das bereits zur Zeit Buddhas bestehende Verständnis von Neugeburt, Puntabbhava, (p. ; pena'to be', bhava')[16], im Buddhismus eine Neuinterpretation durchlaufen. Im Buddhismus hingegen heißt Neugeburt nicht die Fortsetzung eines permanenten Wesenskerns und auch nicht die Fortsetzung des Bewußtseins nach dem Tod.

Mit Bodhi wird der Zyklus von Leben und Leiden (Samsara) aufgegeben und das Nirwana erobert. In der buddhistischen Überlieferung gibt es drei Typen von Bodhi: Die Herstellung von Bodhi erfolgt aus eigener Kraft und ohne die Unterstützung von Dozenten. Eine solche "Perfekt Erwachte" wird als die vollkommene, verständnisvollste und allwissendeste Art von Buddhas angesehen. Den historischen Buddhas aus der Familie Shakyamunis nennt man einen solchen Samen.

Nirvana ist auch kein nihilistischer Begriff, kein "Nichts", wie die westlichen Dolmetscher an die Anfänge der buddhistischen Rezeption geglaubt haben, sondern bezeichnet die vom Bewußtsein erlebbare Dimensionen des Ultimen. Nach dem Nirvana lebt und lehrt der Buddhist selbst 45 Jahre lang. Für eine gelungene Übung genügt weder das reine geistige Verständnis der Buddha-Lehren noch die Einhaltung ihrer moralischen Leitlinien allein.

Deshalb steht bei Buddha Dharma vor allem die Praxis der Achtsamkeit und der meditativen Übungen im Mittelpunkt. Vom Atembeobachten, Liebenswürdigkeitsmeditation (Metta), Mantra Rezitationen, Wandermeditation, Visualisierungen bis hin zu themenorientierten Betrachtungen haben die örtlichen Buddhistenschulen eine Vielfalt von Formen der meditativen Arbeit geschaffen. Der Buddhismus hat drei Hauptrichtungen: Hinayana ("kleines Fahrzeug"), von dessen Überlieferung heute nur noch die Art von Therapie ("Lehre der Ältesten") bekannt ist, Mahayana ("großes Fahrzeug") und Vajrayana (im Abendland vor allem als Tibet-Buddhismus bekannt oder irreführend "Lamaismus" genannt).

Die Mönchsorden sind in allen drei Trägern die Hauptträger der Ausbildung und für ihre Übertragung auf die nachfolgenden Generation mitverantwortlich. Die Bezeichnung Hinayana wurde und wird von den Schülern der dazugehörigen Schule zurückgewiesen, da sie aus dem Mahayana stammt. Die Theravada heißt buchstäblich " Lehren der Ordensältesten " und geht auf jene Ordensmönche zurück, die die Lehren unmittelbar von Buddhas Seite hörten, z.B. Ananda, Kasapa, Upali.

In ihrer Ausübung und Lehren beziehen sie sich ausschliesslich auf die in Tipitaka (Pali) (auch Tripitaka (Sanskrit) oder Pali-Canon) zusammengefassten älteren erhalten gebliebenen Schriftstücke der Buddhismus. Der Schwerpunkt in der Therapie ist der eigene Weg zur Befreiung nach dem Arhat Ideal und die Erhaltung und Verbreitung der Saenger.

Die Theravada kommt hauptsächlich in den süd- und südostasiatischen Staaten (Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Laos und Kambodscha) vor. Hinayana Buddhismus (Sanskrit, n. "??????, ??, "kleines Fahrzeug") beschreibt einen der beiden großen Hauptströmungen des Buddhismus. Das Hinayana ist etwas länger als die andere Richtung, das Mahayana. Insofern ist es anders als das Mahayana, das andere Wesen zum Aufwachen zu bringen sucht.

Mahayana Buddhismus ("großes Vehikel") geht auf die große Kongregation zurück, eine Überlieferung, die nach dem Zweiten Buddhismusrat (etwa 100 Jahre nach dem Tode des Buddha) entstand. Neben Tripitaka benutzt das Mahayana auch eine Serie von Schriftstücken ("Sutras"), die in Sanskrit geschrieben wurden und zusammen den Sanskrit-Kanon ausmachen.

17] Einige dieser Texte sind heute nur noch in chinesischer oder tibetischer Übersetzung beibehalten. Anders als in der Theravada-Tradition, in der das Erlangen von Bodhi aus eigener Kraft im Mittelpunkt steht, spielt das Ideal des Bodhisattva eine wichtige Bedeutung im Mahayana. Wichtige Zentren des Mahayana sind zum Beispiel der Zen-Buddhismus, der Nichiren Buddhismus und der Amitabha Buddhismus.

Das Vajrayana ( "Diamantfahrzeug") ist ein Teil des Mahayana. In der westlichen Welt wird er irrtümlich nur als Tibet-Buddhismus oder Lamas bezeichnet, ist aber ein Sammelbegriff für diverse Schulformen, die nicht nur in Tibet, sondern auch in Japan, China und der Mongolei verstreut sind (historisch gesehen auch in Indien und Südostasien).

Es basiert auf den weltanschaulichen Fundamenten des Mahayana, vervollständigt sie aber durch die tantrischen Methoden, die den Weg zum Aufbruch erheblich vorantreiben. Diesseits des Mahayana wird besonderer Nachdruck auf die geheimen Riten, Texte und Übungen gelegt, die die Praktiker nur Schritt für Schritt lernen. Deshalb wird Vajrayana im Mahayana auch "esoterische Lehre" im Gegensatz zu "exoterischen Lehren" und somit allgemein zugängliche Praxen wie das Nominalbutsu des Amitabha Buddhismus bezeichnet.

Tibetischer Buddhismus setzt besonders auf die unmittelbare Weitergabe von Lehren von Lehrern zu Schülern. Ein wichtiger Bestandteil des Tibeter-Buddhismus ist der Dalaibaum. Es gibt vier große Schulen des tibetanischen Buddhismus: Tibetischer Buddhismus ist heute in Tibet, Bhutan, Nepal, Indien (Ladakh, Sikkim), der Mongolischen Republik und einigen Gebieten Russlands (Burjatien, Kalmykien, Tuva, Republik Altai) weitverbreitet.

Um das neunte Jh. herum breitete sich der Vajrayana auch nach China aus. Nur in der Qing-Periode wurde das Vajrayana der Mandschurei wieder zur Staatsreligion und förderte die tibetische Richtung. Auf den Tendai und alle weiteren wichtigen Bereiche des Buddhismus hatte Mikky? (jap. übersetzt Mizong) großen Einfluß. Die buddhistischen Feierlichkeiten, Festivals und Feiern werden auf verschiedene Arten gefeiert.

Das bedeutet Ferien, die nicht nur in einem gewissen Staat oder einer buddhistischen Institution begangen werden, sondern die für die Ausübung des Buddhismus von fundamentaler Wichtigkeit sind (vergleichbar z.B. mit christlichem Osterfest oder Weihnachten). Robert-E. Buswell: Enzyklopädie des Buddhismus. McMillan Reference, 2003, ISBN 0-02-865910-4 Die Enzyklopädie des Buddhismus.

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