Destillation ätherische öle

Die Destillation ätherischer Öle

Die Gewinnung dieser Öle ist auf verschiedene Weise möglich - die gebräuchlichste Methode ist die Destillation: Destillieren Sie ätherische Öle und Hydrogene mit Dampf (je nach Anlage). Es werden sowohl Kurse als auch Bücher über das Destillieren angeboten. Das am häufigsten verwendete Verfahren ist die Wasserdampfdestillation.

Destillation von Hydrolaten | Prozessanlagen

Zusätzlich zu ihrer Verwendung als wässrig-alkoholische Inkubatoren und Ölmazerat bietet die Pflanzenwelt eine weitere wunderbare Gelegenheit, ihre aktiven Inhaltsstoffe in unserer Naturkosmetik einzusetzen: Ätherische öle und Hydrogele können wir mit Dampf (je nach Pflanze) aufbereiten. Ich möchte Ihnen in diesem Artikel das Funktionsprinzip der Dampfdestillation erklären und Sie schrittweise durch den Destillationsprozess führen, gestützt durch Photos.

Sie wird von mir mit einer traditionsreichen Kupferbrennerei durchgeführt, deren Konstruktionsplan auf den Konstruktionszeichnungen von Leonardo da Vinci basiert und deren Art auch heute noch in der ganzen Welt aufbaut. Weil ich regelmässig befragt werde, wie man zu Hause hochqualitative Hydrolates herstellt, werde ich diesen Artikel mit meinen 7 Destilliertipps beginnen.

Für die Destillationsbedingungen in unserer häuslichen Rührwerksküche gilt: Eine gute Ausrichtung ist die Regelung der 1:1-Destillation, was heißt, dass 100 Gramm (frisches) pflanzliches Material zu 100 Gramm (ml) destillieren. Die Ausbeute bei Trockenmedikamenten ist produktiver; hier hat sich ein Destillationsverhältnis von 1:2 bis max. 1:3 durchgesetzt. Riecht das austropfende Hydrolate, schmeckt es, irgendwann wird sich die Wasserqualität merklich verschlechtern.

Der pH-Wert gibt auch Orientierung: Hydrogele wandern im saure Bereiche; während der Destillation verschiebt sich der pH-Wert zunehmend in Richtung 6-7. Stoppen Sie die Destillation, sobald der pH-Wert zunimmt. Nimm erstklassiges, sanftes oder - noch besser - ruhiges Brunnenwasser. Sie muss nicht unbedingt gebrannt werden, denn sie wird ohnehin während der Destillation erfolgen.

Viele ziehen es vor, Destillat zu verwenden, um die Restmengen im Heizkessel zu reduzieren - suchen Sie Ihre Alternative. Beachten Sie dies bei der Kalkulation des zu erwarteten Hydrogenlats, da die Destillerie sonst aufgrund ihrer Leere warm wird. Brechen Sie in der Regelsaison das Pflanzgut, um den Ertrag zu steigern; es dürfen keine grösseren Kavitäten im Destillat entstehen.

Er sollte jedoch nicht gemahlen oder gar gemahlen werden, da der Sauerstoffkontakts des Zellsaftes aus den zerbrochenen Zellgruppen oxidative bei enzymatischen Prozessen begünstigt, die zur Entstehung von Sekundärmetaboliten anregen; dabei wird auch das Destillat im Aroma-Korb so stark komprimiert, dass der Wasserdampf nicht alle Teilchen benetzt, quillt und dadurch die leichtflüchtigen Substanzen durch Wasserstrahldiffusion und Aosierung nicht aus ihnen herauslösen kann.

Im Falle von Starkbröckeln ist es ratsam, ein Gewebe in den Geruchskorb zu geben, damit keine Teilchen in den Wasserkocher eindringen und dort verbrennen können. Dadurch wird auch der Dampfstrom verlangsamt und es bleibt mehr Zeit, in das Destillat einzudringen. Arbeite mit höchster Reinheit, sobald die Hydrolatte gesammelt ist.

Im Falle von Hydrolamellen, die suspendierte Feststoffe enthalten, die den Mikrobenverderb fördern, sollte die Hydrolamelle filtriert werden. Die Hydrolates in dampfsterile oder alkoholdesinfizierte Isolierglasflaschen abfüllen ( "Ich führe den Schnellkochtopf, um sie zu sterilisieren"), die Hydrolates kalt (9-14 C) und düster aufbewahren. Gib dem Hydrogenlate Zeit zum Reifen: Es werden in der Fachliteratur ca. 4-6 Schwangerschaftswochen angezeigt, in denen ein Hydrolater ausreift; erst danach ändert er sich nicht mehr im Geruch.

Bei Frischwasserstoffen ist die Geruchsausbeute oft gering oder eine Geruchsstoffkomponente ist sehr dominant. Hydrogele aus trockenem Pflanzenmaterial ändern sich stärker als solche aus Freiland. Hier zeigt sich der Vorteil von Kupfer: Es verbindet Schwefelbestandteile und geruchsbelastende Substanzen und Pilze; "[t]das Destillat wird sofort süß und angenehm sein"³.

Achtung: Die Destillerie nicht unbemerkt stehen bleiben, genügend Zeit in den Wasserkocher geben, damit sie nicht leere Räume "läuft" und sich ausdehnt. Das Destillieren von Anlagen mit Dampf folgt grundsätzlich immer dem selben Funktionsprinzip, auch wenn sich die Bauweise der Destillerien im Einzelnen voneinander abhebt. Am Boden des mit Trinkwasser gefüllten Kessels steht der Duftkorb mit dem Pflanzgut.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass der untere Teil des Aromakorbes über dem Wasserspiegel liegt, damit die Pflanze keinen unmittelbaren Zugang zum Gewässer hat. Mit dieser Destillerie sind es 1-1,5 l. Der Kühlerdom an der Oberseite wird mit Kaltwasser (evtl. Eis) gefüllt oder über ein Pumpsystem mit Frischwasser aufbereitet. Die Wassermenge im Boiler wird nun erwärmt und fängt an zu kochen.

Durch den aufsteigenden Feuchtigkeitsdampf werden das Pflanzgut und die feine Risse von Blumen, Laub und Rinde durchdrungen und die leichtflüchtigen Bestandteile in die Haube gerissen. Dabei handelt es sich um Inhaltsstoffe aus essentiellen ölen und anderen wasserlöslichen leichtflüchtigen Stoffen, die heller als der Wassergehalt sind. Oben: Das Funktionsprinzip der Dampfdestillation (hier das Beispiel des Leonardo-Kupfers).

Durch die Verwendung des Leonardo-Destillats kann je nach Rohstoff eine erstaunlich hohe Konzentration an ätherischen Ölen erzielt werden. Sie können hier das sichtbaren Ergebnis der getrockneten Lavendelblüte nach der Destillation erkennen, die gerade den Geruchskorb gefüllt hat. Die restlichen fein verteilten Öltropfen befinden sich noch im milchigen Hydrolaten und müssen einige Tage auf der Oberfläche des Hydrolats gesammelt werden, bevor es mit einer Pipete abgesaugt wird.

Zuerst werden die zu füllenden Probenflaschen in einem Druckdampfkessel für 20 Min. entkeimt oder mit 70%igem Alkoholika gespült, ebenso wie die Behälter, in denen das Hydrauliköl gesammelt wird. Konstant gereinigte Befüllung sorgt auch bei unkonservierten Hydrolamellen für eine Lagerfähigkeit von mind. 1 Jahr und je nach Hydrolattyp für eine wesentlich längere. Oder man kann das Hydrogenlate mit Ethylalkohol konservieren (was ich aber nicht tue).

Sie sind sehr beliebt; ihre kompakten Abmessungen sind ideal für die Destillation im Privatbereich. Die kleine Baugröße macht sie für kleine Losgrößen und Anlagen mit niedrigem ätherischen Ölgehalt besonders geeignet, da durch das gerade Steamrohr kaum die Gefahr eines Ölverlustes besteht. Das sind die einzelnen Teile der Destillerie: der Wasserkocher vorn li., der Geruchskorb vorn re., die Kuppel oben li. (das ist die interne Oberdampfkammer mit Kühlkuppel), der Deckel mit Füllstutzen oben re.

Aus Silikonschläuchen mache ich einen Anschluss und lasse mit einer kleinen Luftpumpe (für Teiche oder Zimmerbrunnen) und einem großen 10-Liter-Topf voller Kondenswasser abkühlen. Dadurch wird die Herstellung von Hydrolamellen zu einem spannungsfreien Prozess. In diesem Fall ist eine geeignete Lebensmittelverarbeitung oder ein sehr scharfe Klinge geeignet, um die Blattmaße nicht zu zerkleinern und kein essentielles Fett zu verlieren).

Darunter ist der gefüllte Geruchskorb zu erkennen (durch die große öffnung des oberen Teils wird er später bis zum Anfang der Geradendüse gefüllt, um die Quantität des Destillats zu erhöhen). Die Pflanze sollte leicht heruntergedrückt werden (Ausnahme: an sich sehr dichte Kräuter und kleine Pflanzenteile). Dann kommt die Kühlhaube mit der Dampfleitung, aus der später das Schnapsglas austritt.

Abschließend werden die Siliconschläuche verbunden - und die Destillation gestartet. Nach etwa 10 minuten kocht das Leitungswasser im Wasserkocher, und nach weiteren 20-30 min befindet sich der Geruch der Pflanzen in der Atemluft, bevor die Hydrolate austritt. Die Hydrolate kommt zuerst zögerlich, dann in regelmässigen Schocks aus dem Wasserdampfrohr.

Ich lasse Hydrolamellen mit einem sichtbaren Gehalt an ätherischem Fett im Hydrolaten zurück; ich filtriere sie nicht. Oder sie können in einem Behälter mit engem Ausschnitt gesammelt werden, um das ätherische Fett vorab zu entfernen. Hervorragende Hydrolyse z.B. aus z. B. Granatapfel oder Rotmarin weist beim Rühren zahllose Tropfen des etherischen öls auf - eine solche Eigenschaft kann nur von Ihnen selbst hergestellt werden.

Besonders langlebig sind diese Hydrolates. Hydroplatten mit einem hohen Schwebstoffgehalt - typischerweise Mädesüßwasser -Hydrolat - werden mit einer Nütsche filtriert, um die Pollen zu beseitigen. Jeder Destillationsprozess wird von mir protokolliert - Datumsangabe, Anlage, Zusammensetzung (frisch, trocken, exakte Angaben zu den Pflanzenteilen), wie viel Medikament mit wie viel aufbereitet wurde; eine Kolumne für Kommentare hinterlässt Platz für meine Impressionen.

Um die Destillate später besser erkennen zu können, verteile ich Batchanlagen. Wenn Sie mit Sorgfalt und Wissen und Können arbeiten, sind selbst gefertigte Hydrolates von höchster Güte, die im Gegensatz zu eingekauften Hydrolates (je nach Lieferant und Qualität) nicht fehlen dürfen - im Gegensatz dazu erzielen wir bei vielen Anlagen eine Güte, die die eingekauften Hydrolates bei weitem übersteigt.

Einige Hydrogele können nicht in der gleichen Weise gebrannt werden: Weder sind die korrespondierenden Anlagen in der für ein hochwertiges Hydrogenlate erforderlichen Quantität noch in der für ein hochwertiges Hydrogenlate erforderlichen Frischegrad vorhanden (z.B. qualitativ hochwertiges Rosenhydrolate), andere Hydrogenlate werden über einen Zeitraum von mehreren Wochen portioniert und gedestilliert (z.B. Ylang-Yang Hydrolate). Doch auch die Destillation von Hydrolaten sorgt für unübertroffene Frischhaltung, wir haben die Verfügungsgewalt über das Trinkwasser und das pflanzliche Material und entscheiden selbst, ob und wie viel wir erhalten wollen.

Darüber hinaus liegt es in unseren Händen, das ätherische Öle im Hydrolaten zu lassen, während dieses in der Praxis meist komplett entfernt wird - in der heutigen Zeit werden Hydrolamellen üblicherweise als Nebenprodukte, um nicht zu sagen als Abfallstoffe, der Produktion von ätherischem Öle betrachtet. Das Erkennen des Therapievorteils von hochwertigen, reinen Hydrolaten ist ein sehr junger Trend, der hauptsächlich aus Frankreich kommt und nur allmählich an Bedeutung zunimmt.

Bei der Herstellung meiner Hydrolates trifft für mich folgendes zu: die sorgfältigstmögliche Pflanzenauswahl und immer die Wahl für weniger "Masse" und intensiveren Qualitätsanspruch. Jeder Fläschchen Wasser ist ein kleiner Schatz. Kleinchargen sind jedoch nur dann Sinn, wenn es nicht darum geht, ätherische öle zu gewinnen: Für ein optimales Ergebnis ist so viel pflanzliches Material erforderlich, dass die betreffenden Anlagen genügend Zeit haben, um ihre typ. Bestandteile während der Destillation an den Dampf freizusetzen, d.h. für eine genügend lange Zeit zu destillieren.

Zusammenführung: Doppelte Destillation? Einige Hydrogele werden üblicherweise zweimal gebrannt. Um ein intensiv aromatisches Resultat zu erzielen, wird diese sogenannte Zusammenführung oft in Betracht gezogen: Jedes ätherische Öle enthält auch mehr oder weniger lösliche Bestandteile. Durch einfache Destillation bleiben einige dieser Stoffe in der Luft und können nicht als Ätherisches Öle hergestellt werden.

Deshalb werden einige pflanzliche Destillate gekocht, d.h. das einmal gebrannte Destillat wird dem Prozess wieder zugeführt und sammelt wasserlösliche Bestandteile. Nur wenn es mit diesen getränkt ist, entsteht eine getrennte Lage des fertigen etherischen öls auf dem Hydrolaten. Der fettlösliche Bestandteil des etherischen öls (Mono- und Sedquiterpene, etc.) wird bei der Kohobierung entfernt, wie sie z.B. bei Rosensorten üblich ist.

Deshalb wird Rosendropshydrolat üblicherweise cohobiert, d.h. (mindestens) doppelt gebrannt, so dass es seinen vollständigen, charakteristischen Duft bekommt; auch die Ausbeute an ätherischem Öl wäre bei einer bloßen Destillation sehr niedrig. Das Thema der Güte von kohärenten Hydrolamellen wird in der Fachpresse zunehmend kritisch hinterfragt. "Es besteht kein Zweifel, dass kohäsive Hydrogele durch die daraus resultierende Konzentration an essentiellen ölen ihre Lebensdauer verlängert, da ihre Bestandteile eine antimikrobielle Wirkung haben.

Nachdem ich verschiedene Autorinnen und Autoren gelesen habe, neige ich dazu, die Kohäsion nicht als Grundvoraussetzung für eine bessere Lebensqualität zu betrachten, wie Prof. Wabner es in seinem Werk "Aromatherapie" schreibt. Aber wie so oft können wir uns unseren eigenen Experimenten nicht entziehen: Probieren Sie es selbst aus und sehen Sie, welche Arten von der Kohäsion profitierten.

Es ist schön, Hydrolatien zu brennen, die es auf dem Baumarkt nur in seltenen Fällen gibt, wie z.B. Wiesensüßhydrolat, das aufgrund seines niedrigen Ertrags hauptsächlich als Codestillation mit anderen Anlagen verfügbar ist. Bei einigen Gewächsen ist ein ganz anderes, manchmal grün-frisches oder sogar honigartiges Kräutergesicht als Hydralat zu erkennen - wie z.B. Johanneswürze, die besser als Thinktur oder rotes Öl bekannt ist.

Von einigen trockenen pflanzlichen Teilen können attraktive Hydrolatien hergestellt werden, vor allem Holz, Saatgut und Harze sind sehr gut verträglich, wie z.B. der Balsam, der den Geruch von Abbelmoschussamen vermittelt. Im Regelfall liefert frisch oder getrocknetes Pflanzmaterial aus Blumen und Pflanzenblättern wesentlich glaubwürdigere Ergebnisse als das Trockenkraut, kann aber einen angenehmen Geruch nach Hydrolaten aus trockenen Orangeblüten haben.

Eine olfaktorische Freude ist die Melissenhydrolate aus dem Frischkraut: Der Ertrag an ätherischen Ölen ist sehr gering, daher konzentriere ich mein Augenmerk nur auf die Hydrolaten - aber dieser Geruch ist einfach unfassbar! Hydrolates aus der Espressomaschine? Die Espressomaschine wird in einigen Fachbüchern und auch auf einigen Websites als mögliche Alternative zur Herstellung von Hydrolaten erwähnt.

Hydrolaten können Sie nicht abdestillieren, da die Anlagenteile bei einer Temperatur von etwa 100 C mit Luft und Dampf durch das Aufsteigrohr des Behälters herausgezogen werden. Während der Destillation summieren sich die Brüdendrücke der einzelnen Komponenten in den Anlagen und verdunsten unter 100 C, was die empfindlichen Pflanzenbestandteile schützt, der Dampfdruck ist niedrig.

Außerdem haben die Anlagen bei der Dampfdestillation keinen Einfluss auf das kochende Nass, sondern nur auf den Kessel. Was aus der Kaffeekanne kommt, ist mehr wie ein starker Teetrinken, bei dem ein Teetrinken die Pflanze und die darin enthaltenen essentiellen öle sanfter aufbereitet. Sogar suspendierte Stoffe können nie ausgeschlossen werden; Sie sollten daher einen solchen Infusionen als wässrige Phase für eine Dispersion niemals benutzen, auch wenn dies in Ihrem neu gekauften Werk über die Herstellung von Naturkosmetika steht.

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