Deutsche Mantras

Mantras aus Deutschland

Seit einiger Zeit findet man es auch in den Wörterbüchern der deutschen Sprache: Die Mantras sind "Worte mit magischer Kraft", die wir dort lernen. Das Mantra ist ein Begriff aus dem indischen Sanskrit und beschreibt eine spirituelle Form, um Geist, Seele und Körper in Einklang zu bringen. Muss das Mantras immer in Sanskrit sein? In der deutschen Sprache ist das Mantra meist kastriert, seltener wird das Männliche verwendet.

Mantren - Wörter der Macht

lch bin dabei, die heiligen Bezeichnungen zu wiederholen. In einem Verbraucher-Tempel, der jetzt mein Mantrastil wird. Ich schaue mir in einem Beitrag gleich das Mantra an. Seit einiger Zeit findet man es auch in den Lexika der englischen Sprache: Mantren sind " Wörter mit Zauberkraft ", lernen wir dort.

"Wörter mit geistiger Kraft" würden wir aus der Perspektive des Yoga ausdrücken. Die indische Yogi wusste von jeher um die Macht des Begriffs. Ihr Sprachgebrauch war die Sanskritsprache, auch bekannt als die Göttersprache. Der vedische Prophet, der sogenannte Rishi, empfing Wörter in seiner Vision, sah oder hörte sie und gab sie an unendliche Jüngergenerationen weiter.

Vedas, Upanishaden und die Bhagavad Gita beinhalten keine einzelnen Mantras, aber sie alle sind es. Sie sind Wörter von hoher klanglicher Wertigkeit mit einer intensiven spirituellen Aussage. Da diese Mantren über die Jahrhunderte hinweg ständig vorgetragen wurden, entwickelte sich ein kraftvolles Kräftefeld, das all jene, die Mantren mit der rechten Haltung wiedergeben.

Im Allgemeinen können wir sehen, dass jede hoch entwickelte Programmiersprache ihre eigene Genialität und ihre eigene Ausstrahlung hat. Die italienische Seite ist die Opernsprache, die französische die Chansonsprache und die englisch-amerikanische das Mittel des Pop und der Rockmusik (sowie der exquisiten Poesie), während die deutsche Seite über einmalige Ausdrucksmöglichkeiten in der Philosophie verfügte.

Dennoch ist es Indiens großes spirituelles Geschenk an die Menschen. Wofür steht das Mantraspiel? Der eine kommt von Mana, die mit dem Lateinischen und dem Deutschen geistig verbunden ist. Das Mantren ist im sanskritischen Sprachgebrauch überwiegend männlich, weshalb "das Mantra" oft gesagt wird, teilweise aber auch neutral, also das Mantren oder das Mantren. In der hinduistischen Welt ist das Mantren der Titel Gottes oder eines Avatar, und seine fortwährende Repetition (Japa) verheißt geistige Erleichterung.

Aber es bedeutet auch gewisse Mahawakyas oder Worte der Stärke wie so'ham, Er bin ich, oder die heiligen Sanskrit-Versen, die als Enthüllung aufgenommen wurden. An vielen Buddhismusschulen begegnet uns die Mantrasprache. Dabei ist das Mantren eine mit geistiger Macht gefüllte Trigramme oder Folge von Silben. Es ist ein Werkzeug, das den Heiligen Geist beschützt und unterstützt.

Was ist das Mantrasystem? Wir wissen außerdem, dass nahezu alle uns bekannte indische Jogis des zwanzigsten Jahrhunderts das Mantren als ein erforderliches, hilfsbereites oder wenigstens fakultatives Mittel der Sadhana, der geistlichen Zucht, empfohlen haben. Die Mantren und ihre hartnäckige Repetition stabilisiert den Verstand und erzeugt zunächst eine feinstoffliche Spurenbildung im Ätherischen - das nach der yogischen Vision neben dem körperlichen Teil des Körpers besteht - als ob ein Weg frei wäre, der letztlich auch Auswirkungen auf der stofflichen Ebene hat.

Dieses Ziel wird durch das Mantren wunderbar erreicht. Er enthält die heiligen Inhalte des Bewusstseins, die wir nach und nach aufgreifen und durch ständige Kontakte verarbeiten, die unseren Verstand verfeinern und ihn für die Ruhe aufnahmefähiger machen. In dieser Hinsicht ist es eine transformierende Praxis, die aber erst dann Früchte trägt, wenn wir uns den Inhalt der Mantren ernsthaft erschließen und sie nicht nur auf mechanischem Wege wiedergeben.

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