Dharma

Schicksalsschlag

Das Dharma ist ein indisches Wort und beschreibt eine alte Lehre. Das Dharma - Vision und Lehre des Buddha. Dharma ist nicht nur im Buddhismus, sondern auch im Hinduismus zu finden. Das Dharma - die Lehre des Buddha. Das Dharma ist ein komplexer Begriff, der in allen indischen Religionen vorkommt, also neben dem Hinduismus auch im Buddhismus, Jainismus und Sikhismus.

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Dharma ist im hinduistischen System eines der wichtigsten Konzepte und wird von der Wurzel'Dhr' (halten) abgeleit. 2 ] Dharma, Hinduethik, entscheidet in vielerlei Hinsicht über das Hinduleben. Das Dharma ist für uns die Grundlage für unsere Lebensweise, für unsere sozialen und familiären Beziehungen, für unser tägliches Fest, für unsere religiösen Riten, für unsere Sitten und Gebräuche, oft auch für die Vorschriften der Körperpflege und Nahrungszubereitung.

Die Hindus betrachten die Einhaltung des Dharma nicht nur als Grundvoraussetzung für das soziale Wohlbefinden, sondern auch für eine gute Persönlichkeitsentwicklung. Das Karmabild, das die Ergebnisse der Handlungen des Einzelnen (Ursache und Wirkung) enthält, ist für sie von der Verwirklichung des Dharma abhängig. 3] Die Hindus haben jedoch keinen besonderen, universellen Code, keine besondere Ansammlung von Gesetzmäßigkeiten, die für alle gleichermassen bindend wären, wie die Zehn Gesetze der jüdischen und christlichen Bevölkerung.

Nach dem Dharma kann jedes Lebewesen im Kosmos an den Aufgaben erkannt werden, die es erfülle. Im Grunde genommen beinhaltet der Begriff Dharma mehrere unterschiedliche Gesichtspunkte. Das ewig andauernde, unwandelbare Dharma (Sanatana Dharma) beschreibt die Ordnung des Kosmos, die das ganze Weltall aufrechterhält. 4 ] Dazu zählen sowohl die Naturgesetze[5] als auch die Weisheit der Vedas, der wichtigsten Schrift der Hindu.

Laut den Glaubenden kommt Dharma aus dem Brahmanen, dem Absoluten. Sanatana-Dharma, "ewige Ordnung", ist auch der eigene Name der Hindu. Dharma ist auf der menschlichen Seite die Ordnung der Gemeinschaft, die ihrerseits mehrere Facetten hat. Grundsätzlich hat die Hindutradition drei Verpflichtungen: Das Kastedharma enthält für jede Gesellschaftsgruppe andere Gesetze: Sowohl die Hindutradition als auch die alte Gesetzgebung ordnen hier jedem in der Gemeinschaft eine gewisse Aufgabenstellung und besondere ethische Ansprüche zu.

Dieser Brauch ist noch am Leben, aber er ist nicht mehr unwiderruflich. Die folgenden Sadharana Dharmas sind jedoch für alle Menschen allgemein gültige Verhaltensvorschriften. Die Besorgnis um die eigenen Nächsten ist auch ein besonders wichtiger Maßstab des Hindu-Dharma: So fordert das Mahabharata: Erbarmen und Gutherzigkeit ist das oberste Dharma des Gutes (Kap. 13.5-23).

Das Dharma ist eines von "vier rechtmäßigen Zielen" im Menschenleben (Purusharthas), die beiden letztgenannten werden als die höchste angesehen: Die Hindus weisen das säkulare Bemühen, die Begierde und das Wohlstandsstreben nicht als sittenwidrig zurück, aber die beiden letztgenannten haben Vorrang. Im täglichen Gebrauch ist die Verwirklichung des Dharma das oberste Ziel.

Wesentliche Grundlagen für das Lernen des Dharma sind die eigene Überlieferung, die Ahnen und die Anweisungen eines Guru, aber immer in Harmonie mit den Vedas. Es ist ein Wegweiser für alle in der Gemeinschaft - ohne jedoch für alle bindende Vorschriften zu machen. Mit dieser freien Wahl kann auch der Gegensatz zwischen den Anforderungen der traditionellen und den Anforderungen des heutigen Alltags aufgelöst werden.

Altes Recht Bücher sind die sogenannten Gesetzgeber von Manu ("Dharmashastras"), von denen Manu (zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr.) am bekanntesten ist. Auch wenn Manu noch heute verehrt wird, haben die Hindu isten keinen Anrecht auf die Einhaltung ihrer uralten Sitten. Obwohl viele Hinduisten immer noch nach Leitlinien Ausschau halten und ihn anführen, würde keiner von ihnen diese Texte heute als allgemeingültige Anleitung auffassen.

Der Dharmas, die Epik, Puranas und Codes, zählen zu den Smiths und sind daher nicht von unwiderlegbarer Machthaber. Das Dharma ist zwar für immer gültig, kann aber im Inhalt verändert werden und ist nicht immer gleich. 9 ] Wenn zum Beispiel die Mahabharata-Helden noch dazu benutzt würden, viele Menschen zu heiraten, würde dies heute die gesellschaftlichen Bräuche der Hinduisten verletzen; wenn Diebe ihre Hände abhacken würden, wäre eine solche drastische Strafe heute nicht denkbar.

Der Dharma als Gerechtigkeit taucht auch im Maahabharata in Form eines Gott auf, der mit dem Gott der Toten, Yama, in enger Verbindung steht, der als der mythische Vater Yudhishthira, des Ältesten der fünf Brüder Pandava, auftritt. Die Begriffe Dharma (Sanskrit) und Dhamma (Pali) haben im buddhistischen System unterschiedliche kontextbezogene Ausprägungen. Er beschreibt in einer der folgenden Lesungen die Lehren Buddhas.

Das Dharma als das vom buddhistischen Glauben anerkannte und proklamierte Gesetz der Existenz enthält die Doktrin der Vier Noblen Glaubensrichtungen und Formen in der Schutzformel "Ich flüchte in Buddhas, Dharmas und Sangha", einem der "Drei Juwelen", die auch die "Drei Objekte der Zuflucht" genannt werden. Das Dharma wird vor diesem Hintergrund als Gegenstand der Meditation der Zehn Beobachtungen (anussati) betrachtet.

In Mahayana und Vajrayana bezeichnet der Ausdruck die Belehrungen der großen Budhisattvas und aller spirituellen Lehrer, die die Aufklärung durch die Befolgung von Buddha erreicht haben. Dharma - hier kurz gefasst und überwiegend im Plural benutzt - bezeichnet in seiner vor allem im Rahmen der Scholastik des Abhidharma ausgearbeiteten Philosophie die Grundelemente, aus denen sich die Erlebniswelt des Menschen mit ihren geistigen und materiell-physikalischen Bedingungen zusammensetzt. 2.

Diese''Bausteine der Realität'', für die sich der von Helmuth von Glasenapp angeregte Fachbegriff'Existenzfaktoren' in der deutschen Sprache weit verbreitet hat, können jedoch aufgrund ihrer direkten Integration in die Erlösungslehre des Buddhismus nicht mit denen des Demokrit verglichen werden, da sie im Grunde keine Bedeutung haben. Ihr Vortrag soll nicht so sehr eine theologische Erklärung der Welt geben, sondern dem Praktiker vor dem Hintergund der Anatta-Doktrin erklären, wie die Vermutung eines festen Erlebnisträgers - eines Selbst - zustande kommt und ihm einen praxisnahen Wegweiser an die Hand geben, um diese Vermutung als anhaftende Deutung des konditionalen Wechselspiels der Faktoren der Existenz zu begreifen und sie durch meditative Analysen aufzulösen.

In dieser Klassifikation wird grundsätzlich zwischen "bedingten" und "bedingungslosen" Faktoren der Existenz unterschieden. Die' konditionierten' Faktoren der Existenz haben die drei Eigenschaften der Existenz - sie kommen in immer neuen Konstellationen zusammen und werden als schwankende Potentiale, als selektive Kraft- oder Energiekonzentration begriffen, die im konditionalen Kontext des Ursprungs in Abhängigkeiten (pratityasamutpada) und nach dem Karmagesetz auf einander wirken und so dem Menschen den Anschein geben, sich der Weltöffentlichkeit zu stellen,

Die''bedingungslosen'' Dharmas, bei denen Nirvana und/oder Sunyata je nach Interpretation der jeweiligen Schulen mitgezählt werden, nicht aber die Aspekte'Leiden' (dukkha) und'Vergänglichkeit' Anikka. In dem Nirvana Sutra wird die Natur Buddhas (Buddha-dhatu) von Buddhas selbst als "das wirkliche Selbst" Buddhas bezeichnet und als "konstant, hart und ewig" (nitya, dhruva, sasvata) bezeichnet.

Es wird auch mit dem Durstlöscher verglichen. Im Traktatskorb des Pali-Kanons, der die von Buddha Schakjamuni überlieferte Lehre aufgreift und in einer nach Themenbereichen geordneten Übersicht vertieft, wurde die Dharma-Doktrin in ihrer Gestalt als vielschichtig strukturiertes Ganzes konkretisiert. Die detaillierte Klassifikation der Dharma durch die Schüler Buddhas sollte eine Analysegrundlage für die Meditationsübung bieten und war daher als Lehrmittel vorgesehen.

So wird die Dharma Lehre auch heute noch in der Therapie unterrichtet und geübt. Es ist somit eine logische Fortsetzung der bereits erwähnten Rubriken "Bewusstsein und geistige Faktoren" (nama) und "Körperlichkeit" (rupa), die über die vielen Lehren Buddhas hinausgehen und in fünf Aneignungsklassen ( "skandhas") und schliesslich in viele andere einteilbar sind.

Die Gesamtanzahl aller Buddhas ist nicht einheitlich, sie schwankt von Schulstufe zu Schulstufe und liegt zwischen 75 (in Sarvastivada), 82 (Theravada) und 84 (Sautrantika) bis 100 (in Yogacara). Später wurde die Dharma Theorie von den scholastischen Hinayana Schulen weiterentwickelt und auch von den folgenden Strömen des Mahayanas angenommen, mit sehr unterschiedlichen Ansichten über die Art und den Zustand des Dharma.

Die Hinayana-Schule von Sautrantica und die Schule von Sautrantica und die Schule von SARAVASTIVADA hatten einen Streit darüber, ob die Dharma nur in der heutigen Zeit oder in allen drei Perioden wirkten. gleichgültig, ob sie ultimative Realitäten (paramattha) oder nur Augenblicke (kshanika) repräsentierten, in den Schwärmen des Mahayanas wurden alle Dharma ohne Ausnahme von einer Selbstnatur (svabhava) als'leer' (sunya) deklariert und die strenge dichotomische Abtrennung zwischen bedingt und bedingungslos wurde dadurch verhältnismäßig gemacht.

Der bereits in Maasanghika einsetzende tiefgreifende Ausbau der Leere (sunyata) auf alle Existenzfaktoren (dharmasunyata) geht auf den wachsenden Einfluss und die Konflikte der Literatur von Prajnaparamita zurück, die Nagarjuna, dessen Arbeit die Basis für die Mahayana gehörende Mittelwegschule (madhyamaka), vor allem mit Repräsentanten von Sarvastivada und Sutrantika, bildeten.

Bei der Klassifikation der Faktoren der Existenz nach Buddhas Tode wurde auch die für den Buddha typische Doktrin der "zwei Wahrheiten" ausgearbeitet, die zwischen der Stufe der relativ verschleierten Realität (samutti sacca) und der Stufe der höheren Realität (paramattha sacca) unterscheidet. In dieser ersten Fassung der "Zwei Wahrheiten" haben die Faktoren der Existenz die größte Realität, deshalb werden sie auch als Paramatta-Dhammen bezeichnet.

Der Alltagsbegriff "Ich" und "Mein" sowie konkrete, substantielle, eigenständige Dinge und Menschen werden dagegen der Stufe der "verschleierten Wirklichkeit" zugerechnet. Er verlagerte die vorher im verabscheuungswürdigen Sinn als oberste Realität beschriebene Existenzfaktoren - wie alles linguistisch auszudrückende - auf die Stufe von Samstag. Nagarjuna verfolgt mit der Änderung des Verfahrens in Verbindung mit den "Zwei Wahrheiten" vor dem Hintergrund der damaligen Diskussion über den Realitätszustand der Dharma' das ausdrückliche Bestreben, darauf aufmerksam zu machen, dass die "letzte Wahrheit" nur in der "Leere" zu sehen ist, aber nicht mündlich beschreibbar ist, da jede Art von Aussage eine "bedingte Wahrheit" ausdrückt, die als solche keine unbedingte Geltung hat.

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