Dialektisch Behaviorale Therapie

Dialogische Verhaltenstherapie

Weitere Informationen zur DBT Dialektischen Verhaltenstherapie. mw-headline" id="Anwendung">Anwendung[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Dialectical Behavioral Therapy (DBT) ist eine Form der Psychotherapie zur Therapie von Patientinnen und Patienten, die anfällig für Eigengefährdung oder Fremdbelichtung sind und wird häufig bei der Therapie von Borderline Persönlichkeitsstörungen eingesetzt. Das DBT, das in den 80er Jahren von der US-amerikanischer Diplompsychologin Marsha M. Linehan entwickelt wurde, beruht auf kognitiver Verhaltenstherapie, beinhaltet aber auch Bestandteile anderer therapeutischer Richtungen und fernöstlicher meditativer Techniken.

Das DBT wurde zunächst von Linehan als stationäres Versorgungskonzept für chronische Selbstmordpatienten mit Borderline Disorder (BPS) aufgesetzt. Mittlerweile wird das Therapiesystem auch im ambulanten Sektor angewendet[2] und ist auch für unterschiedliche Personengruppen (Jugendliche, Essstörungspatienten, Häftlinge und andere) konzipiert. Die " Dialektikstrategie " (Linehan, 1996) ist die Basis für den Begriff der dialektischen Verhaltenstherapie.

Die Diagnostik im Sinn von DBT untersucht offensichtliche Widersprüche in der Patientenwelt, um sie zu lösen und Schritt für Schritt zu vernetzen. Der ( "ambulante") DBT beinhaltet: regelmäßiges Intervisionen der Therapie. Bevorzugt werden selbstmörderisches und parasuizides Handeln, dann verhaltensbedrohliche Therapie, Beeinträchtigung der Wohnqualität und Unvermögen. Wesentlicher Bestandteil der Therapie ist eine praktikable Therapiebeziehung mit der Betreuung des Heilpraktikers in einer Ich-Assistenzfunktion, z.B. bei entsprechender Limitierung, Aufbau der Selbsterziehung, Anerkennung der erreichten Leistungen und anderer.

Sehen Sie in diesem Sinn auch Reparieren als einen wesentlichen Teil vieler Therapiebeziehungen. Die therapeutische Verwandtschaft spielt bei der Therapie von BPH-Patienten eine ganz spezielle Bedeutung, da diese anfälliger sind als andere für vorzeitige Therapieabbrüche, schwierige Handlungen, extreme Negativität usw., vor allem aufgrund ihrer vielfältigen seelischen und interpersonellen Schwierigkeiten und des entsprechenden Fehlens geeigneter Behandlungsformen.

Es wird eine Vereinbarung zwischen dem Betroffenen und dem Therapeuten/Klinik getroffen. Der Patient bekennt sich zur Zusammenarbeit und Beachtung von Vorschriften und Vereinbarungen, der Behandler zur optimalen Unterstützung. Während der Therapie wird das Engagement regelmässig überprüft und bei Bedarf führt der Patient eine Terminkarte, in der Selbstmordgedanken, Verspannungen, Drogenkonsum, andere gestörte Verhaltensmuster, aber auch Skill-Applikation und ein positives Tagesgeschehen eingetragen werden sollen.

Anhand von verhaltensanalytischen Untersuchungen sollen die Betreffenden Einblicke in den Aufbau von Spannungen gewinnen und das im Rahmen des Kompetenztrainings Erlernte in Aktionspläne einfließen lassen. Der Patient wird nach einem Selbstverletzungsverhalten oder Selbstmordversuch aufgefordert, solche Untersuchungen selbst durchzuführen. Vorraussetzung für die mögliche Behandlung eines Traumes in einer zweiten Therapiephase ist, dass die Patientinnen und Patientinnen durch die erlernten Fähigkeiten erlernt haben, seelische Krisensituationen, Spannungsverhältnisse und Abgrenzungen selbst zu regeln.

Das in der Gruppe vermittelte Wissen gilt auch für die individuelle Behandlung. Der Workshop-Charakter des Fertigkeitstrainings, das nach dem Prinzip von zwei Psychotherapeuten durchgeführt wird, ist gegeben. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Kompetenzen. Interaktionale Problemstellungen werden durch die Anwendung von Fähigkeiten im Sinn von DBT aufbereitet. In Inner Mindfulness werden dem Betroffenen Methoden beigebracht, um sich selbst besser zu fühlen und zu wahrnehmen und seiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeit zu trauen.

Mit dem Modul Interpersonal Skills sollen Menschen in die Lage versetzt werden, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und zu erhalten. In der Auseinandersetzung mit dem Gefühl lernt der Patient, seine verschiedenen Empfindungen zu erfassen und zu nennen und seine Relevanz für sein Tun zu erfassen. Fähigkeiten wie das Betrachten, Beschreiben bzw. Verständnis von Emotionen, das Reduzieren der Verletzlichkeit, das Ergreifen von Schritten zu angenehmen Emotionen, das Weglassen von emotionalem Leid werden diskutiert und praktiziert.

Es geht darum, zu erlernen, die Empfindungen in ihrer Bedeutung und Wirkung zu begreifen und zu verinnerlichen und das Selbstbewusstsein in den eigenen Empfindungen zu festigen. Der Patient lernt, Krisensituationen zu ertragen und Spannungen abzubauen durch Verfahren wie: Ablenkung durch kräftige Sinnesreize (z.B. Eiswürfel), "Verbesserung des Augenblicks" durch diverse Verfahren, "Vor- und Nachteile" (die für selbstschädigendes und ablehnendes Benehmen sprechen), Annahme von Wirklichkeit, Atmungsübungen, "Lichtlächeln" und Bewusstseinsübungen.

Weiteres Anliegen ist es, zu erlernen, unbefriedigende Geschehnisse und Empfindungen zu überstehen, solange die Lage nicht veränderbar ist ("radikale Akzeptanz"). Es ist das erklärte erklärtes Hauptziel der Übungen, ein gesundes Selbstvertrauen und eine hohe Eigenakzeptanz aufzubauen. Der Patient wird angewiesen, ein individuelles "Notfallkit" zu erstellen, in dem alle wichtigen Werkzeuge für die Stresstoleranz gespeichert sind. Der Patient sollte Karten mit den nützlichsten Fähigkeiten bei sich haben.

Außerdem erhält der Patient ein Formular, in dem die erworbenen Fähigkeiten aufgeführt sind und in dem festgehalten wird, welche Fähigkeiten er erworben hat und wie erfolgreich er sie angewendet hat. In Suizidkrisen oder vor einer Selbstverletzung können die Betroffenen ihre Therapie anordnen. Bei der telefonischen Verfügbarkeit ist vorab mit dem behandelnden Arzt zu klären und hängt auch von den Einschränkungen des behandelnden Arztes ab.

Der Patient berichtet, warum er sich in einer Krisenlage befindet und welche Fähigkeiten er bereits erlernt hat. Die Therapeutin und die Patientinnen diskutieren Fähigkeiten, die die Patientinnen und Therapeuten nutzen sollten. Es ist für die Betroffenen nützlich, die erlernten Fähigkeiten nennen zu können. Wenn sich Patientinnen und Patientinnen verletzten oder Selbstmordversuche unternehmen, sollte dies nicht durch erhöhte Aufmerksamkeit untermauert werden.

Es ist das Bestreben, dass die Patientinnen und Patienten anschließend eine Verhaltensanalyse dieser Situation durchführen. Einzel- und Gruppentherapeuten kommen regelmässig zusammen, um Informationen über die Patientinnen und Therapeuten untereinander zu tauschen und sich vorzustellen. Dialektische Verhaltenstherapie (DBT) hat in willkürlich gesteuerten klinischen Prüfungen (Langzeitstudien, in denen die Patientinnen und Patienten nach dem Zufallsprinzip den Behandlungsverhältnissen zugewiesen werden) moderatere Ergebnisse zeitigt.

5 ][6] In den vergleichenden Therapiestudien wurden im Vergleich zu herkömmlichen Methoden der Verhaltenstherapie signifikant mehr positive Behandlungsabläufe und überzeugende therapeutische Erfolge gefunden. Für die DBT wurde der Nachweis der Wirksamkeit durch verschiedene Untersuchungen geführt, vor allem für das problematische Verhaltensweisen als Zielvariable, z.B. "selbstmörderisches" und "selbstverletzendes Verhalten", aber auch "hospitalisierendes Verhalten" (vgl. Linehan et al. 1999, 1998; Bohus, Martin et al. 1996).

Auch ein Jahr nach Beendigung der Therapie war die überlegene soziale und berufliche Eingliederung sowie die Dauer des Krankenhausaufenthaltes noch nachweislich ("Überlegenheit") (Zusammenfassung Bohus et al. 1996; Linehan et al. 1993; Kritik an dieser Dammann et al., 2000). Laut Linehan weist die in ihren Manifestationen fliessende Gruppierung von BPS mit multiplen selbstschädigenden und vor allem nicht-finalen Selbstmordaktionen (Parasuizidalität) folgende Verhaltensweisen auf, die an sich schon Zielgrößen des DBT-Konzeptes sind: Angst vor Verlust der Kontrolle und erhöhte Spannung werden wahrgenommen.

Die seelische Unsicherheit mit einer erhöhten Dekompensierbereitschaft und einer Verknappung der Ressourcen führen - meist seelisch getriggert - in unterschiedlichem Maße zu einer Uneinheitlichkeit, für die Betroffenen zu erträglichen, übermäßigen Gefühlszuständen der Erregung, die ihrerseits nur von den Betroffenen unterbunden - negativerweise gesteigert - durch Selbstverletzungen durchbrochen werden können. Vor allem diese gefühlsmäßige Fehlregulierung prägt die meist unübersichtliche Beziehung des an einer Borderline-Störung erkrankten Menschen zu sich selbst und zu anderen Menschen.

Das DBT von Patientinnen und Patientinnen mit einem BPS weist nun die folgenden markanten Unterschiede von DBT gegenüber anderen gängigen Therapieformen auf: Bei der dialektisch- verhaltenstherapeutischen Therapie, die konzeptionell auf die Therapie von spezifischen Defiziten wichtiger Grundfertigkeiten bei Borderline Persönlichkeitsstörungen zielt, handelt es sich um eine Modifikation unterschiedlicher Therapiemethoden der Verhaltenstherapie. der Borderline Persönlichkeitsstörungen. Ein Verhaltenstherapeut muss dazu eine gezielte zusätzliche Therapieausbildung durchlaufen, da das Training der Verhaltenstherapie selbst keine vertiefenden Informationen über diese komplexe Erkrankung und ihre Therapie liefert.

Weiterbildungskurse in der dialektischen Verhaltenstherapie werden in Deutschland vom Dachverband-DBT e. V. durchgeführt. John F. Clarkin, Frank E. Yeomans, Otto F. Kernberg: psychotherapeutische Behandlung der Borderline-Persönlichkeit: Handbuch für die psychodynamische Therapie. Nach Osten: Efficité de l'éffectiveness de l'wave d'études behavioural: systematic et de meta-analysis. Ein: In: Recherche und Verhaltenstherapie. Dialektische Verhaltenstherapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen: eine Meta-Analyse mit Mixed-Effects-Modellierung.

Jahrgang 78, Nr. 6, Dez. 2010, S. 936-951, doi:10. 1037/a0021015, PMID 21114345. Das ist Marsha M. Linehan: Dialektische Verhaltenstherapie bei grenzwertigen Persönlichkeitsstörungen : Theorie und Methode. Klinik Bull Meringer, 1987, 51, S. 261-276. Das ist Marsha M. Linehan: Thérapie de behavioural dialectique: Ein kognitiver verhaltensorientierter Ansatz zum Parasuizid. I Pers Disord, 1987, I, S. 328-333. Das sind Marsha M. Linehan, Hubert E. Armstrong, Alejandra Suarez, Douglas Allmon, Heidi L. Heard: Kognitive Verhaltenstherapie bei chronisch parasuiziden Grenzpatienten.

Archive of general psychiatry, 1991, 48, S. 1060-1064. Marsha Linehan: Dialektische Verhaltenstherapie bei Borderline Persönlichkeitsstörungen. KVP-Medien (1996), ISBN 3-980-30748-4. Marsha Linehan: Trainingsmanual zur Dialektisch-Behavioralen Therapie der Borderline-Personersonlichkeitsstörung CIP-Medienmodule ("Training Manual for the Dialectical Behavioral Therapy of Borderline Personality Disorders") (1996), ISBN 3-980-30749-2. Die dialektische Verhaltenstherapie hat mir sehr gut getan Herausgeber: Herausgeber: Verlagshaus: Hogrefe-Verlag; Ausgabe: 1 (Oktober 2006), ISBN 3-8017-2021-7, ISBN 978-3-8017-2021-6 Bohus, M. und Berger, M. (1996): Dialektisch-verhaltende psychotherapeutische Maßnahmen nach M. Linehan.

Eine neue Konzeption zur Therapie von Borderline Persönlichkeitsstörungen.

Mehr zum Thema