Die Maya Sprache der Schönheit

Maya-Sprache der Schönheit

Sie sind eine der ältesten Kulturen der Welt. Dieser großartige Band erzählt von den großen künstlerischen Ausdrucksformen der Maya. Maya-Sprache der Schönheit: spannende Ausstellung zum alten Amerika im Martin-Gropius-Bau, Berlin

Mit ihren Sujets schuf sie eindrucksvolle Exemplare fremder Schönheits-Ideale - der Martin-Gropius-Bau präsentiert eine hochwertige Auslese. Die Maya haben diese umfangreiche Verschönerung des Körpers bereits vor ca. 2000 Jahren durch Verletzungen geübt - und das viel drastischer als Sie! Alle Menschen wissen, dass physische Veränderung ein Schönheitsideal ist. Zwischen Südmexiko und Guatemala ging jedoch kaum etwas so weit wie die Maya: Sie drückten bereits Säuglingsköpfe in Laster, um ihnen eine langgestreckte Kopfform zu geben.

Auch die Maya schätzen die üppigen Narben. Explizit auf Körperbilder von Menschen, Tiere und Götter begrenzt ist die Schau "Sprache der Schönheit", weil für die Maya alle drei Bereiche miteinander verschmolzen sind. Allein die Fokussierung auf rund 300 Objekte zur Körperkultur lässt jedoch die gesamte ästhetische Bandbreite der Maya zu - und das ist durchaus eindrucksvoll.

Die Maya kennen wie andere präkolumbianische Kulturen weder Zugvögel noch Metallbearbeitung. Aber nicht nur ihre Charaktere sind komplex, sondern alle Facetten der Maya-Kultur: von der Kleidung, die an jedem Platz etwas anders aussieht, über die rituellen Regeln, die die ganze Existenz bestimmen, bis hin zur Religiosität mit etwa 150 Gottheiten, die auch - je nach Bedürfnis und Gegend - in verschiedenen Formen auftreten.

Anders als andere alte amerikanische Spezialkulturen wie die Araber oder die Inkas haben die Maya nie in einem zentralistisch geführten Imperium gelebt. Sie war ein Symbol der Oberfläche der Erde; sie galt wegen ihrer Neugierde als Schützer der Kunst und Wissenschaft; sie vermittelte den Himmelskräften, weil sie hoch hinausfliegen konnten; der Jaguar war ein Symbol der höchsten Macht, und die gefiederten Schlange stand für Kukulkan (von den Arteken als Ketzalcoatl bezeichnet), den Schöpfer-Gott und Meister der Element.

Gleichzeitig sind die Nachkommen dieser Meister und Wissenschaftler eine große Gruppe: Rund sechs Mio. Maya leben heute in Mexiko, Belize und Guatemala.

The Mayan Language of Beauty | Mexiko Travel

Als Teil des Doppeljahres zwischen Deutschland und Mexiko können Sie vom 12. April 2016 bis 7. August 2016 die Schau "Die Maya - Sprache der Schönheit" im Martin-Gropius-Bau in Berlin miterleben. Die einmalige Schau, die einen Einblick in die alte Maya-Welt gibt, wird vom Instituto Nacional de Antropología e Historia (INAH) in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau organisiert und vom Staatsministerium Mexikos und der Embassy of Mexico in Berlin unterstützt.

Sie ist von Mittwoch bis Montag von 10:00 bis 19:00 Uhr und kostet 10,00 EUR oder 7,00 EUR Ermäßigung. Die mexikanischen und europäischen Wissenschaftler werden Forschungsergebnisse zu Maya-Architektur, Städtebau und Wirtschaftsbeziehungen vorstellen und einzelne Bereiche der Messe vertiefen.

In der umfangreichen Werkschau wird ein Blick in eine der weltweit traditionsreichsten Kulturkreise geworfen und eine Kunstsammlung mit rund 300 Werken, darunter wertvolle Kulturschätze und nationale Schätze Mexikos, gezeigt. Erklärende Schautafeln informieren über die Wichtigkeit und den Ursprung der Einzelwerke und die große Mayakultur. Hier gibt es viel zu entdecken und zu entdecken, also stellen Sie sicher, dass Sie Zeit haben, die Messe zu besichtigen.

Von 500 v. Chr. bis 1500 n. Chr. hatten die Maya eine noch nie da gewesene hohe kulturelle Vielfalt hervorgebracht, vor allem auf der Yucatánhalbinsel im östlichen Mexiko. Ein fundamentaler Bestandteil der vorspanischen Malerei ist der Leib selbst, der im Zentrum der Schau "The Mayan Language of Beauty" steht. Entsprechend gliedert sich die Schau in folgende vier Bereiche: "Körper als Leinwand" In der religiösen Mayakultur wird der Leib als ein Verhältnis zu den Gottheiten betrachtet.

Die Sekte um den Leib herum war das Zentrum der Anbetung und Barmherzigkeit der Gottheiten. Vom Gemälde bis zu Schrammen und Tattoos wurde der Korpus als Segeltuch verwendet. Das Ideal der Schönheit beinhaltete eine flüchtende Stirne, geschliffene Zähnen und blinzelnde Adleraugen. "The Clothed Body" Maya-Kleidung bringt den Ursprung, den gesellschaftlichen Rang und die persönlichen Eigenschaften zum Ausdruck.

"In der Mayakultur haben sie einen symbolischen Stellenwert und werden als Mittler zwischen den Menschen und den Gottheiten angesehen. Dieser Teil der Exposition zeigt eine Vielzahl von Jaguar, Schlange, Kröte usw. "Der Leib der Götter".

Sehr gläubige Mayas folgten den bizarrsten Ritualen, um ihre Gottheiten barmherzig zu machen und sich ihnen zu unterstellen. Bei den Maya gibt es eine große und lebendige Ahnenkultur. Heutige Maya kultivieren die Ursprünge ihres Kulturerbes, reden Maya als deren Sprache und benutzen 30 unterschiedliche Sprachvarianten.

Ein optimaler Blick in die alte Maya-Kultur und eine Quelle der Begeisterung und Neugierde für die kreativen Errungenschaften der Maya ist die Schau im Martin-Gropius-Bau in Berlin. Wenn Sie das Kulturerbe der Maya aus nächster Nähe kennen lernen und vielleicht gar die ursprünglichen Maya-Kulturen kennen lernen wollen, dann helfen wir Ihnen gern bei der Gestaltung Ihrer ganz persönlichen Anreise.

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