Die vier Edlen Wahrheiten Einfach Erklärt

Drei edle Wahrheiten einfach erklärt

Samudaya heißt die Zweite Edle Wahrheit und erklärt die Ursachen des Leidens: Gier, Verlangen, Hass und Ignoranz des Menschen. Die vier Edlen Wahrheiten - Buddha einfach erklärt Die " Vier Edlen Wahrheiten " sind zusammen mit dem "Edlen Achtfältigen Pfad" und den "Fünf Aneignungen" die Grundlage der Lehre des Buddhismus und um sie in das eigene Wissen und die eigene Praxis umsetzen zu können. Es sind die Belehrungen und Erlebnisse Buddhas, die uns auf dem Weg zu mehr Fülle, Erbarmen und selbstbestimmter Lebensgestaltung helfen sollen - denn diese Sachen sind wahre Glückseligkeit.

Letztendlich sind wir alle bestrebt, ein dauerhaftes Wohlbefinden und eine dauerhafte Befreiung zu erreichen, nicht wahr? Aber bevor ich zu den vier edlen Wahrheiten kommen möchte, möchte ich mit Ihnen ein wenig über das Glücksgefühl philosophieren. 2. Man muss begreifen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, was Freude ist. Nur aus diesem Wissen entsteht die Neugier auf die Funde der vier edlen Wahrheiten.

Durch Anklicken des oben stehenden Links können Sie auch gleich zu den Wahrheiten vordringen. Wenn wir zum Beispiel ein Mobiltelefon erwerben, weil wir denken, dass diese neue Variante für uns Freude ist. Wie kann das Glücksgefühl andauern, wenn wir erkennen, dass es immer vorbei ist, sobald wir etwas Neuartiges erworben oder erfahren haben?

Folgerichtig, denn wie soll das Glücksgefühl halten, wenn die Sachen, an die wir es binden, flüchtig sind. Also müssen wir rausfinden, was uns auf lange Sicht wirklich froh und umsonst macht. Das Ergebnis der vier edlen Wahrheiten hilft uns sehr, diese Lösung für uns zu entdecken. Man könnte jetzt behaupten, dass das alles sehr eigennützig klingen mag, denn nicht alles, was wir tun, um uns wohl und zufrieden zu sein, ist auch ethisch gerechtfertigt, meinen wir.

Dabei kann es nicht nur darum gehen, dass man im Alltag zufrieden und befreit ist, denn das bedeutet dauerhaft "sündigen" und nur das tun, was Spass macht. Arbeiten, Pflichten, Verantwortung - wir haben erfahren, dass wir nur zufrieden sein können, wenn wir diese Aufgaben wahrnehmen. Doch ja, wir können ein ganzes Jahr lang ohne Einschränkung zufrieden sein, denn das wahre Glücksgefühl ist kein Ziel an sich.

Sie ist nicht das Lebensziel oder der Lebenssinn, das Glücksgefühl ist die Basis eines freies Daseins. Und ich würde Freude mehr als inneren Frieden und Freiheit des Handelns beschreiben, die es uns endlich ermöglichen, zu erkennen, wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen - nicht unser Ich. Das ganze eigene Wohlbefinden zu genießen heißt, hilfreich, mitfühlend, freizügig und eigenverantwortlich zu sein und somit eine positive Wirkung in dieser Zeit haben.

Wenigstens, wenn man das wirkliche Glücksgefühl sieht, nicht das materiell unterhaltsame Glücksgefühl unserer Kultur, nach dem unser Selbst trachtet, das durch mediale, filmische & fernsehtechnische und ökonomische Thesen fleißig gespeist wird. Von Überlegungen, die nicht unsere sind (Artikeltipp: Warum wir nicht ungehindert & selbst bestimmt leben). Wer dieses "Glück" als Beispiel nimmt, muss nicht immer zufrieden sein.

Weshalb wir glauben, dass Freude überhaupt nicht von Dauer sein kann, wird einfach erklärt: Wir wissen nur vorübergehendes Glücksgefühl und wir wissen heimlich, dass es unmoralisch und unmoralisch ist, weil unser Genussverzehr anderen Menschen Schaden zufügt, genau wie unserem Planet. Darum kombinieren wir die Behauptung, dass wir nur das tun, was uns Freude macht und "glücklich bleiben", mit Selbstsucht.

Dass wir das nicht mehr tun, bringt uns viel Freude. Also ist alles, was wir glauben, dass wir uns für das Leben in der Welt des Glücks unmoralisch und unmoralisch verhalten müssen, weil wir nicht wissen, was Freude ist. Denn wir glauben, dass ein solches Glücksgefühl entsteht, als wäre es eine Art Kalkül der Milchmädchen; durch moralische und sittliche Verwerfung, von der wir uns durch Unterdrückung der Folgen dieser Gewalttaten Befreiung und Freude erhoffen.

So als ob die Unterdrückung des Leidens Freude schafft. "Nicht immer konnten wir an andere Menschen glauben, weil wir sonst selbst unzufrieden wären. Aber was wir in unserer abendländischen Kultur für kurze Zeit beständig zufrieden stellen und beglücken, ist unser Ich, nicht unser Selbst oder unsere Menschen. Das ist der springende Punkt. Du hast es geschafft.

Es wird viel getan, was weder in moralischer noch in ethischer Hinsicht gerechtfertigt ist, und gerade deshalb sind wir nicht zufrieden. Auch wenn wir diese Sachen nur gegen unser besseres Urteilsvermögen tun, um zufrieden zu sein. Das macht Spass und das ist es, worum es im ganzen Land geht! Ich würde lieber Unsinn machen, denn dann bin ich wenigstens zufrieden.

Nein, es ist umgekehrt. Man wird deprimiert und fühlt sich bedeutungslos, weil man Krisensituationen unterdrückt, und unzufrieden, weil man nicht an andere denkt. Immer auf der Suche nach einem neuen Glücksgefühl, denn wir werden es nie in verderblichen Sachen entdecken, und wir werden es dort wiederfinden, weil wir nichts anderes wissen. Doch wahre Annahme, nicht die Unterdrückung von Flüchtigkeit und Leiden, führt zu Freiheiten, und Freiheiten geben uns echten Spielraum, den wir nie zuvor hatten.

Dies beschränkte sich immer auf die Suche unseres Ichs nach dem vergänglichen Glücks. Allein diese neue Befreiung macht uns schon so froh, dass wir mit der Suche aufgehört haben. Jetzt haben wir Zeit, eine Lösung und wirkliche Möglichkeiten zu suchen, das Leiden nicht zu unterdrücken, sondern es zu eliminieren und in Eigenregie in Frieden zu umzuwandeln.

Sie werden sich fragen, wie viele Sachen, von denen Sie wissen, dass sie nicht gesund sind, Sie auf einmal ganz natürlich loslassen. Obgleich Sie dachten, dass diese Sachen Ihre Eigenständigkeit und die Qualität des Lebens sein würden. Auf einmal werden wir fröhlicher, wenn wir die Sache loslassen. Diese edlen Wahrheiten sowie der achtfältige Weg steigern die Lust, auch diese Erfahrungen zu machen.

Aber sie sind nicht die Antwort, und auch nicht das Ziel an sich. Was wir tun, ist darauf ausgelegt, unser eigenes Wohlbefinden zu steigern. Nützlichkeit und Mitleid betrachten wir als Bedrohung für unser eigenes Wohl. Das ist der Grund, warum wir es noch nicht haben. Wer erkennt, dass er ohne Kauf, Reichtum oder Egoismus zufrieden sein kann, ist eine Bedrohung für die soziale Ordnung des Westens, für den Profit der Wirtschaft und für die Indoktrinierung durch die eigene Gesundheit.

Ständig auf der Suche nach dem Augenblick, in dem du endlich mal freudig und zufrieden bist. Wenn wir zufrieden sind, können wir endlich das tun, was wir wirklich wollen, nicht das, was wir tun müssen. Wenn die Suche nach dem vergänglichen, offensichtlichen Glücksgefühl vorbei ist, werdet ihr euch selbst finden und die Menschen sind verständnisvoll und mitleidig.

Das kommt einfach so. Weil andere gute Sachen nicht funktionieren, muss ich sie nicht loslassen, das ist völlig inakzeptabel. Von nun an machen wir sie nur noch ein wenig besser statt ein wenig schlimmer. Andernfalls wäre ich immer froh, wenn dies die richtige Antwort gewesen wäre.

Aber es macht mich viel mehr glücklich, diese Sachen sein zu dürfen oder sie nicht zu meinem Zweck zu machen, als sie zu tun, oder nach ihnen zu trachten. Die Sachen verpasse ich auch nicht. Seltsamerweise findet man auch wirkliches, bleibendes Glücksgefühl. Wer es nicht besser macht, kann es von keinem anderen und vor allem nicht für sich und unser kleines Eigenleben verlangen.

Kleines Geschenk, ein Lachen, bewusste Atmung - diese Sachen sind ein erster Jobstepp auf einem sehr weiten Weg aus dem Ichgefängnis. Mir wurde wirklich klar, dass der Grund meines Leben ist, zu heilen. Dies trägt nicht dazu bei, dass Sachen wie Familien-, Arbeits- und Sachbesitz abgenutzt werden, aber es ist nicht der Grund oder das Ziel meines Glücklichseins.

Die sinnlichen Eindrücke und materiellen Sachen mag ich nach wie vor, aber wenn ich sie nicht habe oder finde, dass sie nicht gut für mich und andere sind, dann lasse ich sie einfach ohne jeglichen Zeitdruck aus. Dies ist die wirkliche Befreiung. Wirkliches Glücksgefühl kann niemals selbstsüchtig sein, aber das ist nicht so einfach zu durchschauen.

Dies wird durch die vier edlen Wahrheiten und den achtfachen Weg verstanden. "Es ist schmerzhaft im Kreislauf der Existenz: Entbindung ist Leid, Alterung ist Leid, Erkrankung ist Leid, Sterben ist Leid; Leid, Klage, Leid und Hoffnungslosigkeit sind Leid. Gemeinschaft mit den Unbeliebten ist Leid, nicht zu erhalten, was man will, ist Leid.

Kurzum, die fünf Mittel gehen verloren. "Diese Tatsache zeigt uns, dass das Elend direkt mit dem Menschen ist. Es ist Teil des Menschseins, und für das Menschensein sollten wir Dankbarkeit zeigen, denn es befähigt uns von der Macht, die wir aus der Annahme des Leidens erlangen können, eine einmalige Lebenserfahrung, die wir als solches bezeichnen.

Das ist die Tatsache, was ich versucht habe, in der Einführung oben zu erläutern und mit meinen eigenen Beispiel zu unterstützen. So lange wir dauernd damit rechnen, dass es so weiter geht und das Allerbeste noch vor uns ist ( "Sehnsucht, mehr zu werden"), so lange wir davon ausgehen, dass der Lebenssinn Freude und Freude (Lust am Vergnügen) ist, werden wir dieses Glücksgefühl nie haben.

Dennoch lebt man, als hätte man ewige Zeit. Die eigene Flüchtigkeit wird unterdrückt und es entstehen Angst und Unbefriedigung, die wir immer wieder auf Nachfrage nach anderen Sachen oder aus Wut über andere Sachen, Zustände und Menschen erzeugen. Im Hier und Jetzt, im Hier und Jetzt, tun wir das fast nie.

Das ist es, was uns daran hindert, im Hier und Jetzt angemessen zu sein. Unser eigenes Dasein vermissen wir, weil wir davor fürchten. Das sind die Gründe für unser Leiden, nicht die Art und Weise, wie wir das glücklich machen können. Wir wollen immer etwas Schöneres und wollen eine gute Zukunftsperspektive (Durst nach Sein und Werden), obwohl wir diesen durften, indem wir einfach JETZT sind.

Denkt man, dass man nur zufrieden sein kann, wenn man alles bekommt, was man will und ist, dann wird man sehr unzufrieden, sobald man alles hat, was man will. Weil wir dann erkennen, dass das nicht unbedingt Freude ist. Es wird hier gewissermaßen geschildert, wie es uns freut, zu wissen, was das genaue Gegenteil von dem ist, was der Buddha als die wahre Grundursache unseres eigenen Leidens bezeichnet, nämlich das Nichtkennen dieser edlen Wahrheiten.

Durch diese Wahrheiten können wir die logischen Gedankenmuster betrachten, die unser Ich uns bisher verheimlicht hat.

Nur wenn wir diese Sachen wissen, d.h. nicht mehr unwissend sind, können wir uns bewußt zu einem bewußten Verhalten ausbilden. Mehr wir uns an unseren drohenden Todesfall ohne Furcht oder Urteil denken, je mehr wir jeden Augenblick benutzen, anstatt ihn auf einem Mobiltelefon oder TV zu verschwenden, andere Menschen zu verletzen oder andere unbewußte Sachen zu tun.

Das vierte erhabene Wort ist das Wissen, wie man sein eigenes auf diese vier Wahrheiten konzentriert.

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