Drittes Auge Hinduismus

Hinduismus des dritten Auges

Beim Hinduismus wird, wie gesagt, das dritte Auge grob mit dem Stirnchakra, dem Ajna-Chakra, gleichgesetzt. Das Symbol des dritten Auges ist aus dem Hinduismus bekannt. Beliebte religiös-historische Fehler von heute bis morgen Muza-chan. net unter der Kreativ Commons License CC BY-NC-SA 4.0.

Buddha's Third Eye. In der westlichen Welt, besonders bekannt für die "hinduistische" Kundalini Yoga-Tradition, gibt es die Idee eines dritten Blicks in der Mitte der Stirne (Ajna-Chakra). Aber auch buddhistische Darstellungen wurden einem solchen dritten Auge zugeschrieben. Es ist schwierig, weil ein "Auge der Weisheit" oder "himmlisches Auge" zu den sechs Abhijns oder speziellen spirituellen Kräften des geschichtlichen Buddhas gezählt wird.

Ich bin kein Huna. Ihm zufolge ist es die Vermittlung einer antiken Kahunatradition (religiöse Fachleute auf Hawaii). Mekana Risser Chai: Max Freedom Long, et l'Idéalisation de William Brigham, dans : The Hawaiian Journal of History, Vol. 45, 2011, S. 101-121). Aber auch Lisa Pahaleole Hall schreibt, daß er " keinerlei Ähnlichkeit mit irgendeiner hawaiianischen Weltanschauung oder spirituellen Praxis " hat, in: The Contemporary Pacific, Band 17, Nummer 2, S. 404-413, 2005  ; int. bereit durch eine Forschung von'Pona Aloha' auf newagefrauds.org).

Aber auch unter den jugendlichen Nachfahren hawaiischer Volksgruppen besteht heute der Glauben, dass Huna eine althawaiianische Religionspraxis ist (siehe auch Medizinrad). Beliebte Bücher enthalten Phrasen wie: "Die keltischen Tiere hatten zum Beispiel ein Baummorakel, nach dem jedem Tierkreiszeichen ein Stammbaum zugewiesen ist" (H. H. Heidler, Wesen u. Heilung der Familie W. A. W. S. 21).

Keltische Steinehenge. "Der heute noch außerhalb der Naturwissenschaft üblichen Zuordnung von Steinehenge zu den keltischen Völkern begegnete der Natur- und Antikenforscher John Aubrey (1626-1697)" (Bernhard Meier: The Beginnings of Welsh Archaeology, in: The Celts. Waren die heidnischen Gesellschaften der jüngeren Zeit noch von diesem Fehler gekennzeichnet, so korrigiert die heutige Archeologie die Datierungen des steinernen Kreises und hinterfragt tatsächlich alle Anpassungen von Teilen der megalithischen Kulturen der Steinzeit und der Bronzezeit durch die modernen "Kelten".

Gegenwärtige heidnische Gruppierungen bemühen sich zum einen, "eine Linie der Tradition so weit wie möglich in die vorgeschichtliche Zeit, d.h. auch über die Eiszeit hinaus zu schaffen" (Jutta Leskovar: Old Celts - New Druids. Stonehenge ist durch das Prinzip des "Kraftortes" ein idealer Ort für die neuen keltischen Menschen (vgl. auch lsabel Laack: Religionen und Musikthemen in Glastonbury.

Steinehenge und die Kollektividentität "Heidentum"). Das" Medizinrad" /"Sacred Hoop" am National Historic Landmark in Wyoming. Aufwendiger als die Huna und das angeblich "keltische" Steinehenge ist der Falle des "indischen" Medizinrads. Jh. begann man in verschiedenen Veröffentlichungen, über die tatsächliche Bedeutsamkeit der Big Horn-Formation zu diskutieren - und zwar vor allem über jene, die eine Nutzung in der Astronomie rechtfertigen (vgl. Reinhold Emilie Meissner: Medicine Wheel).

So formulierte Andrea Bear Nicholas (Native Studies, St. Thomas University, Fredericton, Kanada) 2007 einen Leserbrief an "unser Volk", in dem sie das Arzneimittelrad als "Schwindel" bezeichnete: "Das Arzneimittelrad ist keine Maliseet- oder Mi'kmaq-Tradition, noch, wie es scheint, war es eine Cheyenne-Tradition". Anderen wie Alice Kehoe rekonstruierte, dass das Arzneimittelrad anfangs nur ein Holzring war, der in einem Spiel der Cheyenne verwendet wurde (in: The Invented Indian, ed. J. A. Clifton, 1990, S. 193-209; siehe auch Beitrag "Medicine Wheel" im "Historical Dictionary of Shamanism", ed. v. Graham Harvey und Robert J. Wallis, 2007, S. 134f.).

Die Beschuldigung seiner Söhne, diesen Feuer-Gott zu "essen", wird in dem Hl. Gesetz der jüdischen und christlichen Kirche als eine besonders schwere Schuld angesehen. Zu erwähnen ist neben Simon von Trenent, der früher als "Heiliger" stilisiert wurde, vor allem die Österreichische Anderl von Rinn-Verehrung (siehe Standardartikel "Totgesagte leben länger", 2014). Der Neuankömmling tötet dieses Kleinkind durch Verletzungen, die dem Auge vollständig entgehen; er selbst betrachtet die Fäden als harmlos.

Solche Nkisi ( "Nagelfetisch") sind seit den ersten Begegnungen mit den Katholiken im Kongo, die den Hl. Sebastian und die Eisenverarbeitung mitgebracht haben, beliebt geworden. "Präsentation des Hl. Sebastian in der St. Sebastianskirche in Mannheim (Baden-Württemberg, Deutschland), Gestalt am rechten Altar". In der europäischen Überlieferung gibt es beispielsweise die Idee von Ätzmännern oder Ätzelmännern als eine Art puppengestützter Bildmagie, scheinbar oft ein Schadenszauber - jedenfalls wird sich diese Interpretation in Europa nach und nach durchsetzen.

In Haiti steht der Wodoo oder Woodsun im Gegensatz zum west-afrikanischen Benin. Da sind die Vermögenswerte, kleine Gestalten, die den Toten einer Gastfamilie darstellen (vgl. Frank Kaspar: Vodoo ist keine Zauberei, Deutschlandradio 2012). Jahrhundert - und anscheinend auch der katholische Heilige Sebastian - die Metallverarbeitung in Zentralafrika eingeführt hat, erscheint sie als christlicher Einfluss: "Man kann zum Beispiel ein Versprechen halten, einen Fingernagel eintreiben und wenn man das Versprechen gehalten hat, den Fingernagel wieder herausziehen" (ebd. ; vgl. auch Olga Grimm-Weissert: Stammkunst.

Immerhin gibt es im Haitianer Vodoo etwas anderes als puppenhafte Dinge. "Wodou - Art and Cult from Haiti"), oder dass heidnische Zirkel aus der Umgebung von Warschau und Asatrú (Nornir's Aett) vermuten lassen, dass in Haiti die europäischen Praktiken der Ätzmänner nur in den Wodoo eingegliedert wurden, d.h. dass es sich um die Verbreitung einer europäisch-heidnischen Übung handelte.

In jedem Falle ist jedoch ein möglicher und nicht auszuschließender Beeinflussung der afroamerikanischen Voodoo-Praxis in Haiti durch esoterische Voodoo-Puppen und die Hollywood-Puppen ersichtlich.

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