Egeltherapie

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie wird von uns erfolgreich eingesetzt: Blutegeltherapie - W wie Wissen - ARD Mensch und tierische Wesen haben sich vor Jahrzehnten bewusst einer kleinen Saugschnecke mit rasiermesserscharfen ZÃ??hnen, dem Achterliek, ausgesetzt. Bereits seit einigen Jahren erfährt die Igeltherapie eine regelrechte Wiedergeburt und wird inzwischen auch in der heutigen Unfall- und Transplantatchirurgie eingesetzt. Du weißt nicht, wie der Mann auf den Achterliek ist.

Mediziner und Badegäste des Hochmittelalters benutzten Blutegel zur Heilung verschiedener Seuchen. Auch unsere französische Nachbarschaft hatte in der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert eine echte Blutegel-Mode: Die Blutegel-Therapie wurde für fast jede Volkskrankheit vorgeschlagen und oft weit über die Vernunftgrenzen hinaus behandelt. Weil das wichtigste Ziel der Therapie die Blutentnahme war, wurden in einigen Behandlungen bis zu 80 Blutegel auf einmal angewendet, in der Regel etwa vier, was zu Toten führte.

Erst nachdem die Behandlung mittlerweile aus der Mode kam, wurde untersucht, warum und wie der Elchbiss die Menschengesundheit beeinflusst. Obwohl mittlerweile eine Vielzahl von Speichelkomponenten bekannt sind, ist nicht ganz klar, wie diese Substanzen interagieren. Heute wird der Egel vor allem in zwei Gebieten eingesetzt, der Schönheitsoperation und der Schmerzbehandlung.

Schönheitsoperationen: Bei der Hauttransplantation wird die Stauung der Venen reduziert und durch angewandte Blutsauger werden Blutgerinnsel vermieden. Aber auch bei Muskelverspannungsschmerzen werden Blutsauger eingesetzt, um eine so genannte luxuriöse Durchblutung der geschädigten Bereiche zu erzielen. Derzeit wird am Rheinazentrum Mittehessen eine Untersuchung zur Therapie von Patientinnen und Patienten im Bereich chronischer Rückenbeschwerden durchlaufen. Deshalb werden in Spezialzuchtbetrieben blutige Tiere für therapeutische Zwecke züchtet.

Rund eine Millionen Leeds ernähren sich in 40 Becken; etwa 300.000 werden jedes Jahr an Human- oder Veterinärpraxen und Krankenhäuser geschickt. Sie kommen als Import-Tiere aus Südeuropa (Serbien, Türkei) oder werden unmittelbar in Biebertal gezüchtet. Vor der Freisetzung bei menschlichen oder tierischen Patientinnen und Patienten müssen sie jedoch acht Monaten lang in einem Quarantäne-Teich verhungern.

Dadurch ist jedoch sichergestellt, dass sie keine Krankheitserreger enthalten, die sie beim Lutschen auf den Betroffenen überträgt. Auch aus Hygienegründen kann ein Schnorrer nur einmal in der Behandlung eingesetzt werden. Auch für den Schnorrer ist die Blutmehl des Betroffenen die Leisten.

Mehr zum Thema