Eisenspeicherkrankheit

Eisenspeicherkrankheit

Eisenspeicherkrankheit verursacht Eisenüberladung im Körper. Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) ist eine recht häufige Erbkrankheit. Eisenspeicherkrankheit ist eine der häufigsten Erbkrankheiten. Die Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) ist eine Erbkrankheit, bei der der Körper zu viel Eisen mit der Nahrung aufnimmt. Bei einer Eisenspeicherkrankheit (Siderose) kommt es zu einem Eisenüberschuss im Körper.

Entwicklung der Hämochromatose am Beispiel von

Eisenspeicherkrankheit verursacht Eisenüberlastung im Körper. Bei frühzeitiger Diagnose kann eine Behandlung initiiert und damit schweren Organschädigungen vorgebeugt werden. Streng genommen stellt die Eisenspeicherkrankheit keine einzige Krankheit dar, sondern eine ganze Reihe von Krankheiten, die mit einer erhöhten Eisenaufnahme verbunden sind und zu einer langfristigen Eisenüberlastung des Organismus beitragen.

Als Eisenspeicherkrankheit wird im weiteren Sinn die erblich bedingte Hemochromatose (HHC) bezeichnet. Dies ist eine Erbkrankheit, bei der die Eisenaufnahme über den Verdauungstrakt zunimmt. Gesund werden etwa 10 % des in der Ernährung vorhandenen Eisengehalts absorbiert, wodurch in der Regel der Tagesbedarf an Bügeleisen abgedeckt werden kann.

Die Aufnahme von Bügeleisen bei Störungen der Eisenspeicherung nimmt auf etwa 60-70% zu. 1 ] Dies geht weit über den Bedarf an Roheisen hinaus. Weil der Organismus jedoch kein aktives Absondern von Gusseisen zulässt, kommt es auf Dauer zu einer Eisenüberlastung. Oft dauert es viele Jahre, bis die Eisenüberlastung des Organismus zu Beschwerden wird. Daher wird die Krankheit in der Regel erst im Lebensalter zwischen 30 und 50 Jahren erkannt, wenn bereits Spätfolgen eingetreten sind.

Der Unimed Science Verlagshaus, Ausgabe 2006. http://www.haemochromatose.org/erkrankung/therapie.html (zuletzt am 20.02.2017 besucht).

Bei Eisenüberlastungen: Therapiemöglichkeiten. Der Unimed Science Verlagshaus, Ausgabe 2006.

Eisenspeicherkrankheit auf

Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) ist eine recht häufige erbliche Krankheit. Der genetische Defekt, der die Krankheit verursacht, ist in etwa fünf bis zehn Prozent vorzufinden. Eine Eisenspeicherkrankheit kann jedoch nur bei Menschen auftreten, die das fehlerhafte Erbgut sowohl vom Muttertier als auch vom Vati erben. Rund einer von 300 Menschen ist eine so genannte Homozygotie - etwa 25 % von ihnen leiden ebenfalls an Hämochromatosen.

Durch den Gendefekt im Oberdünndarm nimmt der Betroffene mehr Blut auf. Das dabei anfallende überschüssige Gusseisen kann nicht abgesondert werden. Im Organismus wird es in der Haut der Frau, in der Pankreas, im Herzen, in der Hypophyse und in den Gelenke gespeichert. Durch diese Eisenbeläge wird die Funktion der befallenen Körperorgane beeinträchtigt.

Die Folge ist in der Regel eine erhöhte Bildung von Bindegewebe, d.h. Zirrhose der Haut, die zu einer dunkleren Pigmentierung führen kann, weshalb die Eisenspeicherkrankheit auch als Bronze-Diabetes bezeichnet wird. Wird eine Eisenspeicherkrankheit vermutet, wird zunächst das Blutsystem überprüft und besondere Werte der Leberwurzel bestimmt. Dies sind die Ferritinwerte im Blutserum und die Transferrin-Sättigung.

Aus der Eisenmenge und dem Transport des Proteins im Körper wird die Transfersättigung berechnet. Ein zu hoher Gehalt bewirkt eine Überladung des Transportproteins mit Roheisen, was auf eine Hemochromatose hindeutet. Es ist nun auch möglich, die genetische Analyse mit Hilfe von menschlichem Gewebe durchzuführen. So werden Menschen mit dem genetischen Defekt, der zu einer Eisenspeicherkrankheit führen kann, früh entdeckt.

Lediglich in einzelnen Fällen - zum Beispiel bei einem bereits bestehenden Leberschadensverdacht oder bei einem unauffälligen genetischen Test, aber auffälliger Leberwerte - muss heute noch eine Gewebeentnahme durchgeführt werden. Um eine zuverlässige Diagnose der Haemochromatose stellen zu können, war vor der Durchführung des genetischen Tests immer eine Gewebeentnahme erforderlich. Im Einzelfall therapiert der behandelnde Arzt Hämochromatosen mit Medikamenten.

Zum Beispiel kann er den aktiven Inhaltsstoff Deferasirox - einen so genannten Eisenchelator - verwenden. Es verbindet sich mit dem Bindegewebe. Dadurch wird die Aufnahme von Bügeleisen leicht reduziert.

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