Eistherapie

Eis-Therapie

Eistherapie oder Kryotherapie ist eine Gefriertechnik, mit der lokal auftretende Gewebeschäden mit Hilfe von Kälte behandelt werden. Die Kryo- oder Eistherapie verwendet Kälte, z.B. Kältepackungen, Eisbeutel, Eisabreibungen, etc.

Kälte-/Eistherapie/ Kältetherapie Uwe Gräfräf

Durch die allgemeine Verringerung der Nervenreflexe sinkt auch das Schmerzempfinden unter der Kopfhaut, zum Beispiel in der Gelenk- und Muskelregion. Kalt kann sowohl örtlich, räumlich oder am ganzen Organismus angewendet werden. Bei Störungen kann die Erkältungstherapie stundenlang angewendet werden. Für welche Kältebehandlung wird die Behandlung vorgeschlagen. Das Anwendungsspektrum der Kältetechnik ist vielfältig.

Grundsätzlich ist eine Kältebehandlung nach operativen Eingriffen, Band-, Gelenk- und Muskulaturverletzungen, abnutzungsbedingten Gelenk- und WirbelsÃ??ulenerkrankungen, spastischer Muskelspannung oder Rheumaerkrankungen möglich. Im Anschluss an sportbedingte Verletzungen wie Zerrungen, blaue Flecken oder blaue Flecken werden in der akuten Phase Kältekompressen, Kältepackungen oder Kaltsprays angeboten. Im Falle von Rheumaerkrankungen wird die Kälte-Therapie immer dann angewendet, wenn ein akut entzündlicher Rückfall eintritt.

Die Kälte-Therapie bei Arthrose umfasst oft kombinierte Verfahren, die auch zu Haus eingesetzt werden können. Die Kälte-Therapie wird auch bei Autoimmun- und Bindegewebeerkrankungen eingesetzt - zum Beispiel als Kaltluft- oder Ganzkörper-Kälte-Therapie in der Kältetrakt. Bei physiotherapeutischen Anwendungen (Bewegungstherapie) wird die Kälte-Therapie z.B. als Eis-Massage eingesetzt. Um das Fieber zu reduzieren, wird in der Regel eine Kälte-Therapie in Gestalt von kühlen Wadenwickelungen durchgeführt.

Sie arbeiten sehr rasch und werden oft nach sportbedingten Verletzungen verwendet. Zuvor wurde die stark vordergründige Schmerzbehandlung auch in der Lokalanästhesie angewendet. Alle Kaltsprühungen sind mit Sorgfalt durchzuführen, da bei unsachgemäßer Anwendung die Möglichkeit einer örtlichen Erfrierung gegeben ist. Kaltsprays können auch in der örtlichen Kältebehandlung von Arthrose angewendet werden.

Kühl- oder Eistherapie -

Der Einsatz von Eiskunststoff in der Akutphase von Unfällen und bei der Rehabilitierung von Sportunfällen hat sich in den vergangenen Jahren als eine gängige Therapieform durchgesetzt. Laut den ersten Darstellungen von Hipokrates (460 bis 370 v. Chr.) wurde diese Verwendung immer wieder angesprochen und als Akuthilfe bei Unfällen und später auch in der Rekonstruktion verbreitet.

Der Einsatz von Eiskunststoff und seine physiologischen Auswirkungen basieren jedoch bis heute nur auf empirischen und klinischen Erfahrungen. Ein trivialer Hinweis verdeutlicht uns, dass es keinen Konsens über die Verwendung von kalt oder eisig gibt. Zur Fragestellung: "Wie lange muss eine Eisanwendung in der Akutphase einer Schädigung durchhalten?

Die Interpretation der Effekte der Eistherapie und deren Zuordnung zur Kälteeinwirkung hat mehrere Gründe. In vielen Studien, die die positiven physiologischen Effekte der Eistherapie belegen, wurden immer mehrere Messungen gleichzeitig durchgeführt (P. E.C.H. Regel[Pause, Reif, Kompression, große Höhe] oder I.C.E. Regel[Immobilisierung, Kompression, Elevation]). Dabei werden unterschiedliche Arten der Eisanwendung eingesetzt, die sich stark von einander abheben.

Zahlreiche klinisch relevante Studien rechtfertigen die Eistherapie in der Akutphase einer Schädigung, die nur auf der Erfahrung der Patientinnen und Patientinnen basiert. Dass das Abschalten zur optimalen Therapie, für gewünschte physikalische Prozesse und für eine optimierte Heilung der Wunde jedoch unproduktiv sein kann, wird offenbar als unbedeutend, jedenfalls nicht in jedem Falle betrachtet.

Mit den in den vergangenen Jahren durchgeführten Studien zur Verwendung von Glatteis unter unterschiedlichen Bedingungen wird kein abschließendes Urteil über die unterschiedlichen physikalischen Auswirkungen dieser Therapieform abgegeben. Darüber hinaus bestätigt die vorliegende Fachliteratur im Rahmen des Wissens über die physiologische Entwicklung der Windheilung und der Regenerierung der Eisanwendung in der Akutverletzungsphase keine signifikanten Einflüsse.

Bei vielen Prozessen, die nach einer Schädigung stattfinden, wird die Erkältung zu einem negativen Ergebnis führen. Basierend auf meinem Wissen über die physikalischen Auswirkungen von Schnee und die Phänomene der Windheilung möchte ich die folgenden "Aussagen" machen, sie rechtfertigen und zur weiteren Auseinandersetzung anregen: Die durch die Eisapplikation hervorgerufenen körperlichen Effekte laufen in der Akutphase einer Schädigung, den ersten 24 bis 48 Std., entgegen der üblichen Körperphysiologie der Körperwundheilung (Gefäß- und Zellphasen der Entzündung) und sind damit kontraindiziert.

Bei der weiteren Heilung der Wunde, nach 48 bis 72 Std., stellen lange Eisanwendungen (länger als 45 Sekunden) definitiv eine Gegenanzeige für die Therapie dar. Symptome wie Schmerzlinderung und allgemeines Wohlergehen werden nicht mitgerechnet.

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