Elektrotherapie Anwendung

Anwendung der Elektrotherapie

Diese Anwendung gehört auch zur Elektrotherapie im weitesten Sinne. Die moderne Medizin bedient sich auch häufig der Elektrotherapie. Die Nutzung von Strom bei Herzschrittmachern ist ein heißes Thema. Diesen Methoden ist gemeinsam, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme durch den Körper oder die Körperteile fließen.

Einsatz von Elektroenergie: Elektrotherapie

Elektrotherapie ist die unmittelbare oder mittelbare Anwendung von Elektroenergie auf den Menschen zum Zweck der Befreiung und Abheilung. Durch die unmittelbare Anwendung strömt ein geringer Energiefluss durch den Organismus, der als kräftiges Prickeln auf der Körperoberfläche wahrgenommen wird und dann die gewünschte Reaktion hervorrufen kann.

In indirekter Anwendung wird die Stromenergie in Wärme, Mechanik oder Licht und Strahlungsenergie umgesetzt, die dann dem Organismus zugeführt wird. Zahlreiche elektotherapeutische Massnahmen werden von den Sozialversicherungen erkannt und die anfallenden Ausgaben werden erstattet. Elektrotherapie ist in physiotherapeutischen Praxen, in Spitälern und REHA-Kliniken erhältlich, die über große Geräte zur Durchführung der Anwendung verfügen.

Ein weiterer Weg ist mit TENS-Geräten möglich. Es handelt sich um kleine akkubetriebene Vorrichtungen, die die Patientinnen und Patienten zum Mitnehmen mit nach Haus bekommen. Bei TENS-Geräten benötigen Sie ein verschreibungspflichtiges Medikament, in der Regel wird eine drei Monate dauernde Studie auf Leihbasis durchgeführt. In der Regel dauert eine Therapie zwischen 10 und 20 min, bei einigen Eingriffen - z.B. TENS - sogar mehr.

Die Elektrotherapie ist preiswert, wirksam und nebenwirkungsfrei. In der Elektrotherapie sind die Auswirkungen komplex, daher werden die klinischen Bilder (Indikationen) nach führenden Symptomen zusammengefasst:

Elektrotherapie: Heilung mit Elektrizität

Ausschlaggebend ist die professionelle Bewerbung. So können die chronischen Beschwerden gemildert, die Blutzirkulation gefördert und die schwachen Muskelgruppen gestärkt werden. Wofür steht die Elektrotherapie? Elektrotherapie im engen Sinn bedeutet Therapie mit Elektrostrom. So hat die Elektrotherapie eine lange Tradition, die im 18. Jh. auftritt. Dazu gehören im weiteren Sinn auch alle anderen Verfahren, die mit Hilfe von elektrischer Energie eine andere Form von Energie gewinnen - wie z. B. Ultraschall oder Mond.

Bei einigen der Eingriffe werden auch die Bezeichnungen Stimulationsstromtherapie oder Schönstromtherapie gleichbedeutend verwendet. Elektrotherapie hat ein breites Anwendungsspektrum, jedes mit einem anderen Ziel. Zum einen die Kräftigung der Muskulatur oder die Stützung von geschädigten Brüsten. Auch die durch die Elektrotherapie erzeugte Heizenergie wird dafür genutzt. Außerdem kann die Elektrotherapie die Nervenleitfähigkeit beeinträchtigen und die Schmerzempfindung mindern.

Daher sind die Anwendungsgebiete der Elektrotherapie vielfältig. In der modernen Heilkunde wird auch oft die Elektrotherapie eingesetzt. Die Nutzung von Elektrizität bei Herzschrittmachern ist ein heißes Thema. Im Herzen werden gezielt Elektroschocks auf einer breiten Grundlage eingesetzt, aber es gibt auch erste Erfolgsmeldungen im Unterbewusstsein. In der Regel werden die Implantate während der Therapie unmittelbar auf die Oberhaut aufgetragen.

Elektrischer Energiefluss wird selten durch Öle oder Wässer (Stanger-Bad, Wasserkraftbäder) abgeleitet. Inzwischen gibt es eine ganze Serie von verschiedenen Elektrotherapieverfahren, die für je eine Stromcharakteristik optimalisiert sind. Daher sind die Einzelprozesse nicht nur physisch verschieden, sie haben auch unterschiedliche chemische Effekte. Electrotherapie - Galvanisierung (Gleichstromtherapie): Diese Methode der Elektrotherapie nutzt Gleichströme.

Somit ist die Therapie gegen Schmerz und Krämpfe gut durchdacht. Dabei ist die Wirkungsweise der Elektrotherapie stimulierend und "sensorisch". In den meisten Elektrotherapieverfahren ist der Stromverlauf nicht durchgehend, sondern in Einzelimpulse oder Impulssequenzen unterteilt. Je nach Schnelligkeit der Stimulationssequenz wird zwischen Nieder-, Mittel- und Hochfrequenz-Elektrotherapie unterschieden.

Dadurch werden die Reize so eng aufeinander abgestimmt, dass bei den meisten Elektrotherapieverfahren keine individuellen Reize bewußt wahrnehmbar sind. Die Elektrotherapie - Niederfrequenztherapie: Diese Eingriffe dienen der Anregung der Muskeln. Die Elektrotherapie eignet sich zur Therapie von schmerzhaften Verspannungen der Muskulatur, fördert die Durchblutung und Entspannung. Zur Schmerzlinderung wird vor allem die transversale Elektrostimulation (TENS) eingesetzt.

Zielsetzung der Therapie sind die schmerzstillenden Nervengänge. Es wird davon ausgegangen, dass mit der Elektrotherapie auch die internen Organe in den jeweiligen Bereichen der Haut erreicht werden können. Diese Elektrotherapie steuert manchmal auch ganz spezifische Punkte: die Trigger- oder Akkupunkturpunkte. Und damit sich der Muskeln nicht daran gewöhnen, läßt man bei dieser Elektrotherapie die aktuelle Kraft in einem Zeitraum von 5-15 Sek. auf und ab.

Diese Elektrotherapie wird für Muskelgruppen eingesetzt, die durch lange Zeiträume der Untätigkeit geschwächt sind. Die Elektrotherapie mit Reizstrom wird auch bei Verstopfungen durch geschwächte Darmbewegungen und Blasenschwäche eingesetzt. Im Rahmen der Mittelfrequenz-Therapie werden Wechselströme eingesetzt. Erhöht sich die Wechselstromfrequenz über einen bestimmten Schwellenwert (ca. 1000 Hertz, was 1000 Pulsen pro Sekunden entspricht), reagiert die Muskulatur nicht mehr mit einer einzigen Anregung, sondern mit einer kontinuierlichen Kontraktion.

Darüber hinaus nimmt mit dieser Elektrotherapie der Widerstand der Haut ab. Dadurch kann Elektrizität besser in den Organismus eindringen und größere Mengen können ohne Hautschäden genutzt werden. Dies vergrößert die Einstechtiefe in den Unterbau. Außerdem werden bei dieser Elektrotherapie keine Elektrolytabbauprodukte an den Elektrolyten erzeugt, wie es bei der Gleichstromtherapie der Fall ist. Der Effekt dieser Elektrotherapie ist auf beiden Polen gleich.

Dieses Elektrotherapieverfahren ist ein sehr hochfrequenter wechselstromartiger Strom (über 100 kHz). Ähnlich wie der mittelfrequente Strom kommt es nicht zur Selbstentziehung und regt den Muskeln nicht an. Das Ergebnis ist ein Elektrofeld mit der Wirkung der Oberflächenerwärmung und ein Magnetfeld mit Tiefenwärmung. Im Mittelpunkt dieser Elektrotherapie steht die Wärmeentwicklung.

Der Effekt ist schmerzlindernd, erholsam. Mit der pulsierenden Anwendung dieser Elektrotherapie werden entzündliche Zustände, Durchblutungsstörungen und Schmerzempfindungen behandelt. Unbewegliche Muskelgruppen werden nicht nur schwächer, sondern auch die Energien zurückgedrängt. Der Blitz stärkt die Muskulatur und trägt dazu bei, die Funktionen der Muskulatur zu bewahren oder wiederherzustellen. Die Elektrotherapie ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn der Organismus noch über eine Restfunktion verfügen kann.

Mit der Elektrotherapie können Indikationen wie z. B. Intontinenz, Spastiklähmung, Parkinson und Rehabilitierung nach einem Schlaganfall behandelt werden. Darüber hinaus fördert die Elektrotherapie die Gewebsversorgung bei Kreislaufstörungen oder neurodegenerativen Gelenkserkrankungen (Arthrose). Im sportmedizinischen Bereich reduziert das Vorgehen die Ausfallzeiten. Die Schmerzbekämpfung ist ebenfalls eines der charakteristischen Anwendungsgebiete. Die Elektrotherapie kann auch eine Verbesserung schwierig zu behandelnder chronischer Schmerzzustände bewirken (chronisches Schmerzzustände, Phantomschmerz nach Amputierungen, Schindeln, Nervenschmerzen mit Neuralgie, Trigeminschmerzen, Neuropathie), Muskulaturschmerzen (Myalgie), Gelenkschmerzen, Schmerzzustände nach Unfallverletzungen, Sudeck'sche Krankheit, Migräne).

Krämpfe auch bei chronischen Krämpfen mit Gelenk- und Rückenerkrankungen, Halteschäden sowie Osteoporose gehören zu den charakteristischen Anwendungsgebieten. Elektrizität begünstigt nicht nur die Blutzirkulation der krampfenden Muskulatur, sondern kann auch bei Kreislaufstörungen eingesetzt werden. Darüber hinaus ist die Elektrotherapie bei Schäden am Lymphsystem und Ödem, Ulcus cruris und Dekubitus angezeigt. Die Fitnessindustrie verwendet auch die Elektrotherapie: Elektromuskel-Stimulation ist der Fachausdruck.

Inwiefern ist die Elektrotherapie effektiv? Der Effekt der Elektrotherapie ist ein integraler Teil der schulmedizinischen Medizin. Der Effekt der Elektrotherapie gegen Schmerzen, eine verbesserte Blutzirkulation, die Kräftigung oder Lockerung der Muskeln gilt als denkbar. Spezielle Anwendungsgebiete sollen darüber hinaus die Aufnahme von beschädigtem Material begünstigen und damit entzündliche Tendenzen mildern. Nichtsdestotrotz hinterlässt die Situation der klinischen Studie in der Elektrotherapie große Abstände.

Die Elektrotherapie erfordert eine sorgfältige Einschulung des Behandlers, da es durch unsachgemäße Anwendung zu schweren Beeinträchtigungen kommen kann. Für Elektrotherapiegeräte gilt ebenfalls eine strikte Regelung. Darüber hinaus muss der Benutzer eine angemessene Einweisung nachweisen, damit der ordnungsgemäße Gebrauch gewährleistet werden kann. Die Nutzer haben in der Regelfall eine Berufsausbildung zum Physiotherapeuten, zur Masseurin und zum medizinischen Rettungsschwimmer oder zum Mediziner.

Die GESET (Gesellschaft für Fördern der Elektromobilität und Elektrotherapie) verpflichtet sich, in Deutschland einheitliche und einheitliche Richtlinien zu erstellen und einzuhalten.

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