Elektrotherapie Knie Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der Elektrotherapie am Knie

nachdem die vorderen Kreuzbänder am Kniegelenk ersetzt wurden. Gibt es Nebenwirkungen bei der medizinischen Versorgung mit Elektrizität? Psychotherapeutische Versorgung (Gesundheit, Medikamente, Medizin)

Aufgrund von Muskelverhärtungen wurde mir eine aktuelle Behandlung verschrieben - ich fürchte Nebenwirkungen. Guten Tag Giovanni, es kommt ein wenig darauf an, welche Art von "aktueller Behandlung" man eigentlich meint und welche besonderen Eigenschaften man haben könnte: Bei einer so genannten TENS-Anwendung: Sie ist in der Praxis meist unbedenklich, kann aber bei der falschen Dosierung bis hin zu schmerzhaften (Muskelkrämpfen) sein.

Vor allem Menschen mit einem Herzschrittmacher oder Defibrillator dürfen nicht damit oder nur mit medizinischer Überwachung therapiert werden. Vor einiger Zeit wurde mir ein sogenanntes Stangerbad verordnet, ein Bad, in dem es in die Badewanne geführt wird, war anfangs ein etwas unerfreuliches Erlebnis, half aber sehr gut, der Schmerz war weg, also keine Sorge, es gibt keine Nebenwirkungen und ich wuensche dir Schmerz-freundlichkeit und gute Erholung!

Wählen Sie jetzt: ungerechtfertigte Aufteilung von z.B. Lebensmitteln, Geldern etc.

Electrotherapie - Therapie, Wirkungen & Gefahren

Die Elektrotherapie oder -stimulation umfasst Anwendungsbereiche, in denen der elektrische Energiebedarf therapeutisch genutzt wird. Wofür steht die Elektrotherapie? Elektrotherapie ist ein Teil der Krankengymnastik. In der Regel wird es in Begleitform verwendet, um z.B. Schmerz zu mildern. Zur Elektrotherapie wird ein besonderes Elektrotherapie-Gerät verwendet. Diese speist den Blitzstrom über die angeschlossenen Stromelektroden an den Patient weiter.

1764 wurden erstmalig elektro-magnetische Wechsellichtfelder zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. 1801 stellte der dt. Pharmakologieprofessor Christian Heinrich Ernst Bischoff (1781-1861) von der Uni Jena erstmalig Elektrotherapieverfahren zur Therapie von Neurologieerkrankungen vor. Bischof selbst wandte sich zur Organbehandlung Silber-Elektroden zu. Die Elektrotherapie kann bei Nackenproblemen hilfreich sein. Elektrostimulierung regt die Blutzirkulation an.

Die Elektrotherapie kann ein breites Anwendungsspektrum umfassen. Der Effekt des Eingriffs ist je nach Behandlungsform und -typ verschieden. Der Therapeut leitet den Blitzstrom über eine Elektrode an den Betroffenen weiter, wodurch entweder ein einzelner oder mehrere Körperteile auf einmal behandelt werden können. Eine der wichtigsten elektrotherapeutischen Techniken ist die Galvanik, die mit Hilfe von Fremdstrom den Blutfluss zu Muskulatur und Oberhaut stimuliert, Schmerz lindert und das Zellenwachstum stimuliert.

Ein weiteres elektrotherapeutisches Verfahren ist die Niederfrequenz-Therapie bis 1000 Hertz, die die Muskelzellen und Energien zum Zusammenziehen anregt. So hat der Fluss zunächst eine stimulierende Wirkung und entwickelt dann eine entspannende Wirkung. Zugleich kann die Blutzirkulation gefördert und die Schwellung reduziert werden. Ein weiterer Baustein der Elektrotherapie ist die Kurzwellen-Therapie.

Weitere nützliche Anwendungen der Elektrotherapie sind die Reduzierung von Anschwellungen, Muskelschwäche nach Operationen, Lähmung des Beckenbodens, Degenerationen in der Wirbelsäulen, bei chronischen Inflammationen, Osteoarthritis oder statischen Defiziten. Mit Hilfe der Elektrotherapie ist es auch möglich, Arzneimittel in den Organismus einführen. Weil viele Wirkstoffe durch elektrische Ladung aufgeladen werden, wird durch den fließenden Flussstrom das Durchdringen in die Körperhaut forciert.

Dazu werden wässrige Flüssigkeiten, Gele, Wundsalben oder Dispersionen vorher auf die Hautstelle aufgetragen. Elektrotherapie beinhaltet verschiedene Formen der Therapie. Niederfrequentes Gleichstrombehandeln wird zur Therapie der Muskelspannung eingesetzt. Dabei platziert der Behandler zwei Ultraschallelektroden über und unter dem zu behandelnden Körperteil.

Bei Lähmungen oder Muskelschwächen wird die so genannte Niederfrequenzwechselstrombehandlung, die sogenannte Elektrogynastik, eingesetzt. Das TENS-Verfahren ist auch Teil der Elektrotherapie. Die Abkürzung TENS steht für Transkutane Elektr. Reizstrom. Das TENS-Verfahren verursacht ein lokal vermindertes Schmerzgefühl, das die Schmerzen beseitigt. An den befallenen Stellen des Körpers werden zur Versorgung der Patienten Elektrodosen anbringen.

Mit Hilfe einer Steuereinheit kann dann durch verschiedene Programmierungen ein elektrischer Impuls in den Aufbau geleitet werden. Durch das Aufbringen von Elektrodrähten auf die Hautstelle im Zuge der Elektrotherapie wird die Hautstelle einer starken Belastung ausgesetzt. Es wird daher dringend geraten, nach der Anwendung eine nicht parfümierte Feuchtigkeitspflege auf die geeigneten Hautpartien aufzutragen, um ein Ausdörren zu verhindern. Wird die Elektrotherapie zur Therapie von Schmerzstimulationen eingesetzt, empfiehlt es sich, alle zehn Behandlungen für etwa zweiwöchige Aufenthalte zu unterbrechen.

Herzschrittmacherpatienten sollten eine Elektrotherapie im Herzbereich besser unterlassen. Die Verwendung von Hormonspulen gilt bei der Frau als zu risikoreich für die Elektrotherapie. Bei der Befestigung der Elektrode ist es wichtig, dass diese nicht an entzündeten Stellen oder offenen Stellen klebt. Die Elektrotherapie mit Galvanik, Reizstromtherapie oder kurzwelliger Therapie ist abhängig von den Leiden des Pat..

Der behandelnde Physiotherapeut befestigt zwei Schweißelektroden an der Körperoberfläche. Über die aktive Elektrode fließt der elektrische Energiefluss in den Korpus, während die Referenzelektrode den Kreislauf schließt. Die Polarität und Platzierung der Elektrode hängt von der Behandlungsart ab. Der Physiotherapeut beobachtet die Elektrotherapie ständig.

Er fragt den Betroffenen, ob die Therapie einen erfreulichen Ablauf hat. Bei auftretenden Störungen stoppt der Behandler die Reizung sofort. Die Physiotherapeutin verringert in der Endphase der Elektrotherapie schrittweise die Stromintensität. Der letzte Arbeitsschritt besteht darin, das Elektrotherapiegerät auszuschalten und die Leitungen zu lösen. Für die Elektrotherapie zahlen die GKVs in der Regelfall nicht.

Deshalb sollte sich der Betroffene vor der Therapie mit seiner Gesundheitskasse in Verbindung setzen. Die Gefahren der Elektrotherapie werden hauptsächlich durch einen zu hoch eingestellten Strom verursacht. In der frühen Schwangerschaft ist das Risiko groß, dass das Mutterleib durch die Elektrotherapie beschädigt wird.

Mehr zum Thema