Elektrotherapie Ultraschall

Electrotherapie Ultraschall

Die Elektrotherapie umfasst eine ganze Reihe von Verfahren, bei denen elektrische Energie zu Heilzwecken genutzt wird. Die Elektrotherapie ist der Begriff für die therapeutische Anwendung von elektrischem Strom in der Physiotherapie. Übungsgeräte - Massage & Wellness - Therapie - Dokumentationssysteme - Elektrotherapie - Reizstromtherapie - Ultraschall.

mw-headline" id="Wirkung">Wirkung[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Für die Therapie wird ein Wandler gleichmässig über den mit Contact-Gel bedeckten Krankheitsbereich geleitet, der dazu dient, Hitze und Gewebebewegungen im Körper zu generieren. Es ist zu differenzieren zwischen der Therapie mit Dauergeräuschen und der Therapie mit Impulsgeräuschen. Sowohl der kontinuierliche als auch der Impulsultraschall werden in der Ultraschall-Therapie eingesetzt. Für die Gesamtdauer der Therapie und die einzustellenden Ultraschallintensitäten ist die Schallart von großer Bedeutung.

Aufgrund der hohen Wärmeentwicklung muss der komplette Gesichts-, Wirbelsäulen- und Intimbereich von der Therapie ausgeschlossen werden. Die Ultraschall-Therapie kann sowohl zur lokalen Therapie des betroffenen Bereichs als auch zur Stimulation der ihn versorgenden Energien eingesetzt werden. Zur optimalen Klangübertragung wird die zu bearbeitende Fläche mit einem Haftgel abgedeckt. Der Aufnehmer bewegt sich nun gleichmässig und allmählich über die zu bearbeitende Fläche.

Dabei ist es notwendig, die zu behandelnden Bereiche so präzise wie möglich zu definieren und nicht mehr als drei Bereiche pro Behandlungsstuhl zu behandeln. Das Ultraschallverhalten wird in Watts pro cm2 angegeben, wohingegen die Festigkeit zwischen minimal 0,05 W/cm und maximal 1,00 W/cm1 liegt, was wiederum eng mit der Art des Schalls zusammenhängt. Es gibt auch einige Kombiverfahren wie das Ultraschall-Simultanverfahren, das eine Verbindung von Ultraschall-Therapie und elektrotherapeutischer Anwendung ist.

Der auf den Organismus wirkende Ultraschall erzeugt eine mechanische und thermische Beeinflussung des Gewebes. Im umgebenden Körpergewebe bewirkt der Luftdruck eine starke Kompression und Expansion, was der Auswirkung einer intensiven Massagen oder Bindemittelmassagen auf das Körpergewebe entspr. ist. Sie absorbiert deutlich weniger Geräusche als das Periost, was schon bei geringem Wärmeempfinden auf der Körperoberfläche zu schweren Verätzungen des Periostes führt.

Das Impulsgeräusch ist in seiner Wärmeentwicklung wesentlich niedriger als das des Kontinuierlichen Schalls, so dass nur das Impulsgeräusch für die lokale Knochenanwendung genutzt wird. Hinzu kommen Zellzerstörung und Blutleckagen in das Innere des Gewebes sowie die Bildung von Gasblasen im Inneren des Körpergewebes (Kavitation). Die Sonographie beschäftigt sich mit dem Ultraschall in der Diagnose.

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