Elektrowellen Therapie

um eine Behandlung mit TENS als Ergänzung zur restlichen Therapie zu versuchen.“ Elektrotherapie ist ein Bestandteil der Physiotherapie. Sie darf in Deutschland nur von zugelassenen Therapeuten verwendet werden. Bei der Elektrotherapie des Tinnitus wird davon ausgegangen, dass die Funktionsprozesse im Innenohr weitgehend auf elektrischen Impulsen beruhen. Die Elektrotherapie ist aus der Humanmedizin hinreichend bekannt und wird auch in der Veterinärmedizin erfolgreich eingesetzt.

Mikrowellenbehandlung

Mikrowellentherapie ist eine Art der Elektrowelle (Hochfrequenztherapie), bei der elektromagnetische Strahlung zur thermischen Behandlung entsteht. Abhängig von der Häufigkeit der Applikation (kurz, ultrakurz, Mikrowellen) variieren die Penetrationstiefe und die Ausbeute. Zur Erzielung einer größeren Penetrationstiefe werden Impuls-Mikrowellen verwendet, die jeweils eine große Menge an Strom in das Innere des Körpers bringen. Das Mikrowellenverfahren zur Gewebeerwärmung, Schmerzlinderung, Entspannung und Stoffwechselanregung wird bei allen Krankheiten angewendet, bei denen unter der Hautstelle Hitze produziert werden soll.

Besonders wirksam ist die Mikrowellen-Therapie bei degenerativen Gelenksveränderungen (Arthrose), Verspannungen der Muskeln und rheumatischen Krankheiten. Von besonderer Bedeutung ist in meiner Klinik die Therapie von Wirbelsäulenblockaden (Hexenschuss) nach vorangegangener Manuellbehandlung. Gegenanzeigen der Therapie: Die Therapiekosten werden von allen gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen bis zu drei Therapien erstattet.

Linderung schwerer Tiefstandssituationen durch Elektotherapie

Eine Therapie bei schwerer Depression ist hochwirksam, aber kostspielig: Die Elektrokrampftherapie (ECT) beinhaltet die künstliche Auslösung von Anfällen im Hirn von Patientinnen und Patienten in kurzer Betäubung. Eine Therapie bei schwerer Depression ist hochwirksam, aber kostspielig: Die Elektrokrampftherapie (ECT) beinhaltet die künstliche Auslösung von Anfällen im Hirn von Patientinnen und Patienten in kurzer Betäubung. „Sie müssen sich von der Idee befreien, die viele noch aus den Anfängen der Elektrokrampftherapie im Kopf haben.

Heute ist die Therapie weitaus weniger intensiv und hat kaum Begleiterscheinungen, muss aber etwa zwölfmal durchgeführt werden“, sagt Oberarzt Prof. Dr. Dr. Udo Dannlowski, der in enger Zusammenarbeit mit dem Krankenhausdirektor Prof. Dr. Volker Arolt an der Abteilung für Physiotherapie und psychotherapeutische Betreuung am UKM (Universitätsklinikum Münster) steht. In etwa 70 Prozentpunkten der schwer depressiven Patientinnen und Patientinnen, die nicht auf eine herkömmliche Therapie ansprachen, bessert EKT die Symptome – warum ist darüber bisher wenig bekannt.

Laut den Forschungsergebnissen des Forschungsteams scheinen die elektrischen Reize bei Depressionen das neue Hirnwachstum zu stimulieren. So ist bei Menschen mit chronischer Depression die Grausubstanz um den Hippokampus im Hirn nachgewiesen. In etwa einem Quartal der Patientinnen und Patientinnen ist es jedoch wirkungslos. Die Psychologin Dr. Ronny Redlich aus der Forschungsgruppe von Dannlowski hat zusammen mit Informatikerinnen und Informatiker ein speziell dafür entwickeltes EDV-Programm verwendet, das mit MRT-Bildern von Patientinnen und Patientinnen quasi „gefüttert“ wird, um die Heilungschancen im Voraus abschätzen zu können.

Anhand der erhobenen Informationen kann das „lernende“ Projekt den erwarteten Therapieerfolg mit einer Sicherheit von 80 Prozentpunkten prognostizieren. „Dies ist ein wegweisender Erfolg“, freute sich der Arolter. „Sollten sich die Resultate bestätigten, werden wir in absehbarer Zeit keine Patientinnen und Patientinnen mehr behandeln müssen, bei denen ECT den Therapieerfolg dieser teuren Therapie überhaupt nicht versprechen kann, sondern sofort andere Therapieformen ausprobieren kann.

Gesucht werden sowohl depressive ( „unipolare“ oder „bipolare“ manisch-depressive Störungen) als auch gesundheitsfördernde Freiwillige zwischen 18 und 65 Jahren.

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