Emotionale Offenheit

Gefühlvolle Offenheit

Weil ich dir unten sagen werde, wie du emotional offener werden kannst. Gefühlsoffenheit und Emotionsregulation in der sozialtherapeutischen Arbeit mit Jugendlichen. Gefühlvolle Offenheit Jede Person hat ihre eigene Weise, in der sie ihre eigenen Erfahrungen macht und auswertet. Unsere schönste persönliche Erfahrung auf der einen Seite und unsere wichtigsten psychologischen Störungen auf der anderen Seite sind die unterschiedlichen Emotionszustände. Aufgrund dieser Vielschichtigkeit ist die Diagnose und der Eingriff eine große Aufgabe.

Als multidimensionaler Lösungsansatz zur Erfüllung der Bedürfnisse im medizinischen Bereich wird das Leitbild "Emotionale Offenheit" dargestellt.

Subjekt

Das sind Michael Reicherts, Philippe A. Genoud, Grégoire Simmermann ("Hrsg."): Emotionale Offenheit. Eine neue Leitidee in Wissenschaft und Praktik. In der ISBN 978-3-456-85009-2. 24,95 EUR, CH: 35,50 mFr. Serie: Facharzt. Auf dem Gebiet der Gefühle wurden in den vergangenen Jahren mehrere Ansatzpunkte erarbeitet, die die Verarbeitung von Gefühlen aus unterschiedlichen Sichten aufzeigen. Der Begriff der Gefühlsoffenheit konzentriert sich auf die objektive Ebene der Gefühlsverarbeitung und beschäftigt sich mit der persönlichen Erfahrung und Verarbeitung von Dingen.

Die Anthologie "Emotionale Offenheit. Das neue Konzept in Wissenschaft und Praxis" reflektiert das verdichtete Resultat der Kooperation von 19 Autoren, die die Bandbreite des Konzeptes in Wissenschaft und Theorienbildung untersucht haben. Reicherts, Imperial, Kaiser, Veloud und Zeppelin öffnen die Anthologie mit einem Essay, der die historischen Hintergründe der Gefühlslehre thematisiert und die zentralen Konzepte aufzeigt.

Auf dieser Grundlage wird das Leitbild der Gefühlsoffenheit erarbeitet. Den Kerngedanken des Konzepts definiert die Autorin als einen Ansatz, "die einzelne Verarbeitung von Affekten in einen Psychoraum mit mehreren als fundamental betrachteten Dimensionen hineinzuentwickeln und dort die Entwicklung und Zusammenhänge der verschiedenen Teilaspekte der Verarbeitung von Affekten zu analysieren" (S. 13). Dabei werden die Maße, auf die sich alle anderen BeitrÃ?ge zur Anthologie berufen, in kognitive, physische, soziale und regulatorische Abmessungen sowie die zusÃ?tzliche Bedeutung normativer Restriktionen untergliedert.

In diesem Artikel werden die Bauprinzipien und Werkzeuge zur Aufzeichnung der Dimension der Offenheit für Gefühle (DOE) dargestellt. Die Firmen Reicherts und Genoud verfolgen die Entwicklungen der Geräte DOE-36, DOE-20, DOE-Selbstüberwachung, DOE-Paarbeziehung und DOE-Interaktion und erklären die entsprechenden Einsatzmöglichkeiten der Geräte. Der nächste Teil spiegelt das Prinzip im Verhältnis zu anderen Konzepten wider.

Das Konzept der Gefühlsoffenheit vergleichen sie mit bereits erprobten Ansätzen der Gefühlsforschung, indem sie sich vor allem auf das Konzept der Alexithymie berufen. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich emotionale Offenheit und Alexithämie zwar überlappen, aber im Grunde genommen zwei verschiedene Begriffe sind. Die folgenden Beiträge von Frau Rossie, Frau H. P. Verardi, Frau Genoud und Herrn H. M. S. M. S. M. S. M. S. M. S. M. S. Zimmermann stellen den Zusammenhang zwischen emotionaler Offenheit und Persönlichkeit her.

Basierend auf ihren Forschungsergebnissen werden Mustervorschläge erarbeitet, in denen emotionale Offenheit und Individualität als zwei sich ergänzende Ansätze miteinander verknüpft werden können. Zur Hervorhebung der Entwicklungsaspekte des Konzeptes wird im dritten Teil auf die Wichtigkeit der Gefühlsoffenheit in Lebensläufen eingegangen. Brodard, Quartett und Faszination erforschen zu diesem Zweck zunächst die Entstehung der Erfahrung und Verarbeitung von Gefühlen in der frühkindlichen und kindlichen Zeit.

In den Ergebnissen der Arbeit werden spannende Beziehungen zwischen der Emotionsregulierung und anderen entwicklungspolitischen Faktoren wie z. B. Beziehungsstrukturen, Bindungsphänomene und Interaktionsmuster aufgezeigt. In dem folgenden Beitrag konzentriert sich die Künstlerin auf das Konzept der gefühlsmäßigen Offenheit speziell für die Adoleszenz. Ausgehend von seiner Arbeit erarbeitet er Anhaltspunkte für weitere Fragen in diesem Zusammenhang, die sich vor allem auf seine Erkenntnisse über Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei der Darstellung von Gefühlen bei Heranwachsenden beziehen.

Die Autorin erklärt mit Hilfe von DOE-20, dass die Gefühlsverarbeitung im hohen Lebensalter, im Vergleich zu der von Erotikern, ihr Level beibehält. Nach Reicherts und Genoud gibt es zwei Untersuchungen mit Menschen mit Suchterkrankungen. In der zweiten Untersuchung wird die emotionale Verarbeitung von Patientinnen und Patientinnen mit einer Abhängigkeitenstörung vor und nach einer Therapiephase erforscht. Beide Untersuchungen belegen, dass die Dimension der Gefühlsoffenheit bei Menschen mit einer Abhängigkeitenstörung weniger stark ist, dass aber eine Therapieintervention einen positiven Effekt haben kann.

Anders als die Steuerungsgruppe hatten diese Mädchen Schwierigkeiten mit der bewussteren Darstellung, Verständigung und Regulierung ihrer Gefühle. Reicherts, in einer experimentellen Untersuchung untersuchen die beiden Unternehmen am Beispiel der Spinnenphobie, ob es einen Zusammenhangs zwischen der Wirkungsverarbeitung und einer Phobiepathologie gibt. Diese finden erhebliche Differenzen in den unterschiedlichen Ausprägungen emotionaler Offenheit zwischen der Phobik und der Selbstkontrollgruppe.

Beispielsweise war es möglich, eine Amplifikation in unterschiedlichen Bestandteilen der Gefühlsverarbeitung zu erkennen, die mit phobischem Stimulusmaterial verbunden sind. Schließlich wird das Burn-out-Syndrom als psychologisches Anwendungsgebiet erprobt, um den Bezug zur Gefühlsoffenheit zu ergründen. In diesem Sinne besprechen die beiden Autoren, dass ihre Untersuchung mehr Dimension als bisher einfangen konnte und dass das Muster damit neue Sichtweisen des Menschen ermöglicht, auch wenn ein gegenüber anderen Konstruktionen noch nicht konkreter erklärender Inhalt erfasst werden kann.

In ihrem Essay über Paarbeziehungen prüfen die Autoren Reiche, Genoud, Maggiori und Molina, ob das Prinzip auch im zwischenmenschlichen Bereich anwendbar ist. Die DOE Paarbindung differenziert zwischen gebotener und empfangener Gefühlsoffenheit innerhalb einer Verhältnis. Die beiden Aspekte der emotionalen Offenheit in der Partnerschaft eines Paares sind mit dem individuellen Wohlergehen verbunden und bilden so einen Teil der Wohnqualität in einer Partnerschaft.

Reicherts, Paul, Rossier und Haymoz beschäftigen sich mit der Ausarbeitung von Förderprogrammen auf der Basis der durch den Lösungsansatz gebotenen Chancen. Zu diesem Zweck werden die grundlegenden Eigenschaften und bisherigen Interventionskonzepte zur Steigerung der emotionalen Offenheit dargestellt und einige spezifische Handlungsstrategien eingeführt. Sie stehen in systematischem Zusammenhang mit den Abmessungen der Emotionalität.

Darauf aufbauend wird ein Maßnahmenprogramm im Sinn von Gefühlsoffenheit erarbeitet und dessen empirischer Test dargestellt. Im Rahmen einer Experimentalstudie wird der Zusammenhang zwischen der Wahrnehmungsqualität der unterstützenden Personen und der Wahrnehmungsqualität des Klienten in einer hilfreichen Wechselwirkung untersucht. Zu diesem Zweck transformieren sie die DOE-Paarbeziehung in den DOE-Interaktionsfragebogen so, dass er der doppelten Sichtweise von angebotenen und empfangenen Teilen der Gefühlsverarbeitung Rechnung trägt.

Mit der Fallstudie "Nadine" - in Zusammenhang mit dem Dubliner DBT-Konzept nach Linehan - demonstrieren Seite und Reicherts die handfeste Verwendbarkeit von Eingriffselementen, die sich aus dem Zugang zur Gefühlsoffenheit ergeben. In den im Anthologieband vorgestellten Arbeiten wird nachgewiesen, dass das Prinzip der Gefühlsoffenheit ein großes Potential für sowohl wissenschaftliche als auch für praxisbezogene Fragestellungen hat.

Vielerorts könnte es eine sinnvolle Bereicherung und Verlängerung früherer Ansatzpunkte im Rahmen der Gefühlsforschung sein, da es die subjektiven Komponenten von Emotionsdesign und -verarbeitung themenorientiert und konzentriert. An vielen Orten wird jedoch klar, dass eine Vielzahl von weiteren Forschungen erforderlich sind, um das Prinzip zu unterstützen und zu einer praktikablen Konstruktionsweise im Vergleich zu anderen Konzepten der Emotion zu festigen.

In der Praktik ist das Volumen nicht nur im Zusammenhang mit dem Appendix von Interesse, der den DOE-20 Fragebogen mit dem Bewertungsschlüssel enthält. Die Anthologie beeindruckt auch in der praktischen Anwendung durch ihren Systemaufbau, ihre theoretische Einführung, eine Vielzahl von Forschungsaspekten und praktischen konkreten Fragestellungen. Das breite Anwendungsspektrum der Gruppe zeigt, dass das Gesamtkonzept vielfältig ist.

Die Anthologie "Emotionale Offenheit. A new model in research and practice" präsentiert ein vielschichtig ausgearbeitetes, spannendes und ansprechendes Projekt. Die Leser erhalten eine Vorstellung davon, was das Gesamtkonzept umfasst, und werden ermutigt, andere Gebiete zu erkunden, in denen der Lösungsansatz neue Einblicke bereitstellen kann.

Es sind jedoch bestimmte Vorkenntnisse in den Bereichen Gefühlslehre und psychopathologische Grundausbildung erforderlich. Das sind Michael Reicherts, Philippe A. Genoud, Grégoire Simmermann ("Hrsg."): Emotionale Offenheit. Eine neue Leitidee in Wissenschaft und Praktik. Herausgeber Hans Huber (Bern, Göttingen, Toronto, Seattle) 2011 ISBN 978-3-456-85009-2 Reihe: Klinikum.

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