Ergotherapie

Arbeitstherapie

Dies ist ein häufiger Vorwurf, wenn Kinder nach einer Ergotherapie gefragt werden. Wofür steht die Ergotherapie? Nach Angaben des Deutschen Verbandes der ergotherapeutischen Fachkräfte e.V..

Der Begriff Ergotherapie (DVE) wird wie folgt definiert: Die Ergotherapie fördert und betreut Menschen jeden Altersgrades, die in ihrer Handlungskompetenz beeinträchtigt oder von Einschränkungen bedroht sind. Sie sollen in der Ausübung von Tätigkeiten, die für sie von Bedeutung sind, in den Gebieten Autarkie, Leistungsfähigkeit und Erholung in ihrem pers. Umfeld gestärkt werden.

Ergotherapie wird sowohl ambulant in der Psychiatrie und Psychotherapie als auch in der Tagesklinik als stationäres Teilzeitangebot wahrgenommen. Sie ist auch im Ambulanzbereich wichtig, z.B. in unabhängigen Arztpraxen oder in sozialpsychiatrischen Polikliniken. Sie kann als Einzelbehandlung, in kleinen Gruppen oder auch als Gruppenbehandlung durchlaufen werden.

Ergotherapie: Praxis für den Arbeitsalltag

Ergotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen betreuen Menschen jeden Lebensalters, die aufgrund von Krankheiten, Behinderungen oder altersbedingten Problemen bei der täglichen Arbeit auftauchen. Durch die Ergotherapie soll die Selbstständigkeit der Erkrankten erhöht werden, damit sie ihren Lebensalltag am Arbeitsplatz, in der Berufsschule und in der Gastfamilie so selbständig wie möglich gestalten können. Die Ergotherapie ist im Zuge der Rehabilitierung, d.h. der Reintegration nach Krankheiten und Unglücksfällen, zusammen mit der Physio- und Logopädie eines der bedeutendsten Mittel.

Abhilfemaßnahmen sind nach der Ausgestaltung des SGB externe Behandlungsverfahren, die ein Mediziner zur Therapie gewisser Krankheiten verschreiben kann. Durch welche klinischen Bilder ist eine Ergotherapie notwendig? Eine Vielzahl von Krankheitsbildern führt bei den Kleinen zum Verlust von Kompetenzen oder zu einer unzureichenden Ausbildung. Andere Zielpersonen für Ergotherapieansätze sind Menschen mit Demenz und verhaltensauffällige Söhne.

Die Ergotherapie wird immer häufiger auch in der primären Prävention, d.h. der Gesundheits-förderung und der Prävention von Krankheiten und Funktionsverlusten eingesetzt. In welchem Bereich wird die Ergotherapie durchgeführt? Die Ergotherapie wird z.B. in Spitälern und Rehakliniken eingesetzt. Oftmals erfolgt sie auch im ambulanten Bereich in einer ergotherapeutischen Praxen. Als Mittel muss ein Doktor eine Ergotherapie verschreiben.

Inwiefern und für welche Krankheiten er eine Ambulanz verschreiben kann, ist im Heilmittelverzeichnis der GKV geregelt. Wonach ist die Ergotherapie aufgebaut? Die Ergotherapie beginnt mit der ergotherapeutischen Diagnose. Die Ergotherapeutin fragt den Pflegebedürftigen und/oder seine Verwandten für seine Befunde nach den bestehenden Restriktionen. Weiterführende Erkenntnisse gewinnt er durch Beobachtung des Betroffenen, ggf. körperliche Untersuchung und Durchführung von standardisierten Untersuchungen mit ihm.

Dabei wird die Therapie an die individuellen Anforderungen der Person angepaßt und das Ziel zusammen mit dem Patient bestimmt. Auch die Einbindung von Verwandten ist wichtig. Die Ergotherapeutin betreut beispielsweise Menschen, die Glieder abgebaut haben oder aufgrund einer Krankheit nicht mehr gebrauchen können. Durch verschiedene Massnahmen ist er bemüht, die verlorengegangenen Kräfte des Betroffenen zu kompensieren oder zu erholen.

Hierzu zählt z. B. das Wiedererlernen der Bewegungsabläufe, ohne dass der Betroffene eine pathologisch falsche Belastung aufbaut. Die Ergotherapeutin hilft demnach nicht nur bei der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Pflegebedürftigen. Verhaltensauffällige Jugendliche können lernen, sich in der Ergotherapie besser zurechtzufinden. So trainiert der Psychotherapeut zum Beispiel mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen, Konzentrationstrainings oder Methoden die soziale Kompetenz.

In diesen Fällen sollen die Messungen dazu dienen, die bestehenden Kompetenzen so lange wie möglich zu halten und die Folgen der Erkrankung so lange wie möglich zu verzögern. Dies beinhaltet oft die Adaption der Umwelt zu Haus. Darüber hinaus sollten die Betreffenden Lösungsansätze für den Umgang mit Gedächtnisverlust lernen. Es ist auch von Bedeutung, Angehörige in die Therapie einbeziehen.

Im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium trainiert der Behandler gewisse Bewegungsabläufe mit dem Betroffenen oder regt die Sinneswahrnehmung gezielt an, um den mentalen und physischen Abbau zu verzögern. Zu den Aufgaben der Ergotherapie gehört auch die Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben. Zu diesem Zweck prüft der Beschäftigungstherapeut in einem definierten Verfahren, welche Kompetenzen eine Person hat.

Ergotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen können mit diesen und anderen Maßnahmen ihren Patientinnen und Patientinnen und oft auch ihren Verwandten dabei behilflich sein, physische oder psychische Beeinträchtigungen aufzufangen. Wonach ist die Berufsausbildung zum Beschäftigungstherapeuten aufgebaut? Ergotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen brauchen vor allem Empathie, Hartnäckigkeit und Selbstverantwortung. Darüber hinaus müssen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen auch körperlich und geistig widerstandsfähig sein. Du musst die gängigen arbeitstherapeutischen Vorgehensweisen durchlaufen.

Die Schulung umfasst auch mehrere Praxisabschnitte in der Ergotherapie. In der Regel sind die meisten Ergotherapeutinnen nach ihrer Berufsausbildung auf verschiedene Bereiche spezialisiert. Berater: Dr. med. Arnd Longrée, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Beschäftigungstherapeuten, leitet zusammen mit seiner Frau Christel Longrée eine arbeitstherapeutische Gemeinschaftspraxis in Wuppertal-Elberfeld.

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