Essen nach Hildegard von Bingen

Nach Hildegard von Bingen essen

Laut Hildegard von Bingen hängt alles von "Intuition" ab. Diät Wie steht St. Hildegard zu gesunden Essgewohnheiten? Die Hildegard startet mit dem ersten Essen des heutigen Abends. Der schlechte Wille, kalten Joghurt oder kalten Fruchtsaft zum Fruehstueck zu geniessen, schaedigt den ganzen Tag ueber den Bauch.

Spelz wird mit Kräutern und (Trocken-)Früchten veredelt und mit etwas frischem Trinkwasser aufbereitet.

Hildegard empfiehlt jedoch im Interesse einer gesunden Ernährung, das Früstück so lange wie möglich einnehmen. Ganz normale Menschen können ohne Zögern frühstücken und erst mittags ihre erste lauwarme Speise einnehmen. Doch zu viel Alkohol ist laut Hildegard nicht gut, da er eine "stürmische Flut" der Körperflüssigkeiten auslöst und die gute Flüssigkeit im Organismus (zu) verwässert.

Damit steht Hildegard im Widerspruch zu den aktuellen Trinkempfehlungen, so viel und so oft wie möglich (Wasser) zu konsumieren. Brauchwasser: Gesundheit lich oder gesundheitsschädlich? Auch Dr. Hertzka hat immer davor gewarnt, zu viel mineralisches Trinkwasser zu konsumieren, da die Niere durch die vielen Mineralien schwer beansprucht wird. Außerdem ist unser Organismus (leider) nicht so gut versorgt, wie oft vermutet - vielleicht aus dem folgenden Grund: Es ist ein ausgezeichneter Datenträger.

Wird Speisesalz z. B. in Wässern gelöst, werden 8 Moleküle um das positive Natriumion gruppiert. Die Salzlösung hinterläßt einen "Fingerabdruck" im Nass. Die durch die aufgelösten Stoffe im Wässer verursachte Wassermolekülstruktur wird auch "Cluster" bezeichnet und als Informationen im Wässer abgespeichert. Auch wenn die Stoffe (z.B. Salz) nicht mehr im Trinkwasser vorhanden sind, können diese Informationen im Trinkwasser sein.

Außerdem kann es für den Menschen unbrauchbar (nutzlos?) sein. Der ( "weniger gesunde") Datenträger "reines Wasser" kann durch die Aufwertung von normalem Trinkwasser mit gesundem Wissen eventuell sogar gesundheitsfördernd gestaltet werden. Dies wird beispielsweise mit sogenannten "revitalisierten Gewässern" (z.B. nach Grander) angestrebt.

Inwieweit durch diese Energiebehandlung das Trinkwasser wirklich gesundheitsfördernd wird, kann aus Hildegards Blickwinkel bedauerlicherweise nicht beurteilt werden. Das Edelsteinwasser ist populär, teilweise auch bei Hildegard-Freunden. Mit Hildegard zum Beispiel werden auch Amethyst- und Bergkristallwasseranwendungen gegen gewisse Erkrankungen dargestellt, aber ob das Edelsteinwasser als reines Tagesgetränk wirklich so gut ist, findet man bei Hildegard nicht.

In jedem Fall sollten gesunder Fruchtsaft und Wassermischungen oder (Fenchel-)Teezubereitungen den Wert des Wassers erhöhen und es gesund und bekömmlich machen. Der " Silvester-Spritzer " hat sich als das ideale sommerliche Drink erwiesen. Petersilienhonig wird in frisches Brunnenwasser eingelassen. Schon Goethe wusste, dass mit viel Flüssigkeit verdünnter Rotwein ein sehr verdauliches Trinken ist, von dem uns der folgende Satz vererbt wurde: "Wasser allein macht still, man kann es im Bach bei den Fischen sehen.

Allein der Trottel ist töricht, das sehen Sie an den Gentlemen am Tisch. Der Vollständigkeit halber sei hier erwähnt, dass zu kräftiger oder zu dicker Tropfen nicht nur mit dem Gießen von frischem Öl, sondern auch mit einem Stück Weißbrot aufgeweicht werden kann. Ähnlich wie beim Alkoholkonsum sollte auch beim Essen die Zeit des Jahres beachtet werden.

Nach Hildegard kann man im Laufe des Winters relativ viel essen, ohne Schäden zu erleiden. "Hildegard fährt fort: "Der Hunger, der normalerweise im Hochsommer durch die Wärme reduziert wird, kann sofort genutzt werden, um die Mengen etwas zu reduzieren. Nach Hildegards Worten sind die populären eiskalten Sommerdrinks gesundheitsschädlich und sollten durch normale Temperaturgetränke abgelöst werden.

Die Menschen aus dem Süden geniessen nach dem Essen ihre Mittagsruhe - aber ist es wirklich gut, nach dem Essen zu übernachten? Der weit verbreitete Konzentrationsmangel vieler Menschen nach der Mittagspause könnte durch ein kleines Nickerchen am Mittag gut beseitigt werden. Interessant ist, dass Hildegard auch nachts (Abendessen) die gleichen Gerichte und Drinks wie tagsüber hat.

Allerdings sollte man so früh am Tag essen, dass man vor dem Einschlafen noch einen längeren Verdauungstrakt machen kann. Allerdings gibt Hildegard nur drei Gerichte an, und zwar "zum Frühstück", "zum Mittagessen" und "zur Nacht", obwohl das frühstücken nur für die Schwächeren nötig ist. Auf jeden Fall erscheint es laut Hildegard besser, das Verdauungssystem nicht dauernd mit kleinen Snacks zu beschweren, sondern auch Ruhezeiten für den Metabolismus zu haben.

Idealerweise dauert die geringste Ruhezeit für das Verdauungssystem, die nach dem Essen beginnt, die ganze Zeit bis zum folgenden Mittag. Unglücklicherweise neigen die Menschen in der Regel dazu, viel zu viel zu essen. Deshalb sollte, wie bei allen Lebenslagen, beim Essen die richtige Maßnahme getroffen werden.

Auch die Zubereitung der Speisen auf dem Tisch rät Hildegard, denn auch das Augenlicht wird angeregt, die Verdauungssäften sind genügend vorgefertigt und die Speisen sind angenehmer.

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