Familienaufstellung Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der Familienkonstellation

Die "klassische" Familienkonstellation hat jedoch "unerwünschte Nebenwirkungen": Je nach Konstellation gibt es gelegentlich selbstmörderische oder psychotische Krisen. auf Nebenwirkungen und Inkompatibilitäten mit der systemischen Theorie und Praxis hinzuweisen. Ein Familienstellen hat von vornherein keine psychotherapeutische Wirkung, ebenso wenig wie es z.B. für ein Gespräch eine psychotherapeutische Wirkung hat.

SYSTEME SELBST INTEGRATION, FAMILIENSTANDORTE mit Dr. medizin. S. Robert Langlotz

Welche Familienkonstellationen gibt es unter überhaupt? In Hellinger selbst findet man zumindest zwei verschiedene Arten von Familienstellen: die "klassische" (Richtlinie) und die "Bewegungen der Seele" (eher nicht direktiv). Bereits die " klassischen " Familienkonstellationen enthält Bezeichnungen und Gestaltungselemente, die zur Lösung symbiotischer Probleme beitragen: Auflösen von " Identifikationen ", den "richtigen Ort" suchen, âblinden " (symbiotische Nachahmung) âLiebe " durch âsehende " (Trennung) âLiebe " überwinden, âaus dem "Einflussbereich der Mütter " entfernen, die nötige Weiterentwicklung vom "Kollektiv" zum persönlichen Bewusstsein.

Dies könnte das Wesen der Familienkonstellation sein: Können Familienkonstellationen schädlich sein? Die âklassische?family Konstellationen hat jedoch unerwà ?Nebenwirkungen?: Sie gibt Suizidalkrisen oder psychotischen Krisensituationen zwischendurch nach. - Verwandtschaftsaufstellungen mit z.B. Traumatologie Levine´s oder Energetische Behandlung Gallo´s. Betrachtet man Hellingers Ansätze in kritischer Weise, dann wird klar, dass einige seiner Ideen und idiosynkratischen Ansätze die Wahrnehmbarkeit symbiotischer Muster verkomplizieren, wenn nicht gar verschleiern: Der Terminus "blinde Liebe" - statt symbiotischer Anpassungstendenzen - ist scheinbar irreführend.

Zuständig ist das "Clangewissen" nach Hellinger dafür, da Spätere unverschuldet das Geschick der ausgeschlossenen frühere Familienangehörigen â darstellt. Aber auch der Ausdruck "Familienseele" erscheint für die Benennung einer gemeinsamen Lebensgemeinschaft besser als eine Größenordnung für Spendenaufträge in Frage zu kommen. Die Familienkonstellation ist besonders gut dazu prädestiniert, Symbionten mit ihren sehr unterschiedlichen Facetten zu erfassen, zu erkunden, zu beschreiben mit eindrücklichen Bildern.

Identifizierung als symbiotisch Phänomen. Hat die Nussmutter ihren Familienvater früh vergessen, rechnet sie oft unbewusst, da ein anderer ihr das gibt, was sie als Baby vermisst hat. Das ist der Junge âkennt sich selbst an der Stelle des verstorbenen Mütterchens". Mit den Vorstellungen seiner Mütter, ihr nah zu sein, und für, ihr Wichtiges, hat er sich einig.

So ein " falsches Selbst " entsteht, das ihn irritiert, weg von seinem eigenen Selbst, er wird mit dem Muttervater gleichgesetzt! Symbolische Identifizierung mit einem übergeordneten Kind. Ich war überrascht, als ich vor drei Jahren herausfand, dass einige Kunden den Ort ihrer Mutter (des Vaters) besser "kennen" als ihren eigenen! Du bist âblinder Passagierâ?? auf dem Boot deiner Mutter, statt von Kapitän auf eigene Faust!

Mütterliche Meinung, Gefühle und Erwartungshaltung sind für sie näher als ihre eigenen! Übernimm seltsame Gefühle, Ideen, Bedürfnisse, Geschicke. Es ist mit der Symbioseidentifikation verknüpft, dass die betroffenen Eltern ?in der Klientin ? sind, dass die Klientin Gefühle, denkt, Bedürfnisse der Eltern für die eigene hält! Ich entdecke auch eine Symbiose mit einem Erziehungsberechtigten, wenn ein Kunde die Mama (den Vater) verabscheut oder beherbergt, oder wenn er den Umgang wegen der Erfahrungen mit Gewalttätigkeiten oder Missbrauch abbaut!

Die " Überdemarkation " sollte nicht ethisch ausgewertet werden, sondern als hoffnungslose, manchmal lebensrettende Überlebensstrategie infolge der Symbiose von Fusion. Mit dem Bemühen, die Symbiose zu lösen, wurde mir klar: Die Betreffenden können sich nicht separat von Gegenüber sehen, wie es unmöglich oder nicht zulässig ist! Der Abstand zu sich selbst verkompliziert eine eigenständige Ausrichtung, verstärkt die Neigung zur Außenorientierung, zur Symbiose - und vice versa!

Lebenslange Musterung. Die symbiotischen Strukturen halten ein ganzes Jahr lang an und betreffen alle späteren Beziehungen: zum Kollege, zur Ehepartnerin, zur Arbeit zu ( "workoholic"), zu Freunden. Die Familienkonstellation ermöglicht es, intelligente und hochwirksame Lösungsstrategien zu unterbreiten. Somit kann der symmetrische Circulus vitiosus mit umgekehrtem Zeichen verwendet werden! Körperhaltung und Mimik des Kunden verändern mit einem einzigen Stoß.

Nach der Auflösung der (symbiotischen) âIdentifikation mit dem "Aggressor" erhebt sich der Innere Raum, ein natÃ?rliches Ãquivalent zum âSafe Spaceâ der Unfalltherapie, von selbst. Der " Richtungswechsel " des Aggressionspotenzials, vom Selbstschädigung zum Selbstschutz (entspricht dem " Energiewechsel " Gallo´s) verändert der Kunde mit einem Blas. âKollektive Symbiose" Symbiosenmuster erscheinen vor allem als Kollektivsymbiose und sind nicht auf der Familienseite beschränkt, sie gibt es daher auch in Unternehmen, in Arbeitsgruppen, in der Sektenabteilung, in Therapieeinrichtungen.

Danach entstehen Verbindungen durch die Symbiose der Adaption geprägt und nicht mehr durch Berührung und Konfrontation. Manchmal autoritäre Neigungen des Führers und der symbiotischen, ?selbstlose ?Bereitschaft zur Adaption von Schüler Bildung einer ominösen Koalition. Hierfür ist die Zusammenarbeit zwischen dem Führer und der symbiotischen, ?selbstlose ?readiness for adaptation of autoritäre erforderlich. Fällt jedoch das entscheidende Argument aus, werden keine authentischen Anstöße aus dem Bereich aufgegriffen und eingebunden, so ist zu befürchten, dass das gleichberechtigte Potenzial der Familienaufstellung von ihren Repräsentanten überhaupt nicht bemerkt und entfaltet werden kann.

Möglicherweise war die erste Genera-tion, die mit dem Leader in Double Loyalität als Kunde und Schüler in Verbindung steht, nicht in derstande, sich kritisch mit ihm und dem geforderten Gesamtkonzept auseinanderzusetzen.

Mehr zum Thema