Faradischer Strom

Färadenstrom

Elektrischer Strom, Faradischer Strom, Exponentialstrom. Elektrischer Strom, Faradischer Strom, Exponentialstrom. In höheren Frequenzen (z.B. Faradischer Strom) muss die Schnittmenge anschwellen, damit der Muskel eine "Pause" einlegen kann.

Grundlagen der Elektrostimulation im Überblick

Die Anregung von Nerven- und Muskulaturgewebe wird unter dem Einfluss eines Elektrofeldes durch den Ionentransport durch die Gewebemembran hervorgerufen, wie von Hodgkin und Huxley in den 1950er Jahren beschrieben[28]. Am Kontaktpunkt zwischen Elektroden und Geweben wird der von der Fremdspannung zu den Gewebeelektroden fließende Elektronestrom in einen lonenstrom im Gewebesystem umgerechnet.

Sowohl an der Pluselektrode (Anode) als auch im darunter liegenden Stoff werden die positiv geladenen Ions ( "Natrium", aber auch Kalium) abgewiesen, während positiv geladene III. Ions ( "Chlor") simultan abgezogen werden. Nach dem Aufladen der negativen Elektroden (Kathode) werden die negativen Elektronen anzogen und die negativen Elektronen abgewiesen. Positiv arbeitende lonen werden unter der Andockvorrichtung in die angeregte Glasfaser eingebracht und an der Katode herausgezogen (Abb. 9).

Zwar überqueren die Ions an beiden Elektronen die Zellmembran, aber die Anregung (Membrandepolarisation) wird vor allem an der Katode wahrgenommen, weshalb sie als "aktive" Messkette bezeichnet wird. Im Bereich der Positivanode (oft auch "indifferente" genannte Elektrode) wird die Aussenseite der Zellmembran noch stärker positiv aufgeladen, die Membran wird überpolarisiert und damit inaktiv.

Dagegen reduziert die Negativladung an der Katode die Potenzialdifferenz an der Membran und der Schwellenwert für die Aktivierung eines Aktionspotenzials wird überschritten.

Medizintechnische Fachvorlesung| HF-Chirurgie| Grundsatz

Fließt der elektrische Strom durch das biologische Netz, lassen sich in der Regel folgende Auswirkungen beobachten: Der elektrische Strom verursacht eine Ionenverdrängung im biologischen Körper. Unter würden verschob sich beim Direktstrom die formschlüssig geladene Masse zum Minuspol (Kathode), und die links auf den Pluspol (Anode) und dort in erhöhter Dichte das Gewebe elektolytisch schädigen.

Beim Einsatz von hinreichend hochfrequentiertem Wechselsstrom wird die Laufrichtung der Ionisierung entsprechend der Frequenz des Stroms wiederholt umgedreht, so dass die Ionisierung mit der Frequenz des Stroms mehr oder weniger hin und her schwingt. Das ist ein wesentlicher Beweggrund für den Einsatz von hochfrequenten Wechselströmen in der Hochfrequenz-Chirurgie.

Elektroerregbare Körperzellen wie Nerven- und Muskulaturzellen werden durch elektrischen Strom stimuliert. Diese Wirkung, auch faradischer Wirkung oder faradischer Wirkung oder Faradic Effect oder Faradic Effect oder Faradic Effect genannt, ist unter Durchführung der Hochtief-Chirurgie unerwünscht zu finden und wird durch einen Trick vermieden. Wenn für Hochfrequenz-Chirurgie einen wechselnden Strom mit einer hinreichend hohen Taktfrequenz f einsetzt, tritt der faradaysche Wirkung r nicht mehr auf.

Dies ist der Anlass für die unten genannte Hochfrequenzoperation unter für die Anwendung von Fremdstrom mit einer Häufigkeit von mind. 300 000Hz. Die Beeinflussung des Weichgewebes durch den Strom erwärmt, wodurch die Adresse Erwärmung abhängig durch den spezifizierten Widerstandswert des Weichgewebes sowie durch die Strombelastungsdichte und die Dauer der Belastung bestimmt wird. Der Hochfrequenzchirurg beruht auf dem Wärmeeffekt, den der Strom körpereigen im Körper auslöst.

Durch diesen Wärmeeffekt des Stroms kann der Operateur das Gespinst energetisch zerstören. Grundsätzlich gibt es zwei Anwendungsmöglichkeiten der energetischen Gewebezerstörung: die energetische Koagulation von Geweben und die Gewebeseparation.

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