Feldenkrais Wikipedia

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("Mehr über sein Leben" siehe de.wikipedia.org/wiki/Feldenkrais).

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Die Feldenkrais wuchsen in einer Judenfamilie in Baranawitschy, Weißrussland, mit Ausbildung in Cheder auf. Im Jahr 1927 absolvierte er das Herzliya-Gymnasium in Tel Aviv und ging 1930 nach Paris, um an der ESTP École Spéciale des Trevaux Publics, du batiment et de l'industrie, einem privaten Institut, Elektrotechnik und Maschinenbau zu studieren. Im Jahr 1930 kam er nach Paris.

In den Jahren 1946/1947 erwarb Moshé Feldenkrais den Titel des Ingenieurs Dozenten an der Université Sorbonne. Ein Beweis dafür sind seine Dissertation " Contribution à la mesure des hutes tensions[3] " von 1945 in der Bibliothèque Universitaire Pierre et Marie Curie[4] sowie die Nennung seines Doktorats in den Annalen de l'Université de Paris 1947, S. 115[5].

In den Annalen de l'Université sind die Physikdoktoren in einer anderen Abteilung aufgeführt. Feldenkrais nannte sich im Unterschied zu seinem Ingenieurberuf gerne einen Physiker. Das Haaretz-Magazin; I. Juli 2015; Kolumne: Dieser Tag in der jüdischen Geschichte "1984: Der Vater von Feldenkrais Dies"). Seit 1952 widmet er sich ganz der Entwicklung seiner eigenen Methodik und gründet sein eigenes Feldenkrais-Institut.

Feldenkrais wurde bei der Weiterentwicklung seiner Methodik unter anderem durch folgende Faktoren beeinflusst: Auch Moshé Feldenkrais nahm selbst Unterricht: Er selbst war seit zwanzig Jahren Lehrer des Judos und hatte mehrere Werke darüber geschrieben. Lektionen nahm er von Heinrich Jacoby, der über ihn bemerkte: Trotz großer physischer Beweglichkeit, Stärke, Mut, stellt Dr. F. weder in seiner Sprache noch in seiner Qualität der Bewegung dar, was er "theoretisch" als begehrenswert bezeichnet.....

Joshé Feldenkrais ging davon aus, dass ein Mensch nach dem von ihm selbst geschaffenen Abbild agiert und dass dieses im Wesentlichen mit seiner Erfahrung von Bewegung verbunden ist. Ihm zufolge ist dieses Abbild ("Selbstbild") teilweise vererbt, teilweise gebildet und teilweise autodidaktisch. Hat nun jemand die Notwendigkeit, sein Verhalten zu verändern, z.B. um mehr Sport oder Kunst zu erreichen oder auch schmerzhafte oder anderweitig schädigende Aktionsmuster zu verändern oder andere Aktionsmuster zu suchen, so muss dieses Selbstbild verändert oder ergänzt werden.

Dazu entwickelt Mushé Feldenkrais auf der Grundlage seiner Jahrzehnte währenden Tätigkeit als Judo-Lehrer ein didaktisches Gesamtkonzept des Lernprozesses durch Selbsterfahrung und Bewegungswechsel. Es handelt sich dabei um ein aufgeschlossenes und in allen Bereichen des Lebens anwendbares Selbstbestimmungskonzept. Weil die Methodik ein für alle Teilnehmer gleichermaßen zugängliches Lehrkonzept ist, gelten die Lernprozesse immer sowohl für den Kunden als auch für den Dozenten.

Suhrkamp, Frankfurt am Main 1968, ISBN 3-518-36929-6 und abenteuerlich im Gehirn. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-518-37163-0. Die Erfindung des Offensichtlichen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-37940-2 Die Feldenkrais-Methode in der Praxis. Junfermann, Paderborn 2006, ISBN 978-3-87387-019-2. Das mächtige Selbst. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-38457-0. Der Weg zum mündigen Selbst.

Junfermann, Paderborn 2002, ISBN 978-3-87387-126-7 Christian Buckard: Moshé Feldenkrais. Die Person hinter der Methodik. Berliner Verlagshaus, Berlin 2015, ISBN 978-3-8270-1238-8 Norbert Klinkenberg: Moshé Feldenkrais und Heinrich Jacoby - Eine Gegenüberstellung. Publikationsreihe der Heinrich-Jacoby/Elsa-Gindler-Stiftung, Bd. Nr. 2, Berlin 2002, ISBN 3-00-00-009762-7. ? Frank Wildman: Feldenkrais. Die Intelligente Körperpresse, Berkeley (CA) 2006, S. 3. 11 ff. Rainer Wenzel: Moshé Feldenkrais - The Adventurous Life.

Frankreich: Fakultät der Wissenschaften, 1945, abrufbar am 9. Juni 2018 (Französisch). Annalen der Universität Paris, Nr. 1, Januar-März 1947, in: S. 115 (im pdf 131). Die Sorbonne Paris V, 1947, wurde am 7. Juni 2018 zurückgeholt (Französisch).

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