Felke

Filz

Natürliche Heilmethode aus Bad Sobernheim: Die Felke-Kur ist eine ganzheitliche Therapie mit Tonanwendungen. Der Schwerpunkt der Felke-Therapie liegt auf Ton. Die nach ihm benannte Therapie wurde von dem "Tonpfarrer" Emanuell Felke gegründet, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Der Felke-Kur ist nach Emanuel Felke benannt.

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Der evangelische Pfarrer Erdmann Leopold Stephanus Emanuel Felke (* 11. 2. 1856 in Kl aden bei Schtendal; 19. 8. 1926 in München) war ein evangelikaler Pfarrer, der sich als Befürworter der Heilpädagogik profilierte. Von 1896 bis 1914 lebt und arbeitet er in Rufelen bei Moers und von 1915 bis 1925 in Bad Sobernheim, entwickelt die nach ihm genannte Felke-Kur und setzt die Iris-Diagnostik (Iridologie) ein.

Auch Felke wird als Begründer der komplexen Homöopathie angesehen. Weil zu den Anwendungsgebieten auch das Reiben mit Ton- und Schlammbädern gehörte, wurde Felke oft als Tonpfarrer beschrieben. Felke's Heilmittel bestehen aus einer gesunden Ernährungsweise und sportlicher Betätigung im Außenbereich. Zuerst richtete Felke in Rufelen, später auch in Bad Sobernheim, ein echtes Spa ein. Während zunächst davon ausgegangen wurde, dass die originalen Räumlichkeiten sehr groß waren, zählten wir in der Jahreszeit von May bis October bis zu 400 Kurgästen, so dass viele von ihnen in privaten Pensionen unterzubringen waren.

Aufgrund der Blöße der Kurenden während der Bewerbungen wurde Felke beschuldigt, die Moral zu gefährden, wem dies heftig widerstanden hat. Selbst die Kirchenvorgesetzten waren mit den Tätigkeiten von Felke nicht zufrieden. Allerdings wurde auf Wunsch der Gemeinschaft immer wieder bekräftigt, dass Felke seine pastoralen Aufgaben immer erfüllt hat. Dieser Kritikpunkt hinderte nicht daran, eine echte Felke-Bewegung zu betreiben.

In den Jahren bis 1914 wurden so in Berlin, Aachen, Krefeld, Kettwig, Dortmund, Stettin und Benneckenstein im Kunstharz Felke-Bäder gegründet. Diesen Institutionen war es nur dann erlaubt, den Begriff Repelner-Methode oder Felke-Methode zu führen, wenn sie von Felke die Bescheinigung erhielten, dass sie von ihm ausgebildet und freigegeben wurden. Während dieser Zeit entstand eine große Anzahl von Felke-Verbänden (vereint im Verein der Felke-Vereine e. V. in Krefeld[2]) mit mehr als 2500 Mitglieder in Deutschland.

Gleichzeitig wurde ein Felke-Magazin veröffentlicht. Außerdem hatte Felke 1912 wegen eines Sprungs sein Gemeindeamt abgeben müssen und war nun ohne Mittel, weil er dann auch seine Homöopathiebehandlungen unentgeltlich ausübte. Also zog Felke 1915 zu einem seiner Kinder nach Sobernheim und baute dort erneut einen großen Spa-Betrieb auf.

Felke kam nach dem Kriege alle 14 Tage nach Retelen, aber der hier betriebene Spa-Betrieb hat nie wieder das Ausmaß erreicht, das er hatte. Bis zu seinem Tode war Felke in Sobernheim aktiv und trug entscheidend dazu bei, diesen Platz an der Oder zu einem gelungenen Kurbad zu machen.

Der 1926 verstorbene Mann wurde in Sobernheim begraben. In Moers-Repelen wurde später zu seinen Gunsten ein Monument und ein kleines Felke-Museum errichtet. 3 Seit dem 16. Juni 1996 ist das Bad Sobernheimer Gymnasium Emanuel-Felke nach ihm genannt. 1992 wurde in Bad Sobernheim ein Barfußweg angelegt, der auf Felke's Vorschläge zurueckgeht.

Bekannt war Felke für seine Augendiagnose. Feldke wurde in insgesammt 16 Klagen wegen Körperschäden und letztendlich auch wegen fahrlässigen Tötens beschuldigt, aber immer freigelassen. Felke musste in der vergangenen Studie, die 1909 stattgefunden hatte, 20 Patienten nur auf der Basis der Iriscents unter der Leitung einer Vielzahl von teilweise bedeutenden Ärzten, darunter der Operateur Carl Garrè, nachweisen.

Feldes Protest war, dass er nicht mit den Erkrankten reden durfte, wie er es normalerweise tat, um ihre anamnestische Situation zu bestimmen. Bei der Felke-Kur handelt es sich um folgende Grundelemente (Originalbeschreibung): Felke Sitzbad: In der Felke-Wanne (ca. 40 cm hohes Zinksitzbad) wird ein FelkeSitzbad aufgenommen. Bewegen Sie sich nach dem Bad im Sitzen herum und massieren Sie es mit den Hand.

Manche verbinden ein kleines Sitzbad oder eine Kaltspülung mit dem Luftschlauch mit dem Lichtluftbad. Lehmheilbad: Ein Lehmheilbad wird von Pfarrer Felke oder seinen Stellvertretern für bestimmte Krankheitsfälle verschrieben und genauso wie das Sitzlochbad (siehe z. 1) nur mit dem Unterschied, dass das Heilwasser mit gut steinfreiem Lehmboden vermischt wird, bis es eine dünne Masse auslöst.

Ergänzend zu den Einsatzmöglichkeiten kam eine fast fleischlose Kost mit viel Grünem, Gemüsen, Kartoffeln und Früchten hinzu, mit der Felke eine entgiftende Wirkung auf den Körper aufgrund von Unterernährung anstrebte. Felke unterschied zum Teil die Nahrung in Anlehnung an die Krankheitsbilder seiner Erkrankten. Felke zählt wie Kneipp, Prießnitz, Rikli, Kuhn und Just zu den bedeutenden Laientherapeuten, die zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert der Heilkunde maßgebliche Anstöße boten.

Übrigens hat Felke nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er sich nicht als erfinderisch für ein Heilmittel angesehen hat. Er ist das Herzstück meiner ganzen Methode...." Felke's Gedanken inspirieren auch den Pharmazeuten Friedrich H. Pascoe, der 1895 die Mellinghoff-Apotheke in Mülheim an der Bochumer Innenstadt übernahm. Nachdem Pfarrer Felke zunächst überwiegend einzelne Homöopathiemittel verschrieben hatte, kam er später auf der Grundlage seiner Praxiserfahrung zu einer Sammlung seiner hypöopathischen Komplexpräparate, die er in den vergangenen zehn Jahren nahezu ausschliesslich nutzte.

Erdmann Leopold Emmanuel Felke: Alfred Brauchle. Reclam, Stuttgart 1951, S. 302-305. Pfarrer Emmanuel Felke. Die Feststellungskommission der Krankenwoche vom 5.-13. May 1956 in Sobernheim (Nahe). Joachim Früchte: Felke, Manuel. Dr. Wolfgang Schulz: Die Felke-Kur. Ausgabe, S+M Verlag, Bad Kreuznach 1996. Felke, Erdmann Leopold Stephanus Manuel.

Darin: German Biographical Encyclopedia, vol. 3b S. A., Munich 1997, ISBN 3-598-23163-6, p. 258. Jürgen Westphal: Cures after Felke with the elements of nature. Friedrich Wittfeld, Christa Wittfeld: 100 Jahre Junggbornpark Repelen 1898-1998 Ein Luftkurort von Pfarrer Emanuel Felke. Selbstverleger, Moers o. J. Clemens Reinders: The Healing Methods of Pastor Manuel Felke.

A. Weller, Berlin 1931, S. III (Ehrendiplom des Vereins der Felke-Vereine für die Fa. C. A. Weller in Berlin vom 24. Mai 1929). In: Gehen Sie zu Ihrem Hausarzt oder Pharmazeuten.

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