Ferritin Hämochromatose

Hämochromatose mit Ferritin

Jede Zunahme von Eisen, Transferrinsättigung und Ferritin im Serum. Der Verdacht auf Hämochromatose wird in der Regel nur dann diagnostiziert, wenn der Serumspiegel von Ferritin als Eisenspeicherprotein signifikant ansteigt. Stoffwechselsyndrom (Ferritin ist ein Akutphasenprotein), Alkoholismus. wichtig: das Eisenspeicherprotein Ferritin und das weiter.

Hemochromatose

Wissenschaftliche GrundlagenDie erbliche Hämochromatose ist eine auto-somal rezessive Funktionsstörung der intrinsischen Eisresorption, d.h. die Erkrankung manifestiert sich nur im reinerbigen Teil. 1996 konnten Fed und sein Team einen Verbindung zwischen Veränderungen in einem für die Hämochromatose (HFE-Gen) zuständigen Erbgut und der erblich bedingten Hämochromatose herstellen. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Mutation in einem genetisch bedingten Krankheitsbild auftritt.

Die HFE-Gen befindet sich auf dem Gen 6 (6p21. 3) und codiert für ein Transmembranprotein, dessen Aufbau der von MHC-Klasse-I-Molekülen nachempfunden ist. Die vom HFE-Gen kodierten Proteine interagieren mit dem Transferrin-Rezeptor und sind an der Regulierung der Eisenresorption beteiligt. Die Eisenresorption wird dadurch reguliert. Bei den anderen gentechnisch determinierten Erscheinungsformen, wie der jugendlichen Hämochromatose mit Erscheinungsformen zwischen 20 und 30 Jahren und der neonatologischen Hämochromatose, sind die Gründe noch nicht erforscht.

Im Falle einer hereditären Hämochromatose sind häufig zwei Punktemutationen auffindbar. Bei 6722 im Exon 4 des HFE-Gens führt ein Tausch (Übergang) von G (Guanin) zu A (Adenin) zu einem Tausch von Cystein (C) zu Tyrosinmonoxid ( "Y") an der Aminosäurenposition 282 (Mutation C282Y) des Proteins. Hierdurch wird die Aminosäurenposition 282 (Mutation C282Y) verändert. Die Veränderung an Stelle 4762 im Exon 2 führt zu einem Tausch (Transversion) von C (Cytosin) zu G (Guanin) und damit zu einem Übergang von Histidin (H) zu Aspartinsäure (D) (Mutation H63D) im Eiweiß an Stelle 63.

Der eindeutige Zusammenhang der C282Y-Mutation mit der erblich bedingten Hämochromatose wurde in vielen klinischen Untersuchungen nachgewiesen. Bei etwa 5% der Gesamtpopulation tritt diese Veränderung mehrdeutig auf. Mehr als 90 Prozent der Haemochromatose leidenden Menschen führen das All C282Y reinerbig. Der Zusammenhang der mutationsbedingten H63D mit der erblich bedingten Hämochromatose scheint viel weniger klar zu sein. Eine homozygote H63D-Mutation ist nicht prädisponibel für eine erblich bedingte Hämochromatose, sondern ist bei bis zu 4% der Patientinnen vorhanden.

Im Gegensatz dazu sind die (wenigen) phenotypischen Hämochromatosepatienten mit einer heterozygoten C282Y-Mutation für die H63D-Mutation (compound heterozygosity) deutlich heterozygoter. Keine dieser Veränderungen tritt bei 10 Prozent der Patientinnen und Patientinnen auf, was auf den Einfluss weiterer gentechnischer oder anderer Einflussfaktoren hindeutet. Beide Veränderungen wurden aufgrund ihrer geometrischen Annäherung im HFE-Gen nie auf einem einzigen Gen zur gleichen Zeit nachgewiesen.

Hämochromatose kann aber auch durch Folgeerkrankungen mit unwirksamer Hämolyse und/oder Hämolyse oder durch häufige Übertragungen von Hormonkonzentraten verursacht werden. In der Familienuntersuchung scheint der Hinweis auf die spezifische Mutation im HFE-Gen von besonderer Relevanz zu sein, da davon auszugehen ist, dass die rechtzeitige Diagnostik und Behandlung der Krankheit durch Aderlass zu einer Normalisierung der Lebensdauer der betroffenen Patientinnen führen kann.

DetectionAfter Isolierung der genomischen DNA aus einer Blutentnahme werden DNA-Abschnitte des HFE-Gens in Kombinationsreaktionen mit dem PCR-Multiplexverfahren (Polymerase-Kettenreaktion) verstärkt, um beliebige parallele Punktemutationen C282Y oder C282Y oder HS63D erkennen zu können. Die Detektion von Punktemutationen und die nachfolgende Beschreibung der allelen Situation geschieht durch Reverse-Hybridisierung der PCR-Produkte mit sequenz-spezifischen Oligoiden.

Nach Nielsen P, Fischer R, Engelhardt R, Dresow B, Gabbe EE (1998): Neue Perspektiven in der Diagnostik der erblich bedingten Hämochromatose.

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