Forensische Medizin

Rechtsmedizinische Medizin

Die Rechtsmedizin untersucht, ob ein Tod auf natürliche Weise oder durch äußere Einwirkungen eingetreten ist. Die Serviceaufgaben der Rechtsmedizin umfassen nicht nur die Untersuchung von Todesfällen, sondern auch die Beurteilung von lebenden Menschen. mw-headline" id="Aufgaben_und_Departments">Aufgaben und_Departments[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Bereich Forensische Medizin beinhaltet die Erarbeitung, Umsetzung und Bewertung von medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen für die Justizverwaltung sowie die Weitergabe von medizinischem Recht und ethischem Wissen für die Ärzte. Zu den Tätigkeitsfeldern und Forschungsgebieten der Kriminalmedizin gehören die Bereiche Onkologie (z.B. post-mortem-Untersuchung außergewöhnlicher Todesfälle), forensische Traumen atologie, Toxikologie, Arzneimittelforschung und Diagnostik (Alkoholologie), forensische Molekularbiologie mit DNA-Untersuchungen, Forensische Sexprognose, Straßenverkehrsmedizin und Psychologie,

Glaubwürdigkeitsanalysen aus ärztlicher und kriminaltechnischer Perspektive, ärztliche Expertise, Behandlungsfehlerberichte, Stammbaumberichte, Versicherungsmedizin in der Schweiz (z.B. Verletzungsberichte), Photographie und neue Materialien (Streifenlichttopometrie), Informationstechnik und Management. Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen in der Rechtsmedizin finden auch in anderen Kursen als der Humanmedizin statt, z.B. für Zahnärzte oder Rechtsanwälte. Die Sterbeursache, die Art des Todes (natürlich oder nicht natürlich), die Personalien des Verunglückten, wenn dies nicht abgeklärt ist, der Todeszeitpunkt, der nach einer bestimmten Zeit der Abwesenheit nicht mehr ganz möglich ist.

1 Der häufige Fehler lässt sich durch eine Fehlinterpretation erklären: Im US-Gebrauch korrespondiert der forensische Pathologe mit dem forensischen Pathologen. Es gibt 31 Universitätsinstitute für Rechtsmedizin[3] in Deutschland, vier[4] in Österreich (Rechtsmedizin) und sechs in der Schweiz. In Deutschland gibt es auch kommunale Institutionen für forensische Medizin, zum Beispiel in Bremen, Dortmund und Duisburg, sowie die Brandenburger Landesanstalt für Forensische Medizin in Potsdam und die Landesanstalt für Forensische und Sozialmedizin in Berlin.

In Würzburg, wo bereits 1564 im Namen des Prinzenbischofs Kadaveröffnungen zur Bestimmung der Sterbeursache stattgefunden hatten, stellte Johann Kaspar Gutberlet (1748-1832) als Sonderprofessor für Krankheitswissenschaften und kurfürstlicher Hausarzt im Jahr 1779 Sondervorlesungen in der Rechtsmedizin[7] vor und war damit der erste amtliche Dozent für Rechtsmedizin.

8] Damals war die Rechtsmedizin jedoch noch kein Prüfungsfach[9] und die Einrichtung eines Institutes für Rechtsmedizin in Würzburg fand erst 1926 statt. 10] 1804 wurde in Wien im angelsächsischen Sprachraum die erste Unterrichtskanzel für "Staatsmedizin" oder für "Rechtsmedizin und Medizin" errichtet. Im Jahr 1806 erscheint in Dresden die Publikation des Arztes Friedrich August Röber Von der Besorgnis des Staates für die gesundheitliche Versorgung seiner Mitbürgerin. Sie ist eine der Arbeiten, die die staatliche Medizin begründete.

In Berlin onderhouden van het el grad ation de la le venezia de la staatarzneikunde was founded onden. Dabei handelt 1833. Im neunzehnten Jh. schufen August Ehrwürdige Tardieu, Johann Ludwig Casper und Carl Liman die Grundlagen für die neuzeitliche forensische Medizin als eine wissenschaftlich begründete empirische Sicht. Seit etwa 1995 ist die Kriminalmedizin nach der US-Reihe Quincy ein häufig diskutiertes Themengebiet im Bereich des Films und des Fernsehens als eine Form der Untersuchung von Kriminalfilmen.

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