Fotoausstellung Berlin 2016

Foto-Ausstellung Berlin 2016

is´ Se, det is´ der Berliner Westen! Zum ersten Mal und als einziger Ort in Deutschland präsentiert C/O Berlin die Ausstellung Wim Wenders. und Colonialwaren wurden gelobt - es ist die alte Berliner Zeit, in der wir uns dort treffen.

Zurschaustellung

Es sind triviale Bilder, aber ihre Ursache ist spektakulär: Es ist der Drehbeginn von Wim Wenders' Road-Movie Alice in den Großstädten (1974), in dem der Hauptdarsteller mit einer Instant Kamera vom Typ SX-70 durch die Großstädte der USA schlendert. Für Wim Wenders war die Polaroidkamera ein Kalender, ein experimentelles Feld und ein fotografischer Straßenfilm von Ende der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre.

Tausenden von persönlichen und einzigartigen Filmaufnahmen, Fahrten durch Europa, die USA und viele andere Orte der Erde wurden gemacht. Es werden Wim Wenders im privaten Umfeld oder Portraits von namhaften Personen und Freundinnen wie Annie Leibovitz, Rainer Werner Fassbinder, Dennis Hopper oder Peter Handke gezeigt. Zum ersten Mal und als einzigem Platz in Deutschland zeigt C/O Berlin die Messe Wim Wenders .

Der preisgekrönte Regisseur, Filmemacher und Künstler Wim Wenders zeigt gleich eine Selektion von rund 240 Polaroidbildern. Zusätzlich zu diesen Bildern werden Ausschnitte seiner Filmarbeiten präsentiert, die sich sowohl mit dem Medium Sofortbild als auch mit der Photographie selbst als Teil der Filmerzählung beschäftigen. Sie wurde in Kooperation mit der Wim Wenders Foundation und The Photographers' Gallery in London realisiert und von Felix Hoffmann und Anna Duque y González für Berlin konzipiert und betreut.

Die Yorck Cinema Group zeigt außerdem eine Filmserie von Wim Wenders in der Version LUX.

Künstlerkomplex

Werke von Berenice Abbott, Bresson, Gisèle Freund, Heinz Hajek-Halke und Arnold Newman können neben weniger renommierten Photographen wie Helga Fietz, Hildegard Heise und Jérôme Schlomoff wiederentdeckt werden, deren ikonische Porträts von Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Max Beckmann und Ernst Wilhelm Nay Fotogeschichte geschrieben haben.

Zugleich werden aussergewöhnliche Künstlerportraits präsentiert, die dem repräsentativen Portraitformat entgegenwirken, wie etwa Christopher Makos' Transvestit-Fotografien von Andy Warhol. Sie gibt in drei Abschnitten einen Überblick über die verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten: Der erste Abschnitt Persona beschäftigt sich mit dem Gesichtsausdruck, der nach aussen hin sichtbar ist. Ausgerüstet mit den Eigenschaften Bürste, Farbpalette oder Fotoapparat und in festen Positionen stellen sich im Studio vor.

Darüber hinaus umfasst der Abschnitt einen Lichtbogen zu Tarnungen und Carikaturen in Fotografien von Otto Dix, Salvador Dalí, Wolf und anderen. Der zweite Teil der Messe ist geprägt von kreativer Arbeit. Im kreativen Prozess sind sowohl Kunstschaffende, leerstehende Studios als auch photographische Reflexionen und Verwerfungen zu durchschauen. Der dritte Abschnitt Pygmäenion verweist auf den Märchen des alten Steinbildhauers.

Kunsthistorisch steht er sinnbildlich für den kreativen Prozess, wodurch Pygmäen als das Künstlerideal par excellence angesehen wird. Angefangen beim von Robert Doisneau inszenierten Plastiker Charles Despiau stehen mit ihren Werken unter anderem Alberto Giacometti, Georgia O'Keeffe, Günther Uecker oder Jeff Koons im Mittelpunkt. Fotoporträts von Baselitz bis Warhol" wird von der Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptsponsor der Staatlichen Museen zu Berlin, grosszügig unterstützt.

Mediapartner der Messe sind vom rbb und tipp Berlin.

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