Fragebogen Typen

Befragungstypen

Vor der Erstellung des Fragebogens gibt es einige. Wie das Interview ist auch der Fragebogen eine der Erhebungsmethoden. mw-headline" id="Typen_der_Fragebögen">Typen_der_Fragebögen[Bearbeiten | /span>Quellcode editieren]>

Der vorliegende Beitrag stellt den Fragebogen in der Empirie der sozialen Forschung dar. Der gleichnamige Band ist unter Der Fragebogen zu finden. Der Fragebogen (Plural: Fragebogen, regionaler auch: Fragebogen, enger und französischer Fragebogen) ist ein Erhebungsinstrument. Fragenkataloge werden vor allem in der Sozialwissenschaft und -wissenschaft verwendet, um gesellschaftliche und gesellschaftliche Haltungen, Ansichten, Interessen und psychische Eigenschaften zu erfass.

Der Fragebogen ist weniger zeitaufwendig als ein Psychologieinterview und erleichtert die Untersuchung einer großen Zahl von Menschen auf statistische Aussagekraft. Dabei werden die simplen Fragenkataloge (die zur Dokumentierung verwendet werden oder wo meist nur die Antwort auf die Frage nach dem Inhalt bewertet wird) von den genormten und prüfmethodisch aufgebauten Fragebögen unterschieden, die zur Merkmals- oder Eigenschaftsmessung verwendet werden.

Zudem werden Formblätter wie z. B. Gesuche oder Erklärungen oft als Fragebögen genannt, wenn sie zur einheitlichen Datenerfassung verwendet werden. Der Fragebogen ist ein sehr allgemein gehaltener Ausdruck und umfasst: eine Ad hoc-Liste von Fragestellungen, die ausschließlich auf der Grundlage von Inhalten erstellt wurden. ein semi-standardisierter Fragebogen, in dem die Fragestellungen zwar vereinheitlicht und geordnet sind, die Teilnehmer aber dennoch eine freie Beantwortung haben; ein standardisierter Fragebogen, in dem die Fragestellungen vereinheitlicht und geordnet sind und die Teilnehmer zwischen vorher festgelegten Antwortmöglichkeiten wählen; ein standardisierter Fragebogen, für den bereits umfassende Erfahrungswerte, vor allem aus bevölkerungsrelevanten Befragungen, vorhanden sind, so dass die aktuellen Befragungsergebnisse aussagekräftig sind; Fragebögen, die auch nach methodisch und statistisch bedingten Maßstäben aufgebaut sind; sie werden auch als Scale-Verfahren oder Scale-Verfahren ( "scales") genannt.

Bei den psychologischen Methoden unterscheidet man zwischen Fragebogenverfahren wie Interessen- und Persönlichkeitsfragebögen und Eignungsprüfungen wie Schul- und Intelligenztests. Erst bei letzteren gibt es sachlich korrekte oder fehlerhafte Auskünfte. Der IQ-Test zur Bewertung der Aufklärung ist kein Fragebogen. Ein Fragebogen muss immer im Zusammenhang mit dem Erhebungsziel, der Erhebungsart und den angestrebten Auswertungsoptionen entwickelt werden.

Ein wichtiges Merkmal von Fragebögen ist die Vereinheitlichung von Fragestellungen und möglichen Antworten. Allen Probanden wird ein identischer Fragebogen zur Verfügung gestellt, so dass eine große Zahl von Probanden aufgenommen werden kann. Nachteilig ist, dass nicht jeder Teilnehmer einzeln angesprochen werden kann und der Teilnehmer durch die Angabe von Antwortoptionen beeinflußt und begrenzt wird.

Zu Beginn der Fragebogen-Entwicklung steht die Selektion der geeigneten Punkte für den gewünschten Themenbereich. Hierzu zählen vor allem bereits erprobte Fragestellungen, aber auch neue Fragestellungen, die von den Ermittlern auf der Basis von Detailinterviews erarbeitet, umformuliert, nach Möglichkeit mit anderen Experten besprochen und hinsichtlich ihrer Erfassbarkeit vorgetestet werden. Fragebögen können auf Papier oder in elektronischer Form auszufüllen sein.

Der gedruckte Fragebogen (auch Papier-Bleistift- oder Papier-Bleistift-Verfahren) ist die konventionelle Variante. Ein Fragebogen löst daher oft ein Vorstellungsgespräch ab. Ungewissheit darüber, wann der Fragebogen beantwortet wurde, keine Möglichkeiten, die Aussagekraft einer Fragestellung zu klären, Irrtümer beim Beantworten, keine unmittelbare Plausibilitätsprüfung der Antwort, Übermittlungsfehler bei der Bewertung.

Ein Papierfragebogen ist im Gegensatz zu "elektronischen Fragebögen" kostspieliger (Druckkosten, Versandkosten, zeitaufwändigere Auswertung). Auf der anderen Seite nehmen viele der Befragten einen ausgedruckten Fragebogen statt eines digitalen, computergestützten Formulars an. Computergestützte Fragebögen werden vermehrt über das Netz als Online-Befragungen zur Verfügung gestellt und können entweder von Hand oder mit einer geeigneten Auswertungssoftware ausgelesen werden. Am einfachsten ist die Befragung zu den aktuellsten Fragen im Netz, bei der in der Regel eine einzelne Fragestellung und zwei oder mehr Antwortoptionen angegeben werden, die mit einem Mausklick angewählt werden.

Zur psychologischen Diagnose wurden computergestützte Prüfsysteme konzipiert, die Fragebögen und andere Untersuchungen am Monitor darstellen, mit der entsprechenden Auswertungssoftware bewerten und Ergebnisse ausgeben. Für die tägliche Datenerhebung können Fragebögen und Untersuchungen auf einem PDA des PDA oder per Mobilfunk präsentiert werden, bei denen eine partizipative Datenerhebung und Feedback an die Probanden mit Echtzeitauswertung möglich ist (siehe Ambulante Beurteilung).

Im Rahmen eines individuellen oder Telefon-Fragebogens nimmt der Befrager die exakten Fragestellungen aus einem Standardfragebogen und zeichnet die Ergebnisse anhand der vordefinierten Antwortoptionen auf. In gesellschaftswissenschaftlichen Befragungen in der Markt- und Meinungs- und Marktforschung nutzen Befrager oft ausgedruckte Karten mit Fragestellungen oder -beantworten, um den Prozess weiter zu vereinheitlichen. Der Fragebogen setzt sich in der Regel aus Anweisungen und den Einzelpunkten (aus Teilen, Elementen), d.h. Fragestellungen oder Stellungnahmen und den entsprechenden Antwortoptionen (Kategorien) zusammen.

In den meisten Fragebögen sind keine unbeantworteten sondern abgeschlossene Fragebögen vorhanden, d.h. "sie bieten gewisse Antwortoptionen, so dass die Teilnehmer nur wählen können. Das zitierte Lehrbuch über Testaufbau und Fragebogenmethode enthält viele Vorschriften und Tipps zur verständlichen Formulierung der Fragestellungen und möglichen Antworten. Die folgenden Formate sind üblich: Freie Anfragen können beliebig bearbeitet werden.

Für geschlossene Fragestellungen sind die Antwortoptionen vordefiniert und ausgewählt. Man unterscheidet folgende Typen: Ja/nein können nur zwei mögliche Lösungen sein. Die skalierten Werte zeigen an, dass die verschiedenen Ebenen in Frequenz, Genauigkeit, Intensität usw. abgestuft sind und zumindest ordinale Skalenwerte haben. Zum Beispiel könnte eine Beantwortung der zentralen Fragestellung "Sind Sie kinderfreundlich" bedeuten: "Manchmal ja, dann wieder nein.

"Das ist mir egal. "Das nervt mich. In jedem Fall kann eine zusätzliche Option hinzukommen, die es dem Probanden erlaubt, die antwortenden Varianten um eigene Antwortmöglichkeiten zu ergänzen, die unter den bestehenden Varianten nicht vorhanden sind. Numerisch nachvollziehbare Reaktionen, wie z.B. die auf einer Likert-Skala gemessenen Werte, können dagegen eher nachvollzogen werden.

Schon bei der Entwicklung des Fragenkatalogs sollten die später angestrebten Bewertungen mit ihren besonderen Anforderungen beachtet werden (siehe dazu auch: Psyche, Maßstab und Skalierung). Für die Bewertung der Qualität eines Fragenkatalogs gibt es unterschiedliche Bewertungskriterien. Wichtigste Auswahlkriterien sind die Empirie (Validität), die formelle Verlässlichkeit (Zuverlässigkeit) und - bei Fragebögen mit Standardisierung - die Repräsentationsfähigkeit für die gesamte Bevölkerung.

Die meisten der heute in der Sozial- und Psychodiagnostik sowie der Differential- und Individualpsychologie eingesetzten Fragebögen sind durch Testmethoden entwickelt und erprobt. Fragebögen zu sozialen und politischen Haltungen, Interessenslagen, religiöser Ausrichtung und anderen Werten, Persönlichkeitsmerkmalen, Selbstberichten über Gefühle und Launen, körperlichen und psychischen Leiden und anderen Merkmalen, die durch Beurteilungstests beurteilt werden können.

Vordefinierte Antwortoptionen werden oft als Schaltplan oder irreführend bezeichnet. Die empirischen Studien haben gezeigt, dass die relativen Häufigkeiten (häufig, gelegentlich, kaum, nie) oder Intensitäten (sehr starke, starke, schwache, sehr schwache) von Fakten sehr verschieden sind. 3 ] Daher wird oft absichtlich auf eine Mittelkategorie verzichtet. Auf der anderen Seite ist zu vermuten, dass einige den Fragebogen aus eben diesem Grund zurechtweisen werden.

Bei der Beantwortung des Fragebogens handelt es sich vor allem um Selbsteinschätzungen und Selbsteinschätzungen, sofern es sich nicht um sozio-ökonomische Angaben und andere Tatsachen handelt. Die methodenbewussten Forscher werden versuchen, möglichst weitere Erkenntnisse zu erhalten, um die Angaben aus den Fragebögen zu verifizieren (siehe dazu den Abschnitt über multi-modale Diagnostik). Methodologisch können mehrere Fehlerursachen unterschieden werden, die aber auch bei anderen Untersuchungsverfahren vorkommen können - etwa bei Fehlern in der Datenübermittlung und Datenauswertung: mehrdeutige Fragestellungen, die zu unklaren Aussagen führten; Weglassen von Einzelantworten, weil die Fragestellungen als unübersichtlich oder aufdringlich empfunden werden; gewisse Antwortneigungen (Antwortverzerrungen), gewollte Fälschungen und unbeabsichtigte Distorsionen.

Ina Grau, Hans Dieter Mummendey (2008): Die Fragebogenmethode. Verlagshaus R. G. Hogrefe, lSBN 978-3-8017-1948-7. Beatrice Rammstedt: Fragebogen. Im: Franz Petermann and Michael Eid (ed.): Handbuch für psychologische Diagnose tik, Göttingen 2006, ISBN 3-8017-1911-1, p. 109-134 Manfred Eberwein: Register of psychological and pedagogical tests from the database segment PSYNDEX Tests (16. ed.).

Mehr zum Thema