Frauenarzt Fotos

Fotos von Gynäkologen

Gynäkologe in Schifferstadt: Joachim K. vor dem Gerichtshof Sie schauten, aber das Thema war - wie schon seit vielen Jahren - unbedeutend. Wann immer ein Patient vor Joachim K. im Rollstuhl saß. Joachim K.

muss ab Dienstag vor dem Frankenthaler Landesgericht antworten - wegen sexuellem Missbrauch und Verstoßes gegen den persönlichsten Lebensbereich durch Fotografieren in 1484 Faellen.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft hat der Frauenarzt 58 von May 2008 bis May 2011 in seiner Arztpraxis in der Pfalz in Schifferstadt von 1484 Patienten insgeheim Fotos und Videoaufnahmen gemacht. Dargestellt sind die blanken Geschlechtsteile der Frau, an denen er Aktionen von Hand oder mit Objekten ausführt, die anscheinend dem Zweck der Erforschung diente, aber in Wirklichkeit wahrscheinlich seine sexuelle Erweckung und Stimulation.

Er soll auch unbemerkte Patienten nackt in der Umkleide oder auf der Couch im Behandlungszimmer mitgenommen haben. Über 1000 Angeklagte haben ein Strafverfahren eingeleitet. Betroffen sind seine adulte Tochtergesellschaft, die ihren Familienvater nicht gemeldet hat, Kinder zwischen 13 und 14 Jahren, ältere Menschen, Schwangerlinge, sogar eine, die wegen einer Fehlbildung am gleichen Tag in die Arztpraxis kam, und viele, die seit 20 Jahren in der Arztpraxis sind.

Aber auch türkische Damen, denen Joachim K. mit seinen Türkisch Grundkenntnissen die Angst vor einem Frauenarzt abnehmen wollte. Sie waren schockiert, Fotos von Vaginas zu sehen, sie wusste, dass es keine gesundheitliche Notwenigkeit für sie gab, sie fotografierten Beweise. Die Frau arbeitet seit mehr als 23 Jahren für den Frauenarzt und ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Auch sie war es, die vor Jahren den Mitarbeitern den Befehl gab, die zu betreuenden Damen an einem Tag auf einem separaten Formular aufzuführen. Mit diesen Aufzeichnungen wurden die Fotos, die er während des Mittagessens und am späten Nachmittag in Raum 6 der Praxis katalogisiert hatte, archiviert: Die Zahl hinter dem Patientennamen gab die Zahl der aufgenommenen Fotos an.

Er fügte seinerseits Zusatzstoffe wie "Adip" für fettleibige Patienten, "Tü" oder "Thai" für Türkisch oder Thai-Patienten hinzu. Das Kürzel "GF" konnten die Forscher noch nicht näher erläutern, Joachim K. wollte es nicht kommentieren. Während einer Durchsuchung des Hauses stießen die Forscher auf Erotik über Fische und "brutalen Sex", auf dem Dachboden auf eine Tüte voller abgenutzter Damenwäsche, die Joachim K. als behandelnder Arzt im Krankenhaus St. Vincentius in Speyer den Patienten geklaut hat, wie er in einem Interview zuteilte.

In einem Interview mit Forschern gab Joachim K. auch zu, dass er seine Betroffenen zunächst nach gewissen Gesichtspunkten ausgesucht hatte: "Nicht zu uralt, nicht zu zerknittert, gute Frauenformen, Rasur im Imtimbereich. "Aber er wurde bald willkürlich und photographierte alle Arten von Weibern - sofern sie ansprechend waren. Es wurde zugegeben, dass er beinahe jeden Tag 50 Fotos von fünf bis zehn Patienten gemacht hat.

Weder er noch sein Rechtsanwalt wollten vor dem Prozess sprechen. Bei den meisten Patienten waren die Ermittler geschockt, als sie von dem Mißbrauch erfahren haben. Die meisten von ihnen waren verunsichert und hätten danach therapeutisch helfen müssen, wie die Vernehmer in den Unterlagen vermerkten. Insbesondere die bereits in der Jugend misshandelten oder vergewaltigten und Joachim K. bekannten Damen hätten Rezidive durch Übergriffe oder Angstzustände erlebt.

Vielen erschien nur eines seltsam: Der Therapiestuhl war äußerst waagerecht, beinahe waagerecht gestellt, so dass die liegend Person kaum erkennen konnte, was Joachim K. tat. Er ermutigte seine Patienten auch, sich auf das von der Zimmerdecke herunterhängende Mobil zu beschränken. Joachim K. liess Therapieinstrumente oft über das Notwendige hinaus im Gebrauch, was für einige Damen unerfreulich war.

Der Gynäkologe gewährte nur in wenigen Ausnahmen den Lebenspartnern oder Kleinkindern des Patienten den Zugang zum Behandlungsraum. Schockiert war Joachim K. und warf schnell einen schwerfälligen Körper in den Müll, erinnert sich die Wissenschaftlerin während des Polizeiinterviews. Von einer anderen Frauen wurde berichtet, dass ihr die Methode der manuellen Behandlung im Intimbereich fremd erschienen sei und dass sie deshalb Joachim K. danach gefragt habe.

Die Reaktion von Joachim K. war schnell und er bekam Schwitzperlen auf die Stirne. Das Misstrauen erschien ihr zu empörend.

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