Fußreflexzonenmassage Hanne Marquardt

Fuss- Reflexzonenmassage Hanne Marquardt

Ein gutes Leben im "Fußreflex"! Fussreflexzonenbehandlung nach Hanne Marquardt und Meridianbehandlung nach Inge dougans. In vielen Therapiegebieten wird die Fußreflexzonentherapie erfolgreich eingesetzt.

Kurs Therapiekurse

Du kannst die Trainings nach Trainingsdatum, Trainingstyp oder Trainingsort anordnen. In allen anderen Staaten und Landessprachen sind die Lehrveranstaltungen jeweils unmittelbar bei den zuständigen Ausbildungsstätten erhältlich. Weil unser Kursangebot in allen Trainingszentren gleich ist, können die Lehrveranstaltungen abwechselnd absolviert werden, auch im nicht-deutschsprachigen Raum, wenn Sie über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügen.

Sämtliche Informationen erhalten Sie unter der Rubrik Bildungsvermittlung beim Bundesforschungsministerium, wo Sie auch die Dokumente und die entsprechenden Beratungszentren in Ihrer Region vorfinden.

Handne Marquardt

In England habe ich vor dem Hintergund meiner vorherigen Krankenschwesterausbildung diese intensiv studiert. Damals begegnete ich dem Thema mit großer Vorsicht, denn es erschien mir unglaublich, dass die Bearbeitung bestimmter Punkte allein an den Beinen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des ganzen Menschen haben könnte. In der Praxis hat sich rasch bestätigt, was der Schädel prinzipiell nicht annehmen wollte: Die Therapie der angezeigten Fußpartien hat funktioniert!

Es wurde von den Patientinnen und Patientinnen meiner Massagetherapie so gut aufgenommen, dass kein Tag vergingen, an dem ich diese neue Therapie nicht mit gutem Ergebnis anwandte. Da sich Fachärzte verschiedener therapeutischer Berufe immer mehr für diese Therapieform interessierten, startete ich neben der praktischen Arbeit auch mit Seminaren zur Reflexzonenarbeit am Fuss.

Aber auch die Lehrerausbildung in dieser Behandlung wuchs ständig, und seit 1972 gibt es eine Vielzahl von unabhängigen Fußreflexzonen im In- und Auslande. In den 90er Jahren gingen mir mehrere tausend Psychotherapeuten buchstäblich durch die Hand, aber seit langer Zeit haben unsere Lehrer den größten Teil der Schulung übernommen.

Für die praxisnahe Vermittlung der Fußreflexzonentherapie war auch eine frühzeitige und schriftlich festgelegte Dokumentation erforderlich.

Das Fußreflexzonenverfahren nach Hanne Marquardt als Behandlungsansatz .....

Ich habe im Jänner 2008 an der Weiterbildung "Fußreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt" teilgenommen, um meine Ausbildung zur Krankengymnastin zu vertiefen. Organisatorin dieses Grundkurses war Sigrun Burggraef, Geschäftsführerin des Hanne Marquardt Trainingszentrums in Lübeck. An den vier Tagen wurde nicht nur die Fussreflexzonentherapie (RZF) bei Leiden und Krankheiten von Menschen diskutiert, sondern auch die Therapie von Menschen mit Kleinkindern.

"Das Hanne Marquardt Trainingszentrum, eine Einrichtung für Reflexzonenarbeiten am Fuss, ist der Buchstabe im Bild. In dem gewählten Leitbild wird die Basis der Fussreflexzonentherapie (RZF) wiedergegeben, da davon ausgegangen wird, dass nahezu der gesamte menschliche Organismus in Gestalt von Reflektionszonen am Fuss und am Distalunterarm dargestellt wird.

Die Erkenntnis über die Bedeutung der Füsse besteht seit langer Zeit und wurde vermutlich bereits von antiken Kulturen, wie den Maya, zu Heilungszwecken genutzt. Durch die Einführung der schulmedizinischen Medizin neigte die reflektorische Zonenarbeit dazu, an den Grenzen der ärztlichen Betreuung zu landen und wurde erst vor etwa 100 Jahren in der Bundesrepublik wiederentdeckt, bis sie mit dem Vorzug von Hanne Marquardt ihren Weg nach Deutschland fand.

Inzwischen gibt es viele geschulte Fuss- /Reflexzonentherapeuten1, die RZF in der Praxis einsetzen. Meines Erachtens profitiert von dieser Technik viele Patientinnen und Patientinnen, weshalb RZF noch weiter verbreite. Mit dieser Therapieform können die Kleinen auf sympathische Weise durch die Füsse in ihrer Entfaltung angeregt und gefordert werden.

Man kann mit Kinder viel erreichen" (persönliche Kommunikation Burggraef 2008, siehe Appendix S. 74-87). Zielsetzung der Arbeiten ist es, die Fußreflexzonenmassage als weitere nützliche Erweiterung der Physiotherapie technik für mehr Krankengymnasten, insbesondere im Bereich der Kinderheilkunde, interessanter zu machen. Irritiert sind die Füsse, die das schwer mehrfach behinderte Kleinkind kaum benutzen kann, was auch den Berührungssinn, die Empfindsamkeit und das Körperbewusstsein schult.

Andere Hilfen als die eigenen HÃ?nde sind nicht erforderlich und der Darsteller pflegt wÃ?hrend der Therapie immer den unmittelbaren Umgang mit den Kinder. Deshalb ist es richtig, neue Konzeptionen oder Verfahren in die Therapie und Betreuung einzubeziehen und neue Wege zu erproben, um die für das Kleinkind beste Lösung zu finden.

Zudem wird der länderübergreifende Vergleich der Daten erleichtert (Rentsch & Bucher 2005). Zur kurzen Darstellung und Illustration der Struktur des ICF wird Figur 11 (siehe Anlage, S. 66) verwendet. Figur 12 veranschaulicht die Interaktionen (siehe Anlage, S. 67). Werden bei der Therapie eines Kleinkindes mit Tetraspastika vor allem Schlaganfälle und milde Therapiereize des RZF eingesetzt, nimmt der Muskelaufbau der Hypertonischen Musculatur ab.

Dadurch wird das Kleinkind in der krankengymnastischen Therapie, z.B. nach Bobath, einen höheren Behandlungserfolg haben, da die Gliedmaßen mobiler sind und die Erleichterung der Bewegung ermöglicht wird. Deshalb bin ich der Meinung, dass es sich rechnet, das RZF in die Therapie und Betreuung von schwerstmehrbehinderten Kindern zu verankern.

Daher ist es mir sehr ein Anliegen, die Methodik der Fussreflexzonentherapie naturwissenschaftlich zu validieren, damit mehr betroffenen Kindern das RZF zur Verfügung steht. Der Beginn der Reflexzonen-Therapie ist heute kaum noch im Detail zu verfolgen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass in unterschiedlichen Kulturen die Therapie verschiedener Leiden mittelbar und erfolgreich durch Manipulations- und Druckmassage an den Füssen erfolgt ist.

Dafür gibt es auch aus dem antiken China oder Ägypten Beispiele: Ein Wandgemälde aus der Zeit um 2500 v. Chr. stellt "Ärzte" dar, die die Füsse und Handflächen von Patientinnen und Patientinnen versorgen, die laut Aufschrift um Freiheit von Schmerzen beten (Wright 2005). Auch der jahrtausendealte Kopánaltar im jetzigen Bundesstaat Honduras, auf dem die Fussreflexzonenbehandlung der Maya in Naturstein gemeißelt ist, ist ein weiteres Beispiel dafür.

Die Therapie von wichtigen Organen und Körperfunktionen wurde durch codierte Zeichen veranschaulicht (Abb. 3). Als Beispiel sei hier das erste Zeichen erwähnt, das den Kopfrückenbereich darstellt. In den drei untersten Punkten finden Sie Hinweise auf die Therapie, in diesem Falle sollten die Großzehen therapiert werden (Kaiser, Poyck-Scharmann & Scharmann 1995).

Denn nach heutiger Sicht befinden sich die Kopfbereiche auch in den Zähnen und die Hirnzone insbesondere in der Großzehe. Daraus entstanden effektive Verfahren, von denen die Fußreflexzonenmassage eine ist. Als erster Arzt hat Dr. William Fitzgerald (1872-1942) diese uralten Erkenntnisse und Erkenntnisse in seine Therapie integriert.

Dort, an den Stellen von Kopfen, HÃ?nden und FÃ?Ã?en, versorgte er seine Patientinnen und Patientinnen, was ihm viele wertvolle Einblicke in die Therapie der Reflexzonen gab. Dies erleichtert das Auffinden der Reflexionen am Fuss (Ingham 2002). Dadurch wurde die Arbeit an der Reflexzone um 1925 in den USA bekannt (Marquardt 2007). Sie hat sie 1938 erstmals in "Stories the feet can tell" beschrieben, die sie später in "Stories the feet has told" (Marquardt 2005) ergänzt hat.

Sie bezeichnet ihre Methode als "spezialisierte Gewebetherapie [....], wenn die Nervenimpulse in den Füssen beeinflußt werden und Entspannungsimpulse induziert werden" (Ingham 2002, S.7) Im Lauf der Zeit kam Hanne Marquardt (geb. 1933, gelernte Pflegefachfrau und Masseuse, siehe Abb. 10, Appendix S.65) auch mit der Ingeham-Methode in Kontakt.

Marquardt war zunächst zwei Jahre lang als Lehrer an der Massage-Schule in Boppard am Rhein tätig. Sie war von der "Reflexologie" fasziniert und hat sie mehr als neun Jahre lang selbst in ihrer Ordination durchgeführt, bis sie 1967 Praktika für Mediziner durchführte, die von der Methodik sowohl im vorbeugenden als auch im heilenden und rehabilitierenden Sektor überzeugten.

Im Jahr 1970 gründete sie in Königsfeld-Burgberg ihr erstes Trainingszentrum für Fussreflexzonentherapie. Schliesslich erfolgte 1975 ihre erste Arbeit mit dem Namen "Reflexzonenarbeit am Fuß". Inzwischen ist die Zahl der Ausbildungszentren auf 15 im In- und auswärtigen Bereich gestiegen (Marquardt 2005). Ihr Wissen über die Fußreflexzonenmassage gibt sie auch heute noch, im Alter von 75 Jahren, auf nationalem und internationalem Niveau an Interessenten weiter.

"â??Ich hoffe, dass das Vermächtnis, das ich vor Jahrzehnte geerbt habe und auch heute noch weiterleite, viele Menschen auf ihrem innerlichen und Ã?uÃ?eren Lebenspfad in die richtige Himmelsrichtung fÃ?hrt und dass es immer lebensfÃ?hig, praktisch und aktuell bleibtâ?? (Marquardt 2005, S.5). Der Fußreflexzonentherapie ist der komplementärmedizinischen4 Abteilung zugeteilt, in der die Eigenheilungskräfte des Betroffenen gefördert werden.

"Die Ordnungs- und Regulierungstherapie [....] begreift jede Schmerzart, auch die in den Bereichen, als Indiz dafür, dass die Heil- und Regenerationsfähigkeit des Menschen Hilfestellung und Stütze benötigt" (Reflexzonentherapie am Fuss 2008, S.6). Der Grundgedanke ist die Reflexion des menschlichen Makrosystems im Fußmikrosystem, d.h. nahezu der gesamte Organismus, mit Ausnahme von Händen, Unterschenkeln und Füßen, wird in Gestalt von Reflektionszonen am Fuss abgebildet.

So können Dysfunktionen und Leiden der Organe, Muskeln, des lymphatischen Systems, der Knöchel und des Gelenkes erkannt und therapiert und indirekt über die Sohle und den Fussrücken sowie über das Knöchelgelenk und den Distaluntersatz gemildert werden. Der gesamte Fuss wird mit den Fingern mit verschiedenen Griffen und Druckstärken je nach Behandlungserfordernis aufbereitet.

Es ist jedoch klar, dass es einen heilenden Stimulusmechanismus gibt, der, vergleichbar mit der Akkupunktur, zum angestrebten Therapieerfolg führt (Wright 2005). Die " Körperzonen " von W. Fitzgerald, die Diagramme von H. Marquardt (siehe Abb. 13, Appendix S. 68) und die Formanalogie zwischen Mensch und Fuss (siehe Abb. 5 und 6) sind eine sehr gute Hilfe, um die Reflexionsgebiete des Fusses besser zu erlernen.

Marquardt entdeckte die Formanalogie. Es gilt folgende Regel: Die Front des Menschen (ventral) befindet sich auf der dorsalen Seite des Fusses und die Rückenlehne des Menschen (dorsal) ist plantare auf dem Fuss. Hieraus resultieren weitere Ähnlichkeiten: Die Reflektionszonen von Kopf und Hals sind in den Spitzen, die des Thorax und des Oberbauches in den Mittelfußknochen; Bauchhöhle und Unterleib können an den Tarsalknochen bis zu den Fußgelenken therapiert werden und die Reflektionszonen von Oberschenkel und Knie korrespondieren letztendlich mit dem Distalunterliek (Marquardt- 2005).

Die Diagramme im Appendix sind für eine detaillierte Präsentation gedacht. Auch Marquardt hat ihre Erfahrungen hier eingebracht, so dass sich die Reflexpunkte in ihrer Lokalisierung zum Teil von denen des Inghams unterscheidet oder Marquardt diese um weitere Reflexpunkte ergänzt hat (siehe Tabelle 1). So werden die Reflexpunkte nun näher erläutert, was die Befundung und die gezielte und optimierte Versorgung jedes einzelnen Probanden ermöglicht.

Bei der Variation der Reflexpunkte werden empirische Erfahrungen aus der Behandlung zugrunde gelegt. Das Ziel der Fussreflexzonentherapie ist weitreichend. Für die Frau ist die Verbesserung der Menstruationssymptome nach wenigstens einer Therapieserie von Interesse (persönliche Kommunikation Burggraef 2008, siehe Anlage S. 74-87). Das RZF ist auch für die große Zielgruppe der Kleinkinder und älteren Menschen von Nutzen, die bei ihren zumeist komplizierten und schwerwiegenden Krankheiten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erfahren können (Marquardt 2007).

  • Sudeckkrankheit5 am Fuss (Behandlung von kontralateralen oder Handreflexzonen möglich), - Gangrän6 am Fuss (nur für erfahrene und unbedenkliche Psychotherapeuten mit Erfahrung), - rheumatische Erkrank.... im Akutstadium (nur schonend und vor allem Schlaganfall anwenden). - Krankheiten mit infektiösen und hochfieberhaften Auswirkungen (RZF nur als Begleitmaßnahme bei der ärztlichen Behandlung), - psychosomatische Zustände wie z. B. schizophrene Zustände (Psychopharmaka verbergen Normalreaktionen, wobei die Reaktion auf RZF nicht klar unterschieden werden kann), - bei einer vom behandelnden Arzt verschriebenen Immunschwächung (Leukozytenzahl unter 2500) (Grundkurs der Reflexzonentherapie am Fuss nach Hanne Marquardt o. D.), - Risikoschwankungen berücksichtigt.

Darüber hinaus sollte man, wenn eine OP ein optimales Ergebnis versprechen sollte, auch die OP ausführen und auf das RZF achten (Marquardt 2005). Die Entfernung zu den Füssen des Betroffenen sollte etwa der Länge des Unterarms entspricht (Marquardt 2007). Die wichtigsten Griffe des RZF sind die Daumengrundgriffe (siehe Abb. 14a & b, Anlage S. 69).

"â??Die heute angewandte Greiftechnik ist in jahrelangen Praxistests entstanden, um die Handschuhe optimal einzusetzenâ?? (Marquardt 2005, S.12). Bei der drucklosen Berührungen des Fusses mit dem Daumendruck steht dies in einem leicht gegensätzlichen Verhältnis. Jetzt nimmt der Thumb die Aktivphase ein und vergrößert den Beugungswinkel auf 90°, so dass der Therapiereiz endlich über die Daumenkugeln selektiv im Körper eingestellt werden kann.

Danach kommt die Passivphase des Griffs, denn der Armschwung kann durch spontane Entspannung der Daumens und der Handmuskeln erfolgen. Abschließend legt sich der Daumendruck wieder auf den Fuss (Marquardt 2005). Eine weitere wichtige Griffe ist der Basisgriff mit Indexfinger (siehe Abb. 15a & b, Appendix S. 69). Anders als beim einfachen Daumengriff sorgt der Mittelfinger für den notwendigen Stimulus und der Daumendruck nimmt auf der Gegenseite die Stützfunktion wahr.

Am Anfang der Aktivphase liegt der Indexfinger mit der Fingerspitze auf dem Fuss, der Daumendruck unterstützt aktiv und das Gelenk ist in neutraler Nullstellung. Bei der anschließenden Passivphase müssen sowohl der Zeige- als auch das Handwurzelgelenk so gelockert werden, dass sie in die Verlängerung zurückschwenken und der Mittelfinger in seine lose Ausgangsstellung gebracht wird (Marquardt 2005).

Die schmerzhafte Stelle des Daumens oder Fingers ist erreicht. Dann wird die Druckstärke wieder reduziert, der Daumendruck oder der Druck des Fingers entspannend und wird Millimeter für Millimeter über die ganze Schmerzfläche geleitet. Zur besseren Beurteilung des Schmerzempfindens und zur Ermittlung der richtigen Dosierung für den entsprechenden Patient ist es zwingend erforderlich, die Gesichtsausdrücke während des Eingriffs aufmerksam zu verfolgen (Marquardt 2007).

Mit den oben genannten Griffen kann die Stärke und Geschwindigkeit des jeweiligen Probanden eingestellt werden. Will man das Gespinst der jeweiligen Reflexzonen straffen, muss das RZF rasch und effizient ausgeführt werden (Marquardt 2005). Kompensationsgriffe sollen das vegetative Nervensystem beruhigen und harmonisieren und sollten daher zu Beginn, bei einer vegetativen Überlastung mehrfach während der Therapie oder als Abschlussbehandlung erfolgen.

Die Fersenstreckung (siehe Abb. 16a, Appendix S. 70) beeinflusst die Atmen. Der Pflegebedürftige wird mit den Füßen mit den Fingern bedeckt. Bei flacher und hektischer Atemluft sollte der Stretchgriff für zwei bis drei Atmungen festgehalten werden. Die Energiekappe (ähnlich dem Atemkompensationsgriff, nur mit ruhigem, nicht abgewinktem Daumendeckel, siehe unten) wird bei starker vegetativer Reaktion des Betroffenen verwendet.

Anschließend setzt der Behandler seine Hand von der medialen Seite auf die nach aussen gedrehten Füsse des Pat. Dementsprechend liegen die Zeiger auf den Füssen und nach ca. 20 Sek. wird die übermäßige Reaktion wieder geregelt. Über die Reflektionszonen von Herzen, Brustdrüse und Hals erfolgt die Regulierung. Im Unterschied zur Energiekappe zählt die Yin-Yang-Deletion (siehe Abb. 16b, Appendix S. 70) zu den strömenden Deletionen.

Der Atemkompensator, auch Membrangriff genannt (siehe Abb. 16c, Anlage S. 70), korrespondiert im Wesentlichen mit der Energiekappe, mit der Ausnahme, dass die Daumensätze auch in die Reflexpositionszone der Obergrenze der Membran eingewinkelt sind. Jetzt werden die Füsse des Betroffenen mit der Inhalation in die dorsale Verlängerung geführt, während der Behandler nach vorne kippt.

Beim Ausatmen bringt der Behandler die Füsse des Betroffenen auf entspannte Weise in ihre Ausgangsposition zurück. Fig. 16d, Anlage S. 70). Dabei müssen die Palmen des Heilpraktikers schonend auf den Fusssohlen des Betroffenen anlehnen. Bei der Beugung dehnt sich der Behandler selbstständig auf die Fußsohle und die achillesche Sehne aus (Grundreflexzonentherapie am Fuss nach Hanne Marquardt o.D.).

Bei der Wahl des Balanciergriffs muss sowohl das Gefühl des Pflegebedürftigen als auch die momentane Stimmungslage des Heilpraktikers berücksichtigt werden. Andernfalls ist die Yin-Yang-Löschung zweckmäßiger, da es sich um einen fließenden Ausgleichshebel handelt (Marquardt 2005). Kniepause und Polster stützen die komfortable Position des Betroffenen. Für eine wohltuende Anwendung ist eine Bettdecke zur Abdeckung von Hüfte und Unterkörper von Bedeutung, da der Betroffene während der Anwendung durch die Relaxation Hitzeverlust haben kann.

Darüber hinaus sollten eng anliegende Patientenbekleidung gelockert oder entfernt werden, um die Atmungsaktivität zu erhöhen. Zur Förderung des Vertrauens zwischen Arzt und Betroffenem von vornherein wird empfohlen, dass der Betroffene mit dem eigenen Körper leicht angehoben lagert (Marquardt 2007). Der Augenkontakt zwischen Pflegebedürftigen und Therapeuten ist somit sichergestellt und der Behandler kann aus dem Gesichtsausdruck des Pflegebedürftigen unmittelbar auf das Gefühl des Pflegebedürftigen schliessen und die Handgriffe entsprechend verändern.

Bei der Therapie mit RZF wird zwischen zwei Zonenbereichen unterschieden, die über die Umsetzung, Stärke und Abfolge mitbestimmen. Auf der einen Seite gibt es Beschwerdezonen, die die vom Betroffenen angezeigten Erkrankungen oder bereits bekannte Befunde wiedergeben. Dabei steht nicht jede Beschwerdezone in unmittelbarem Bezug zu zuvor identifizierbaren Hintergrund-Zonen, so dass diese einzeln unterschiedlich sind und daher für jeden einzelnen Patient erneut untersucht und getastet werden müssen.

"â??Die Gliederung [....] von Symptom- und Hintergrund-Zonen ist [....] eine Hilfsorganisation mit dem Objektivziel, aus einer einseitigen, objektivierten und oberflÃ?chlichen Sicht der Krankheitserscheinung wieder in die erstaunliche Vielfalt der Verbindungen im Menschen einzudringen, denn auch der Kranke ist ein ganzer Mannâ?? (Marquardt 2005, S.83). Zum Herausfiltern der korrespondierenden behandlungsbedürftigen Fußzonen ist ein Bild der Befunde notwendig.

Beim Betrachten des Fußgerüsts ist auf den Längsbogen, den Querbogen und die Gestalt und Position der Zehe zu achten, denn "Veränderungen im Fußgerüst führen gleichzeitig zu Beeinträchtigungen in der Energieversorgung der Reflexzonen" (Marquardt 2007, S.34). Marquardt hat bei ihrer Arbeit weitere Parallelen und Verbindungen zwischen Fuss und Koerper entdeckt. Häufig ist ein Lichthof ein Anzeichen für eine falsche Belastung im Hals- und Halsbereich oder tritt öfter bei Patientinnen mit Hyper- oder Hypothyreose auf (Marquardt 2005).

So sind vor allem die Reflektionszonen der Becken- (Sprunggelenk) und Thoraxorgane (Großzehengrundgelenk) von eventuellen Erkrankungen besonders stark beeinträchtigt. Marquardt konnte zum Beispiel nachweisen, dass bei Verdauungsstörungen geschwollenes Gesäß in den Reflexpunkten des Darms vorhanden ist, was dem Calcaneus, der Keilschrift I-III und der Navicular us in anatomischer Hinsicht auffällt.

Oft sind sofort nach der OP ein Ödem und eine Stauung um den seitlichen Knöchel zu befürchten, die dann wieder verschwindet, wenn es um die Heilung der Wunde und die Steigerung von Stärke und Mobilität geht (Marquardt 2005). So treten z. B. bei Patientinnen mit Halsschmerzen oder Schilddrüsen- und/oder Herzbeschwerden oft schwer keratinisierte Bereiche um den mittleren Teil des Mittelfußknochengelenks der Großzehe auf.

Damit man alle vordergründig erkennbaren Änderungen und Lasten erkennen kann, wird empfohlen, "den Patienten nicht vor der ersten Reflexzonenmassage, sondern danach zum Fußspezialisten zu gehen" (Marquardt 2007, S.37). - Mit einiger Routine beim Ertasten (Marquardt 2005, S.78). Sie haben zwei Möglichkeiten, den Fuss zu scannen. Dabei werden zunächst die Reflexpunkte der Zehe, dann der Mittelfußknochen, das Fußwurzelbein und zuletzt der distale Unterschenkel betrachtet.

In vorgefertigten Ergebniskarten für die Reflexionsstreifentherapie wird die Dokumentierung der gesammelten Befunde erfasst. Für den Behandlungserfolg einer RZF-Behandlung ist die Beobachtung von Vegetationsirritationen sehr bedeutsam, um eine Überlastung der Patientinnen zu verhindern. Anzeichen sind meist befeuchtete Hand- und Fußbewegungen, eine spontane, starke Pulsfreigabe, eine Veränderung der Hautfarbe, wenn der Patient zu heiß oder zu kühl wird, ein etwas reduzierter Speicher, eine flachere und schnellere Durchatmung und spontane Brechreizen.

Selbst wenn Angst, Angst oder plötzliches Schreien auftritt, sollte das Wohlbefinden des Betroffenen durch ausgleichende Schlaganfälle und nur sanfte, langsame Reize wiederhergestellt werden, damit er sich wieder wohl fühlen kann. Um die Normierung einer Reflexzonen zu erfassen, bedarf es viel Übung in der Überprüfung und Palpation der Sohlen. Die betroffenen Stellen am Fuss sind dann weniger oder nicht mehr schmerzanfällig, besser mit Blut versorgt, haben eine geregelte Gewebespannung und der Kranke hat nur wenig oder keine Vegetationszeichen von Überforderung (Marquardt 2005).

Bedauerlicherweise ist die Zahl der Patienten, die die Wirksamkeit und Wirksamkeit der Fußreflexzonenmassage in der krankengymnastischen Therapie untermauern, noch sehr niedrig. Es wird in verschiedenen Fachbüchern und Aufsätzen zur Reflexionszonentherapie am Fuss festgestellt, dass eine Vielzahl von Arbeiten erfolgreich sein kann, aber oft wird keine Quelle erwähnt oder die dazugehörigen Arbeiten werden nicht veröffentlicht.

Zu diesem Zweck wurden 30 Patientinnen und Patientinnen mit gonarthrotischer Syndrom der Röntgenstadium I und III9 in sechs aufeinander folgenden Schwangerschaftswochen 12 mal therapiert. Das gilt sowohl für Heilpraktiker als auch für Patientinnen und Patienten dergleichen.

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