Fußsohle Massagepunkte

Massagepunkte der Fußsohle

Mit den Fingern auf der Rückseite des Fußes und den Daumen auf der Fußsohle. In der hinteren Hälfte der Fußsohle befinden sich die zu massierenden Zonen. Mit der "Fußsohlenkarte" kann der Therapeut dann gezielt und stimulierend Druckmassagen durchführen. Die Fußsohle ist wie eine Karte unterteilt, wobei jeder Bereich der Karte eine reflektierende Wirkung auf einen bestimmten Körperteil oder ein bestimmtes Organ hat. Auch bei Fußmassagen wird diese Stelle oft geknetet.

Fussreflexzonen: Oberflächen mit Organanschluss | Massage-Lexikon

Fussreflexzonen sind exakt abgegrenzte Bereiche an den Füssen des Menschen. Ausgehend von der massierenden Tätigkeit der Fussreflexzonen soll eine reflektierende, d.h. mittelbare, Auswirkung auf die Organe erzielt werden. In der alternativen Medizin - Prävention oder Begleittherapie - oder zur Erhöhung des allgemeinen Wohlergehens wird die Therapie der Fussreflexzonen mit Erfolg eingesetzt. Die eigentliche Herkunft der Fussreflexzonen und ihrer Therapiemethoden ist noch nicht geklärt.

Seit vielen Jahrzehnten ist die Therapie von Füssen, Hand und gewissen Bereichen der Hautstelle bekannt. Allerdings haben sich die heute wohlbekannten Fussreflexzonen aus der Zone Therapie von William Fitzgerald errechnet. Wilhelm Fitzgerald beobachtete einen indischen Stamm für seine Zonetherapie über einen längeren Zeitraum und vervollständigte die Resultate später in weiteren Zonentherapie-Tests.

Aus diesen Erkenntnissen heraus hat Eunice D. Ingham die Fussreflexzonen entwickelt. Im Fußreflexzonenbereich sollen gewisse Energiepfade die Stimuli übertragen. Die Reflexpunkte am Fuss ermöglichen es dem Praktizierenden, gewisse andere Bereiche zu beeinflussen. Sie sollte eine reflektierende Wirkung auf andere Körperregionen haben und so das Wohlergehen erhöhen. Manche Beobachtungen deuten jedoch darauf hin, dass eine zielgerichtete Berührungen der Fussreflexzonen eine Reaktion auslösen.

Der Fußreflexzonenbereich wird oft als Karte des menschlichen Organismus bezeichne. Analog dazu ist dies auch für die Position der Handreflexionszonen der Fall. Die beiden Sohlen der Füße haben nicht die gleiche Reflexe. Genauso wie sich unsere Sommersmilz nur auf der rechten Seite unseres Organismus wiederfindet, so ist die zugehörige Zonen nur auf der rechten Fußsohle zu haben.

Nicht nur die Sohlen der Füße sind für eine Fußreflexzonenmassage von Bedeutung. Hier befinden sich hauptsächlich die Bereiche für die Intimbereiche. Die Position jeder Zone ohne Landkarte zu bestimmen, ist schwer. Deshalb werden oft zunächst korrespondierende Pläne oder Karten eingesetzt. Besonders geeignet sind für Einsteiger die speziellen Fußreflexzonensocken, auf denen die wesentlichen Bereiche gedruckt sind.

Bei häufigem Gebrauch wird die Situation von selbst erlernt. Die Wirkung von Fussreflexzonen ist bisher nicht nachgewiesen. Eine Fußreflexzonentherapie wird oft für folgende Anwendungsbereiche eingesetzt: Eine Fußreflexzonentherapie kann keine Erkrankungen ausheilen. Auf Streichbewegungen und vor allem auf Luftdruck reagiert die Fußreflexzone empfindlich. Zur Erzielung der ersten Resultate wird die jeweilige Messzone für ca. 30 Sek. betätigt.

Die Reflexzonenmassage funktioniert oft mit der Daumenspitze. Auch heiße Steine oder Massagestifte aus edlen Steinen werden oft eingesetzt. Sensible Körperstellen deuten oft auf eine Beeinträchtigung hin. Mit genügend Flexibilität und Kenntnis der Position der Bereiche kann jeder selbst einmassieren und die Vorzüge nutzen. Chang, David (2009): The Great Book of Massage Techniques, 1st ed.

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