Galvanischer Strom Nebenwirkungen

Elektrischer Strom Nebenwirkungen

Aber auch die Zellwände in diesem Strompfad sind ständig der Massage der sie durchdringenden Ionen ausgesetzt. Doch auch bei guter Ausführung gibt es unangenehme Nebenwirkungen. Inwiefern funktioniert der Galvanikstrom im Mensch? Während der Galvanik wird es dem Menschen über zwei Elekroden zugeleitet. Der mit dem positiven Pol der Galvanikvorrichtung gekoppelte Elektrodenkörper wird als Kathode bezeichnet, der mit dem negativen Pol gekoppelte Elektrodenkörper als Kathode.

Unmittelbar nach dem Zuschalten des Galvanikstroms tritt die Ionenmigration in den Karosserieteilen im Strompfad in Lauf. Betrachten wir daher hier die Wirkung des Galvanikstroms auf diese Salzlösung, um zumindest die offensichtlichsten Einflussfaktoren kennenzulernen.

Speisesalz (NaCl, Natriumchlorid) lässt sich leicht in wässrigem Zustand (H2O) lösen und separiert teils Natron (Na) und Chlorgas (Cl) in Ionenform. So bewegt sich das Natriumion in Fahrtrichtung der Katode und das Chlorion in Fahrtrichtung der Andockvorrichtung. So kommt es zu einer sogenannten lonenverschiebung im Korpus durch den galvanischen Strom.

Aber auch die Zellenwände in diesem Strompfad sind permanent der Masse der sie durchdringenden Ions unterworfen. Der Ionenwanderweg selbst findet zwar verhältnismäßig schleppend statt, aber wie in Kapitel b kann man sich das wieder so vorsehen, als würde das eingehende lon alle anwesenden lonen drücken und so wird am Ende des Strompfades ein lon wieder herausgedrückt.

Über die gesamte Strombahn fließen alle Negativionen zur Protonenanode und die Positivionen zur Katode. Alle Zellen im Strompfad werden von diesen Strömungen erkannt und zur Verschiebung der Ladung erzwungen. Jetzt können wir verstehen, dass die Galvanisierung Stoffwechselprozesse stimuliert und vorantreibt, indem sie inerte Zellenwände zum lonenaustausch zwingt.

Die stimulierende Eigenschaft der Galvanik beeinflusst auch die vom Organismus selbst generierten Stromstärken. Die in jedem Lebensprozess verbrauchten und sich durch den osmoti-schen Stoffaustausch zahlreicher Substanzen von Zell zu Zell ergänzenden Strommengen können natürlich nicht durch Galvanisierung unmittelbar verstärkt werden. Dies geschieht mittelbar jedoch recht gut dadurch, dass die Nahrungsergänzung der "Körperbatterien" mit den notwendigen "Batteriechemikalien" durch die Zellwandosmose des Galvanikstroms untermauert wird.

Folgen wir dem Weg der Ions durch den Korpus während einer Galvanisierung: Angenommen, die Elektronenhüllen wurden mit etwas salzigem Salzwasser befeuchtet. Alle Natriumionen werden im Gehäuse von der Katode in dem Moment angezogen, in dem die Verzinkungsvorrichtung eingeschaltet wird. Es gibt viele Elektrone auf der Katode und die Natriumionen haben jeweils ein Eiweiß zu wenig.

Somit zieht sich die Negativkathode und die positiv geladenen Natriumionen gegenseitig an. So dringt ein Natriumion aus dem Organismus allmählich in Richtung Strom in alle Zellenwände ein, dringt in die erweichte Oberfläche und die Materialbeschichtung der Elektroden ein, dann kontaktiert das Natriumion den metallischen Kern der Elektroden, der überschüssige Ionen aufweist. Die Natrium-Ionen absorbieren eifrig das verlorene Element aus der Katode und werden unmittelbar zum Natrium-Atom, d.h. sie verlieren die Ionen-Eigenschaften und gewinnen die chem. Eigenschaftswerte des Kupfers.

Natron (Na) kombiniert sich unmittelbar mit Wasserstoff (H2O) zu Natriumhydroxid und es verbleibt ein Restwasserstoffatom (Na OH und H). Bei der Galvanik wird so an der Katode Wasserstoffgas erzeugt und es lagern sich kleine Konzentrationen von Natriumhydroxid (NaOH) in der Elektrode an. Die Natriumionen setzen sich in der Kathodenrichtung in Gang, die Chlorionen gelangen in die Anlage.

Sie dringen auch in alle Zellenwände ein und erreichen letztendlich die anorganische Oberfläche der anorganischen Anoden, der sogenannten Positivelektrode, wo es an einer Vielzahl von Elementen fehlt. Das Chlorion gibt umgehend ein Elektronen an die anorganische Oberfläche ab, verfehlt seine Ioneneigenschaften und wird wieder zu einem Chloratom. Bei der Galvanik wird an der anorganischen Oberfläche Sauerstoffgas erzeugt und kleine Konzentrationen von Chlorwasserstoff in der Elektrolytflüssigkeit angesammelt.

Bereits in dieser vereinfachter Abbildung des Stromverlaufs können wir erkennen, wie komplex es ist, die Wirkung des Galvanikstroms auf den Menschen zu erklären. Weil im Organismus nicht nur die Kochsalzionen in Gang kommen (obwohl diese auch die grösste Bedeutung haben), sondern auch viele andere im Organismus enthaltene Ione.

Die störenden Stromnebenprodukte werden mit den Substanzbeschichtungen weitestgehend von der Außenhaut entfernt, so dass sie ihre korrosive Wirkung nur auf der OberflÃ?che des Metallkerns der Elektrode entwickeln können. Betrachtet man Abb. 3, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass nach einiger Zeit alle Natriumionen an der Katode und alle Chlorionen in die Andockvorrichtung übergegangen sein müssen.

Allerdings ist die Zahl der im Korpus befindlichen Ions viel zu groß und die Strommenge, die an den Korpus angelegt werden kann, zu gering, als dass dieser Vorgang überhaupt auftreten könnte, aber es gibt sicherlich eine Ionenshift mit dem Ergebnis, dass nach der Galvanisierung mehr Natriumionen im Kathodenbereich und mehr Chlorionen im Anodenbereich vorliegen.

Mit der vereinfachten Abbildung der Ionenmigration im Meerwasser kann natürlich nur ein schematisches Bild der Bedingungen im Menschen dargestellt werden. Auch die Proteine, Gelatinekörper (Kolloide) und andere sehr komplizierte Moleküle im Menschen werden durch den Strom verschoben und beeinflusst. Auch wenn diese Stellen selbst keine lonen sind (dafür sind sie viel zu groß) und daher keine elektrostatische Aufladung haben, sammeln sich die lonen wahrscheinlich auf ihrer Fläche an und bewegen sich daher auch diese Stellen.

Der Weg der vielen komplexen Substanzen, die im Menschen vorhanden sind, kann auf diese Weise nicht verfolgt und dargestellt werden. Deshalb müssen wir uns hier mit der Gewissheit zufrieden geben, dass diese Substanzen auch dem Einfluss des Galvanostroms ausgesetzt sind und dass der Strom diese Substanzen von Zell zu Zell verschiebt und austauscht.

Der geschwächte natürliche innere Metabolismus wird durch den beim Galvanisieren entstehenden galvanotechnischen Innenstoffwechsel wieder stimuliert und normiert. Diese unterschiedliche Ionenshift führt zu einer spürbaren Reduzierung der Anregungsfähigkeit und Anregungsleitfähigkeit in der Nähe der Anregungsanode, während in der Nähe der Katode die Normalerregbarkeit und Anregungsleitfähigkeit erhöht wird.

Auch das Umfeld der Andockvorrichtung ist etwas entleert, während das Kathodenumfeld mehr durchdrungen ist als vor der galvanischen Beschichtung. Die obige lonenverschiebung wird von einem Flüssigkeitstransport von der Andockanode zur Katode begleitet, den wir im folgenden Kapitel diskutieren werden. Der Ionentausch ist der Anlass für die vorgeschriebene Applikation der Anregungsanode oder Katode auf die einzelnen Körperteile während der galvanischen Beschichtung, je nach Erkrankungsbild.

Bei der Festlegung der Elektrodenkontaktpunkte wird die stimulierende Funktion der Katode und die Beruhigungswirkung der Andockvorrichtung berücksichtigt. Auch die Längsflutung des Körpers gegen Herzkrankheiten hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die an der Oberseite angebrachte Andockvorrichtung und die an der Unterseite des Körpers angebrachte Katode. Ein weiterer Nebeneffekt der Galvanik im Menschen ist die Ausdehnung der Gefäße sowie die gute Blutzirkulation in allen Körperteilen, durch die der Strom nach der Galvanik noch Stunden fließt, und damit verbunden eine deutliche Absenkung des Blutdrucks.

Bei der Galvanik ist die Aktivität der Stopfbuchsen in der Umgebung der Katode spürbar erhöht, während die Stopfbuchsen in der Umgebung der Andockvorrichtung eine geringe Funktion haben. Im Allgemeinen wird die Magen-Darm- und Nieren-Sekretion durch Galvanisierung kräftig stimuliert und die erhöhte Ausscheidung von Harnstoff ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapieerkrankungen. Ein weiterer allgemeiner Effekt des Galvanikstroms ist eine deutliche Schmerzreduktion, und auch wenn zunächst keine Notwendigkeit einer Wundheilung besteht, ist diese Sklerosierungswirkung der Galvanik dennoch ein wichtiges Hilfsmittel.

Der Einfluss des Galvanikstroms auf die Eigenströme des Körpers wird durch die Stimulation der als "Batterien" fungierenden Zellen des Körpers hervorgerufen. Es wird darauf geachtet, dass die Galvanik nicht mit so hohen Strömungen durchgeführt wird, dass die Muskulatur zu arbeiten beginnt, die taktilen Körperchen der Schale Schmerzempfindungen an das Hirn aussenden oder gar der Strom des Herzschlags gestört ist.

Eine zu hohe Dosierung ist, wie bei jedem Medikament, schädlich, auch der in der Behandlung verbrauchte Strom muss so gering sein, dass Schäden in keinem Fall möglich sind. Mit Strömen von bis zu einigen Milliampere und mittelgroßen Stromelektroden ist der Anteil des von einem einzigen, feinmikroskopisch kleinen Nervenkabel weit unter den körpereigenen Stromwerten in diesem Nervenkabel, z.B. um einen Muskelstimulator anzuziehen.

Nur bei der Kopf-Galvanik kann es beim Ein- und Abschalten des Augenstroms zu einem schwachen Blitzlicht kommen, und in diesem Fall kann die Stärke der körpereigenen Strömungen in einem Nervenkanal nahezu erreicht werden. Der Einfluss von Energieschwankungen auf den Menschen ist sehr wichtig. Die Galvanik mit Stromfluktuationen verursacht bei sensiblen Menschen auch bei nahezu unermesslich kleinen Fluktuationen Nervositäten.

Der von speziellen Batterien erzeugte galvanische Strom ist völlig unabhängig von Stromfluktuationen und den damit einhergehenden unerwünschten Nebenwirkungen. In diesem Kapitel haben wir die physikalischen und technischen Auswirkungen des Galvanikstroms auf den Menschen kennengelernt. Der Effekt des Elektronen- oder Ionenstroms als Zellenmassage, die lonenverschiebung im Organismus und die Hitzewirkung sind die Gründe für die gelungene Applikation der Galvanik zu Heilmassage.

Nach dem wir in den vorangegangenen Kapiteln den herausragenden und omnipräsenten Einfluss des Elektrons nicht nur auf die tote sondern auch auf die lebendige Umwelt erkannt haben, können wir nun auch die Heilungsergebnisse der Galvanisierung interpretieren. Dabei ist zu beachten, dass der Galvanostrom nicht körperfremd ist und sich seine allgemeine Auswirkung auf den Organismus daher bei korrekter Anwendung nicht wesentlich von den Eigenströmen des Organismus unterscheidet, während auf der anderen Seite die Eigennervensströme des Organismus bei ihren besonderen Aufgabenstellungen nicht beeinträchtigt werden.

Mit jedem Heilbad in Quellen, mit jeder Kompresse mit Kamillenaufguss oder dergleichen erfolgt ein lonenaustausch zwischen Organismus und Fremdkörper. Wenn man in der Sole badet, wird dem Organismus in der Hauptsache dem Organismus in der Sole Z. B. das Trinkwasser entnommen, wenn man in sauberem Organismus gegen ihn badet, absorbiert der Organismus erhebliche Mengen an Flüssigkeit. Bei der Handhabung, z.B. bei der Kamilleninfusion, gelangen mit dem Mineralwasser nur zu einem geringen Teil des Wirkstoffs in den Organismus.

Durch den galvanischen Strom können wir diese natÃ?rlichen Osmoseprozesse um ein Mehrfaches verstÃ?rken und gröÃ?ere Mengen von Medikamenten in den Körper einbringen. Der Effekt der Galvanik auf den Menschen kann daher zu Recht als die nachgewiesene Stimulation des körpereigenen Lebens und der Heilungsprozesse beschrieben werden.

Mehr zum Thema