Gebote im Hinduismus

Die Gebote im Hinduismus

Das Leben der Hindus wird Sanatana Dharma genannt. Hindus Religionspraxis - Wörterbuch der Religion Es gibt keinen Unterschied zwischen einem weltlichen und einem Ordensleben. Auch wenn es zahllose kleine und große Kirchen und Kloster gibt, gilt die Familie in erster Linie als Trägerin des Ordenslebens. Durch ihre Eheschließung sind Mann und Frau die Basis der hinduistischen Gesellschaft und nehmen nicht nur soziale, sondern auch kultische Aufgaben wahr.

Im Hinduismus sind sie nach heutigem Wissen nicht die Gleichberechtigten, dennoch werden sie als lebendige Verkörperungen der Gottheit angesehen. Vor allem an gewissen Festtagen, Gedenkfeiertagen oder den hinduistischen Sakramenten wird der Familienpfarrer ins Hause gerufen. Samskaras, die hinduistischen Sakramente, begleiten das ganze Menschenleben. Die idealen hinduistischen Lebensformen sind in vier Lebensphasen unterteilt, denen unterschiedliche Aufgabenstellungen zugeordnet sind.

Als die Nachfahren erwachsen sind, gibt er ihnen seinen Hab und Gut und entzieht sich in dieser dritten Phase allmählich dem irdischen Dasein. Die Askese als "Sannyasin", wie man im Hinduismus sagt, ganz aus dem irdischen Dasein zurückgezogen, ist die vierte Lebensphase. Aber es gibt auch die Chance, schon in jungem Alter als Esser zu wohnen.

Jede dieser vier Lebensphasen korrespondiert mit den "vier Lebenszielen", der "Purushartha". Dazu zählen "Kama", das Verfolgen von Genuss (auch sexuell) und Genuss, "Artha", das Verfolgen von Reichtum, "Dharma", geistliches und soziales Dasein. Sämtliche Zielsetzungen sind innerhalb der jeweiligen Lebensebene gleichermassen berechtigt, müssen aber den Vorgaben des "Dharma" entsprechen.

Bei der Anbetung des Gottes, von denen das Gayatri-Mantra eines der berühmtesten ist, spielt das Gebet und die Mantras eine große Bedeutung, wie zum Beispiel die regelmäßigen Gedenkgottesdienste in dem dafür bestimmten Gebiet im Hause, in der freien Natur wie auch im Tempele. Andere bedeutsame Anbetungsformen sind das gemeinsame oder alleinige Liedchen ("Bhajans" und "Kirtans").

Festgelegte Betzeiten sind für Hinduisten in der Regel nicht obligatorisch, aber die Zeit unmittelbar vor Sonnenauf- und Sonnenuntergang sollte für das Beten besonders gut sein. Es gibt verschiedene Kultstätten: Neben der obligaten Andachtsecke in nahezu jedem hinduistischen Haushalt, meistens mit einem oder mehreren Götzenbildern, sind die zahllosen kleinen und großen Tempeln Gotteshäuser Orte der Bibelarbeit.

Die Gläubigen hoffen auch auf kirchliche Werte durch Pilgerfahrten zu vielen Wallfahrtsorten: zu besonders segnenden Heiligtümern, zu Naturschutzgebieten wie im Himalaya mit seinen hohen Gebirgen und Tropfsteinhöhlen, aber auch zu religiösen Strömen, zu denen vor allem der sogenannte Flüsse des Flusses gehören. Nicht nur in humanisierten Gestalten in bunten Abbildungen oder Figuren verehren die meisten Hinduisten das Heilige nicht nur in menschlicher Form.

Die Anbetung des Herrn ist auch in einigen Tierarten, wie z. B. Kühe, Äffchen und Elefanten, aber auch in geweihten Pflanzkulturen, wie z. B. der Tulasi-Pflanze, und in einigen Gesteinen weit verbreite. Ein wichtiger Teil des hinduistischen Ordenslebens ist oft der vollständige oder vorübergehende Verzicht auf gewisse Lebensmittel und das vorübergehende Fasten. 2. Es gibt keine universellen Gebote dafür, die Überlieferungen variieren je nach familiären Gepflogenheiten oder nach den Richtlinien der entsprechenden Gurs.

Du fastest bei gewissen Mondaufstellungen, an Festtagen oder zu individuell ausgewählten Zeitpunkten. Im Extremfall kann die Fastenzeit den vorübergehenden vollständigen Entzug von fester und flüssiger Kost auslösen. Die meisten Hinterwäldler wohnen ausschließlich Vegetarier. Dazu gehört nicht nur die Ablehnung von Hackfleisch oder Fischen, sondern in der Regel auch der Verzicht auf Ei, Zwiebel, Knoblauch und alle daraus hergestellten Produkte.

Die Abkehr vom Fleischerzeugnis wird als optimal angesehen und soll nach der Tradition zu verschiedenen Verdiensten führen. Vegetarisch ist keine allgemeingültige Voraussetzung für alle Glaubensgemeinschaften, aber es ist eine wichtige Voraussetzung für das Erleben und Lehren vieler Ströme. Das Verzehren von Rind dagegen und allen Produkten daraus ist für Hindus in der Regel ein absolutes Tabuthema.

Ganzjährig gibt es Feiertage, die die Hindu in unterschiedlichen Gegenden des Subkontinentes und in unterschiedlichen Glaubensrichtungen gefeiert werden. Unter den bedeutendsten für die meisten Hinduisten sind "Mahashivaratri", die große Shivanacht, "Holi", das überschwängliche Farbenfest zu Sommerbeginn, und " Ramnavami", der "Geburtstag" des vom Menschen geschaffenen Gott Rhamas.

Vor allem die Gläubigen des Götters Vishnu zelebrieren " Janmasthami ", den "Geburtstag " des Götterkrishna (eine Verkörperung von Vishnu).

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